+++ Ab sofort werden alle Heimspiele der 1. Mannschaft via Live-Stream übertragen +++

FC RÄNKAM NEWS


Großer Ehrenabend des FC Ränkam

12. November 2018

Mit der Ehrung von  verdienten und langjährigen Mitgliedern  setzte der FC Ränkam am Samstagabend im Brunner-Hof in Arnschwang einen endgültigen Schlussstrich unter sein 50-jähriges Gründungsfest.  Dabei stellte der FC-Vorsitzende Manfred Dietl fest, dass 50 Jahre  FC Ränkam schon eine kleine Erfolgsgeschichte darstellen, wobei er auf die Entwicklung von einem kleinen Fußballverein zu einem Mehrspartenverein mit fast 500 Mitgliedern hinwies. Er brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass er zehn Jahre als 2. Vorsitzender und mittlerweile 24 Jahre als 1. Vorsitzender die Vereinsentwicklung mitgestalten konnte.  Sein Dank richtete sich an alle, die dazu beigetragen haben, „unseren FC Ränkam in jeder Hinsicht zu einem Vorzeigeverein über die Landkreisgrenzen hinaus zu machen“.  Dabei verwies er auf den Leitspruch „FC Ränkam - traditionell, familiär und erfolgsorientiert“.

Zum Ehrenabend,  dem ein Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder vorausgegangen war,  konnte FC-Vorsitzender Manfred Dietl  zahlreiche Ehrengäste begrüßen, nämlich Festmutter Simone  Baier, Schirmherrn Dr. Heinrich Fischer, Ehrenschirmherrn Karl Reitmeier, Bürgermeister Sandro Bauer, BLSV-Kreisvorsitzenden Hubert Lauerer, Stadtrat Ernst Glaser, Ehrenvorsitzenden Willi Morigl, die Ehrenmitglieder Max Schönberger und Alois Dietl, Ehrenabteilungsleiter Bernhard Dietl, Siegi Mühlbauer vom gleichnamigen Autohaus und Markus Kreitinger  von der Firma Creative Colour.

In einem rund halbstündigen Festvortrag ließ FC-Ehrenvorsitzender Karl Reitmeier  die 50-jährige Vereinsgeschichte  Revue passieren, wobei er darauf  hinwies, dass  Sport in der Gemeinschaft am schönsten ist und durch den Sport  den Kindern und Jugendlichen Ideale  mit auf den Weg  gegeben werden, die für ihr späteres Leben sehr wertvoll sein können. Abschließend wünschte er dem FC Ränkam ein „Glück auf“  für die nächsten 50 Jahre.

Bürgermeister Sandro Bauer   sprach von einer 50-jährigen Erfolgsgeschichte. Vom Fest war ihm noch das Lied „Zusammen“ in Erinnerung  und  dieser Zusammenhalt beim FC Ränkam  sei  ihm dabei  auch bewusst geworden. Er sprach die Hoffnung aus,  dass dieser Zusammenhalt auch in der Zukunft anhält und wünschte dem  FC Ränkam für die Zukunft alles Gute.

BLSV-Kreisvorsitzender Hubert Lauerer gratulierte dem FC Ränkam zum  Jubiläum  und überreichte eine Ehrenurkunde.  Er stellte fest, dass den FC Ränkam  Tradition und Innovation verbinden.  Er verwies  auf die vielfältigen Aktivitäten des Vereins, wie die Errichtung einer LED-Flutlichtanlage, die Innovation und ein Beitrag für die Umwelt bedeuten würden. Zum Thema Tradition bemerkte er, dass beim FC Ränkam noch Werte wie Vereinstreue, Kameradschaft und Zusammenhalt gepflegt werden.  Der BLSV sei stolz den FC Ränkam in seinen Reihen zu haben. An die Hauptvereinsjugendleiterin Stefanie Wiesmeier überreichte er noch eine Spende für die Jugendarbeit.

Im Verlaufe des rundum  gelungenen Ehrenabends  wurde  an Franz Koller, Helmut Lankes,  Ernst Glaser  und Markus Kreitinger für die Firma Creative Colour das  Vereinswappen verliehen.   Bei Gründungsmitglied Franz Koller verwies FC-Vorsitzender Manfred Dietl unter anderem an dessen wertvolle Hilfe bei diversen Baumaßnahmen insbesondere bei  Zimmererarbeiten.  Dieser habe auch immer ein offenes Ohr für die Belange des FC Ränkam . Bei Helmut Lankes erwähnte Dietl über 1100 Spiele als Torwart der ersten Mannschaft und als Feldspieler der zweiten Mannschaft.  Bei Arbeitseinsätzen und Veranstaltungen  des Vereins  sei  Lankes immer  präsent. Bei  Ernst Glaser merkte Dietl an, dass diesen immer Einsatz und Leidenschaft ausgezeichnet haben. Die langjährige geschäftliche Zusammenarbeit  sei  stets von Vertrauen und Zuverlässigkeit geprägt.   Bei der Firma Creativ  Colour, vertreten durch Markus Kreitinger und Alois Bohmann  (zwei  ehemalige FC-Kicker) wurde die jahrelange Unterstützung hervorgehoben.  Kreitinger habe bei Malerarbeiten oft sogar selber  mit angepackt. Mit der FC-Ehrenurkunde wurde noch das Autohaus  Mühlbauer bedacht.  Damit wurde die jahrelange Unterstützung durch das Autohaus, die auf vielfältige   Art und Weise zum Ausdruck kommt,  gewürdigt.

Für verdiente Mitglieder gab es Auszeichnungen durch den Bayerischen Landessportverband.  Dabei wurden folgende Ehrungen vergeben: Verdienstnadel in Gold mit Brillanten mit Kranz: Karl Reitmeier; Verdienstnadel in Gold mit großem Kranz: Manfred Dietl; Verdienstnadel  in Gold mit Kranz:  Bernhard Dietl und Wolfgang Augustin; Verdienstnadel  in Gold: Richard Dietl und  Klaus Schwendemann;  Verdienstnadel in Silber mit Gold: Andrea Altmann und Hans Neubauer; Verdienstnadel in Bronze mit Kranz: Gerti Dietl, Anton Schwendemann, Christian Mühlbauer, Heike Staudner, Kerstin Eibl, Erika Reitmeier; Verdienstnadel in Bronze: Stefanie  und  Dominik Wiesmeier.

Für den musikalischen Rahmen des Ehrenabends sorgte in ausgezeichneter Weise  das Duo „Torries“, bestehend aus zwei ehemalige Spielern, nämlich Konrad Reitmeier und Robert Kamera.


Langjährige Mitglieder ausgezeichnet

Beim Ehrenabend wurden auch langjährige Mitglieder durch den FC Ränkam  geehrt.  Ausgezeichnet wurden:

Gründungsmitglieder:  Johann Blab, Ludwig Christl, Heinrich Daschner, Johann Haimerl, Susanne Haimerl, Franz Koller,  Josef Kreuzer, Willi Morigl, Max Schönberger, Karl-Heinz Schwägerl, Otto Wanninger und Johann Ziesler.

50 Jahre: Anton Sporrer, Karl Reitmeier, Karl Blab, Alois Dietl, Josef Reimer, Heinz Rank, Herbert Fischer und Johann Schmatz.

40 Jahre:  Konrad Reitmeier,  Erich Pongratz, Heinz Tischner, Anton Breu, Roman Schwendemann, Frieda Buchinger, Renate Späth, Fanny Kussinger, Erika Raab, Maria Sporrer, Annemarie Bücherl, Erna Kaufmann, Frieda Koller,  Pauline Gaisbauer, Reinhard Koller,  Ruth Stauber,  Josef Wanninger,  Uli Kreuzer, Therese Haimerl, Franz Lankes.

25 Jahre: Sandra Schromm, Daniel Christl, Franz Koller, Klaus Brandl, Josef Nachreiner, Lisa Rank, Markus Roßmann, Walter Maurer, Christa Reimer, Werner Lankes, Andreas Wanninger, Josef Rädlinger, Albert Rädlinger, Peter Staudner,  Manuela Buchinger, Michael  Ziesler, Christian  Haimerl, Adolf Altmann, Franz Reimer, Rita Schwendemann,  Matthias Strauß, Michael  Kreitinger,  Bernd Singer, Harald Stockinger, Michael Bücherl,  Hans Neubauer, Lydia Kreuzer.

15 Jahre: Sebastian Dietl, Corina Mühlbauer, Sandro Ziesler, Karoline Kreim, Claudia Klemmer, Jürgen Klemmer, Hans-Peter Fischer, Martina Fischer-Feiner,  Alois Bohmann,  Christian Mühlbauer,  Markus Pillmeier,  Rosmarie Vogl, Kerstin Eibl, Sandra Reitmeier, Daniel  Nachreiner, Andreas Heining,  Dr. Heinrich Fischer,  Marie-Theres Fischer,  Claudia Rädlinger, Stefanie Wiesmeier, Matthias Vogl, Dominik Mühlbauer, Julian Walberer, Jenifer Dietl, Gerd Baier und Stefan Heitzer.


Festvortrag des Ehrenvorsitzenden Karl Reitmeier

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Gäste,

aus welchen Gründen auch immer wurde  mir die Ehre übertragen, heute den Festvortrag für den Ehrenabend zum 50-jährigen Jubiläum des FC Ränkam zu halten. Der FC Ränkam kann auf ein grandioses Gründungsfest zurückblicken, das wir im Juli gefeiert haben und uns noch allen in guter Erinnerung ist.  Der Schirmherr Dr. Heinrich Fischer  hatte ein Jahrhundertfest  versprochen und als solches wird es auch tatsächlich in die Annalen des FC Ränkam eingehen. Allen, die zum Erfolg dieses Festes beigetragen haben, gilt von dieser Stelle ein herzliches Dankschön.

Der Festausschuss hat bewusst  die Ehrungen nicht im Festzelt abgehalten, denn  da wäre denen, die heute geehrt werden, nicht die nötige Aufmerksamkeit zuteil geworden, das wissen wir alle.  Ich bin mir sicher, dass dieser heutige Ehrenabend im Brunner-Hof in Arnschwang der passende Rahmen sein wird.

Schon lange vor der Zeit, als der FC Ränkam  seine ersten Schritte in die Welt des Sports wagte, hatte der deutsche  Lyriker, Erzähler und Maler Joachim Ringelnatz einen schönen Satz gesagt, der uns   noch  heute wunderbar in den Ohren klingt. Ich möchte diesen Satz zum Einstieg in  meiner Festrede nennen. Zitat: „Sport stärkt Arme, Rumpf und Beine, kürzt die öde Zeit -  und er schützt uns durch Vereine vor der Einsamkeit“.

Liebe Sportkameraden, liebe Gäste, seit nun  schon einem  halben Jahrhundert  stärkt unser  FC Ränkam  unermesslich viele Arme, Rümpfe und Beine – und vertreibt alle Einsamkeit. Er sorgt für Zweisamkeit, Zweisamkeiten, Dreisamkeiten. Wie heißt es so schön auf  einem Transparent, das beim 50-jährigen Gründungsfest des FC Ränkam zu sehen war: familiär, traditionell, erfolgsorientiert. Dies bringt eigentlich alles sehr treffend  über den FC Ränkam zum Ausdruck.

Und all das schaffen wir   in unserem schönen Verein FC Ränkam  nicht erst seit 90 Minuten, sondern schon seit über 26 Millionen Stunden - seit 50 Jahren, liebe Sportfreunde.  Und dafür haben wir uns doch wirklich gut gehalten, oder?  Jede Blutgrätsche haben wir unversehrt überstanden. Ja, der Sport macht’s!  Und schon lange sind wir auch schon mehr als elf  Freunde.  Unser Verein hatte  es wahrlich verdient, sein 50-jähriges Jubiläum mit stolzgeschwellter Brust feiern zu dürfen.

Lassen sie mich nun  auf 50 Jahre FC Ränkam  zurückblicken. Der Verein ist so reich an Aktivitäten, Geschichten und Erlebnissen, dass man darüber stundenlang sprechen könnte. Doch das würde den Rahmen dieses Abends sprengen und heute sollen doch Sie, liebe zu Ehrende, im Mittelpunkt stehen. Ich versuche deshalb, mich etwas kurz   zu halten, was nicht so einfach ist.

Von 37 fußballbegeisterten Ränkamern wurde im Juni 1968 im damaligen Gasthaus Schmatz der FC Ränkam aus der Taufe gehoben, wobei die Initiative von Josef  Kreuzer (vulgo „Urschl Sepp“) ausgegangen war, der leider schon verstorben ist.  Die anstehende Sportplatzfrage wurde schließlich durch eine Übereinkunft mit der Gastwirtin Hildegard Ziesler geregelt. Sie erklärte sich bereit, ein an der Arnschwanger Straße gelegenes Grundstück für zehn Jahre an den neu gegründeten FC  zu verpachten. Dieses Fußballgelände ging wegen seiner Hanglage als „Stadion schiefe Erde“ in die Vereinsgeschichte ein, das heiße Fußballkämpfe erlebte, über die heute noch bisweilen gerne   erzählt wird.  Als Gegenleistung für die Bereitstellung des Grundstückes wählte man das Gasthaus Ziesler als Vereinslokal, mit dem den Verein   eine mittlerweile 50-jährige harmonische Zusammenarbeit verbindet. Auch die hervorragende und beispielhafte Verbindung zur    Rhanerbrauerei in Rhan gibt es seitdem.

In den ersten Jahren war der Verein nur ein reiner Fußballclub, wobei die erste Mannschaft mit wechselnden Erfolgen an den Verbandsspielrunden teilnahm. Der große Durchbruch gelang erst in der Saison 1985/86, als die Mannschaft unter Trainer Heinz Rank von der  C- in die B-Klasse  aufstieg und anschließend sofort den „Durchmarsch“ in die A-Klasse schaffte. Dies war nicht zuletzt das Ergebnis einer hervorragenden Jugendarbeit in den vorausgegangenen Jahren.   In den Saisonen 1989/90 und 1990/91 wurde die Mannschaft unter Trainer Ludwig Wurzinger   zweimal Vizemeister der A-Klasse und scheiterte jeweils erst in der Relegation am Aufstieg in die Bezirksliga. Dieses große Ziel gelang dann in der Saison 1991/92 unter Trainer  Reinhold Meier. Die erste Bezirksligasaison wurde mit einem hervorragenden fünften Tabellenplatz abgeschlossen. Eine Saison später (1993/94) wurde die Mannschaft Vizemeister und scheiterte erst in der Relegation am Aufstieg in die Bezirksoberliga. In der Saison 1994/95 übernahm mit Konrad Reitmeier   ein Eigengewächs des Vereins als Spielertrainer die Trainingsleitung. Mit dessen Verpflichtung hatte der FC Ränkam  eine glückliche Hand. Er schaffte auf Anhieb mit der erfolgshungrigen Mannschaft den Aufstieg in die Bezirksoberliga. Der größte Erfolg in der bisherigen Vereinsgeschichte   war perfekt. Als potentieller Absteiger gehandelt, strafte die Mannschaft alle so genannten Experten Lügen und  spielte dort neun Saisonen, was   bei den bescheidenen Verhältnissen des FC Ränkam höchste Anerkennung verdient. Leider stieg die Mannschaft nach der Saison 2003/2004 in die Bezirksliga Nord ab. Eine Saison später erfolgte sogar ein weiterer Abstieg in die Kreisliga. Doch in der Saison 2005/2006 schaffte die Mannschaft unter dem im Jahre 2005 wieder verpflichteten Trainer Konrad Reitmeier den sofortigen Wiederaufstieg in die Bezirksliga und nach der Saison 2008/2009 gelang sogar die sensationelle Rückkehr in die Bezirksoberliga, aus der man aber nach der Saison 2010/2011 nach einer erfolglosen Relegation absteigen musste. In der Saison 2011/12 übernahm  Franz Koller das Traineramt beim Bezirksligisten.  Nach der Saison  2013/14 war es wieder die Regelation, die man nicht erfolgreich bestehen konnte und in die Kreisliga abstieg. Auf Koller folgte Karl-Heinz Pittoni, der jedoch während  der Saison 2015/16 zurücktrat. Mit Karl Kordick wurde  wieder einem Einheimischen das Traineramt übertragen und damit wurde erneut ein Glücksgriff getan, denn  nach der Saison  2016/17 gelang nach einem spannenden Finale wieder der Aufstieg in die Bezirksliga und dort spielt der FC Ränkam heuer eine ausgezeichnete Rolle.   Zur Unterstützung der Fußballer wurde 1995 ein Förderverein aus der Taufe gehoben, der seitdem mit großem Engagement von Hans Neubauer geleitet wird.

Im Jahre 1980 erfolgte die Aufgliederung des FC Ränkam in einen modernen Mehrspartenverein, sprich   die Bildung von Abteilungen. Die Fußballabteilung stand  von  1988   bis 2015 unter der Leitung von Bernhard  Dietl, ehe Christian Mühlbauer  in dessen große Fußstapfen trat.  Seine Vorgänger waren Hans Ziesler (1980 bis 1982), Bernd Schwarz (1982 bis 1986) und Willi Morigl (1986 bis 1988). Neben zwei Seniorenmannschaften hatte  der FC Ränkam auch immer mehrere Jugendmannschaften im Spielbetrieb.  Leider teilte der FC Ränkam dann  das Schicksal vieler anderer Vereine, dass sich viele  Jugendliche  heute nicht mehr sportlich betätigen wollen,  Desinteresse am Fußball zeigen und sich lieber  so genannten Fun-Sportarten zuwenden, in teure Fitness-Studios gehen  oder sich ganz dem Handy-Sport ausgeliefert, gleich ganz auf die faule Haut legen.  Folglich war die Gründung der Jugendfördergemeinschaft Drei Wappen im  Jahre 2009 mit den Nachbarvereinen DJK Arnschwang und dem SV Gleißenberg/Lixenried nur eine logische Folge. Die JFG hatte mit Richard Dietl einen engagierten Vorsitzenden mit Weitblick, der die wertvolle Aufbauarbeit leistete und 2017  auf eigenem Wunsch von  Heinz Meixensperger abgelöst wurde. Mittlerweile gehört ja auch der FC Furth im Wald dieser JFG an, wobei auch  bei dieser Eingliederung Richard Dietl  eine einmalige Arbeit vollbracht hat. 

Eine Damengymnastikabteilung wurde bereits im September 1975 gegründet, die sich einmal wöchentlich zur sportlichen Betätigung zusammenfindet. Aber auch Ausflugsfahrten, Kegelabende, Wanderungen und Radtouren bereiteten  viel Spaß. Zum Start wurden den Gymnastikdamen damals viele Eigenheiten eingeräumt, viele von ihnen bezahlten nichet einmal einen  Beitrag oder entrichteten mehr oder weniger nur eine geringe Entschädigung. Dies hat sich mittlerweile längst geändert, schließlich wissen die Damen sehr genau, dass der Unterhalt einer solchen Anlage, wie sie der FC Ränkam hat, viel Geld verschlingt.  Letzte Abteilungsleiterin  war Ruth Stauber, die von 2003 bis 2007 dieses Amt ausübte.  Ihre Vorgängerinnen waren  Maria Sporrer (1995 bis 2003),    Maria Theuer  (1985 bis 1995) und Susanne Haimerl (1975 bis 1985). Leider fand sich nach dem Rücktritt von Ruth Stauber im Dezember 2007 keine neue Abteilungsleiterin mehr. Es gibt seitdem     mit Pauline Gaisbauer nur noch eine Sprecherin der Damengymnastikabteilung. In der Vorstandschaft vertritt    seit 2007 Erika Reitmeier als Leiterin der Gymnastikabteilung die Sparten Damengymnastik, Skigymnastik,  Kinderturnen und  Seniorengymnastik sowie die inzwischen gegründete Gruppe „Mädels fit“ unter der Leitung von Simone Baier.

Einen Glücksgriff hat der Verein mit der Gründung der  Tanzgruppe „RänDancers“  unter der Leitung von Tina Staudner und Eva  Vogl gemacht, die mittlerweile circa 50  Mädels zählt, die beim Gründungsfest den Besuchern  mächtig einheizten. Sie können  schon auf zahlreiche erfolgreiche  Auftritte zurückblicken.

Einen enormen Mitgliederzuwachs  hatte  dem Verein auch die Gründung einer Tennisabteilung im Jahre 1980 gebracht. Es wurden zwei Tennisplätze erstellt, die lange sehr gut ausgelastet waren.    Die sportliche Bilanz der Tennisabteilung, die zu Glanzzeiten bis zu 140 Mitglieder zählte,  kann sich   sehen lassen.      Besonders zu erwähnen ist die jahrelange Nachwuchsarbeit unter Franz Aschenbrenner. Die Tennisabteilung hatte sogar   Oberpfalzmeistertitel  mit der Mannschaft und im Einzel nach Ränkam geholt.    Als Abteilungsleiter der Tennisabteilung fungierte von  1985  bis 2004 Franz Aschenbrenner. Danach übte das Amt der Abteilungsleiterin von 2004 bis 2006 Claudia Rädlinger aus. Seit 2006 ist Heike Staudner Abteilungsleiterin. Die  Vorgänger von Aschenbrenner waren der Gründungs-Abteilungsleiter  Helmut Meiser  (1980 bis 1982)  und  Karl Reitmeier (1982 bis 1984).

Eine AH-Fußballabteilung wurde im Jahre 1987 ins Leben gerufen, die lange Zeit in Freundschaftsspielen dem runden Leder nachjagte.  Seit der Gründung bis zum Jahre 1992 war Anton Sporrer Abteilungsleiter, der wertvolle Aufbauarbeit betrieb.  Gerade bei diesen Kickern war  ja der Ehrgeiz bisweilen  so groß, dass man sich auf dem Spielfeld heftig bekämpfte. Danach leitete Gerhard Stauber senior die Geschicke der AH bis zum Jahre 2002. Anschließend  fungierte Harald Stockinger zwei  Jahre als Abteilungsleiter und im Herbst 2004 ließ Gerhard Stauber die AH nicht im Stich und übernahm wieder das Amt des Abteilungsleiters bis zum November 2006. Danach  fungierte Anton Schwendemann als AH-Abteilungsleiter, dem schließlich 2012 Marco Hirsch folgte, unter dessen Ägide der Spielbetrieb schließlich mangels Interesse eingestellt wurde.   Die Saison-Abschlussfeiern unter Gerhard Stauber genossen  bei der AH immer einen besonderen Charakter und sind unvergesslich. Die Aktivitäten der AH beschränken sich inzwischen  mehr oder weniger nur noch auf Sauna-Besuche und Schafkopf-Abende. Es ist alles ein bisschen gemütlicher geworden.

Eine Jugendabteilung mit eigener Kassenführung wurde 1990 gegründet. Sie soll dazu beitragen, dass die Jugendlichen frühzeitig an die Arbeiten im Verein herangeführt werden. Ihr Ansprechpartner im Verein ist ein Hauptvereinsjugendleiter. Diesen Posten übte  Wolfgang Augustin von 1988 bis  1999 aus. Danach folgte von 1999 bis  2005     Michael Kreitinger.    Von 2005 bis 2007 übte Angela Hirmer das Amt des Hauptvereinsjugendleiters aus. Ab   Februar 2007 kümmerte   sich mit  Alois Bohmann,    Mariele Kreitinger und Kerstin Dietl ein engagiertes Trio um den Nachwuchs. Seit 2011 führen Stefanie Wiesmeier, vormals Dietl  und ihr Mann Dominik sehr engagiert die Jugendabteilung.   Jedes Jahr werden attraktive Ferienfreizeitprogramme  für die Jugendlichen im Ort angeboten.  Diese aktive Jugendarbeit   kann man nicht hoch genug einschätzen. Es ist jedoch schade, dass dieses Angebot oft nicht die entsprechende Resonanz findet, was sicherlich nicht am Angebot liegt.

In den Wintermonaten bietet der FC Ränkam seit 1986 eine Skigymnastik für Damen an, die   zunächst unter der Leitung von Manfred Dietl stand. Danach engagierten  sich als Ansprechpartnerinnen und die Durchführung  der Übungsstunden  Lisa Rank, Heike Staudner und Manfred Dietl.   Inzwischen bieten Manuela Buchinger, Andrea Margeth und Manfred Dietl die Übungsstunden an. Seit 2006 ist Erika Reitmeier Ansprechpartnerin der Skigymnastik.  .

Der FC Ränkam hatte vor einigen Jahren bereits einmal die    500-Mitgliedergrenze überschritten und bewegt sich   aber jetzt mit 480 Mitgliedern nur    knapp darunter. Für die Verantwortlichen des Vereins geht es darum, seinen Mitgliedern auch künftig ein attraktives Sportangebot zu bieten, was jedoch angesichts steigender Kosten auf der einen Seite, aber sinkender bzw. ganz wegfallender Zuschüsse des Staates auf der anderen Seite  immer schwieriger wird.

Viele Jahre musste der FC Ränkam mit bescheidenen Voraussetzungen leben, doch man war trotzdem zufrieden. Josef Ziesler, der im Jahre 1974 zum 1. Vorsitzenden gewählt worden war, trieb mit großem Elan die Planungen für ein eigenes Sportheim und einen neuen Fußballplatz voran. Nachdem nach   langem Hin und Her und zähen Verhandlungen die Platzfrage mit Hilfe der Stadt Furth im  Wald geklärt werden konnte und die Finanzierung des Bauvorhabens gesichert war, gingen die Ränkamer Fußballfreunde mit großem Eifer an das Werk. Im November 1976 wurde auf dem jetzigen Hauptspielfeld zunächst ein provisorischer Fußballplatz erstellt und für den Spielbetrieb genützt. Das heutige Trainingsgelände  mit Flutlichtanlage wurde völlig in Eigenregie  erstellt. Die damalige Schülermannschaft beispielsweise entfernte mit Rechen  die Steine von dem Gelände. Der Spielbetrieb konnte dort 1978 aufgenommen werden. Für das eigene Sportheim hatte  bereits am 3. Mai 1977, wenige Wochen nach Baubeginn, der Richtkranz geweht. Beim 10-jährigen Gründungsfest, das wegen der Baumaßnahmen erst 1979 gefeiert wurde,  erhielten das  neue Sportheim und der Trainingsplatz, der zugleich als Hauptspielfeld diente, den kirchlichen Segen. Im gleichen Jahr wurde dann mit dem Bau des heutigen Hauptspielfeldes durch  eine österreichische Spezialfirma begonnen.

In den Folgejahren wurde alles getan, um die Sportanlage zu verschönern und diese zeitgemäß zu präsentieren. Zu Recht   ist der Verein stolz auf seine Sportanlage mit zwei Fußballplätzen,     zwei Tennisplätzen und einem Tennis-Clubheim,  einem  Sportheim mit Gymnastikraum   sowie  einem Kinderspielplatz.   Eine Bereicherung für das gesamte Ambiente  sind  die Bandenwerbung, die Legendenwand    sowie der Bau einer rund 100 Zuschauer fassenden Tribüne, die dank der großartigen Unterstützung von  Hans Neubauer errichtet  wurde. Zu Recht erhielt sie deshalb den Namen Hans Neubauer-Tribüne, die gerade bei  Böhmischen Wind besten Schutz gewährt. .

Ein Meilenstein in der Geschichte des FC Ränkam war im September 1992 der Spatenstich für  den Sportheim-Erweiterungsbau, inklusive Gymnastikraum, der notwendig wurde, da der Verein durch die Integrierung des Kindergartens Ränkam  in das ehemalige Schulhaus Räume für seinen Sportbetrieb (Gymnastikraum und Konditionsraum) verloren hatte. Diese Maßnahme fiel in die Amtszeit von Karl Reitmeier. Mit einem großen Fest wurde das erweiterte Sportheim 1995 seiner Bestimmung übergeben, wobei auch eine neue Vereinsstandarte, die Bürgermeister Reinhold Macho spendiert hatte, den kirchlichen Segen erhielt.   Die Mitglieder des FC Ränkam erbrachten bei diesem Bau eine wohl einmalige Eigenleistung. In über 10 000 freiwilligen Arbeitsstunden wurde mit Unterstützung der Stadt Furth im Wald eine Sportanlage realisiert, die zweifelsohne noch immer zu den schönsten im Landkreis Cham zählt. Durch den Anbau konnten auch Toiletten und ein Duschraum für die Tennisspieler geschaffen werden. Der gesamte Bau verfügt nunmehr über folgende Räumlichkeiten: Gymnastikraum, Abstellraum, zweiteiliger Gaststättenraum, Küche, vier Umkleidekabinen, zwei Duschräume,  Computer-Raum,   Schiedsrichter-Raum,  Konditionsraum, Toiletten für Damen und Herren  und nicht zu vergessen die  Sauna.  Allen, die hier mitgeholfen haben, muss an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön ausgesprochen werden. Es wurde hier eine Sportstätte  geschaffen, auf die alle stolz sein können, nicht nur der Verein,  sondern der ganze Ort. Die damals Verantwortlichen haben diese Sportanlage nicht aus Eigennutz, sondern für die nachfolgenden Generationen erstellt, damit diese bei idealen Voraussetzungen einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung im eigenen Ort nachgehen können. Durch die Sportanlage   ist der Lebenswert in Ränkam zweifelsohne enorm gestärkt worden.

Durch den neuen Gymnastikraum konnte das sportliche Angebot des FC Ränkam nochmals erweitert werden. Mittlerweile gibt es eine Seniorenturngruppe, die sich viele Jahre unter der Leitung von Susanne Haimerl, der ehemaligen Leiterin der Damen-Gymnastikabteilung  fit  gehalten hat. Sie legte 2007 ihr Amt nieder und seitdem leitet Isolde Schmidt ganz engagiert  die Turnstunden für die Senioren.  Von den Senioren ist immer wieder zu erfahren, wie gut ihnen die sportliche Betätigung tut. Ab 1995   konnte  der FC Ränkam durch den  Einsatz  von  Andrea Altmann auch ein Kinderturnen anbieten, dessen Leitung später Claudia Kolbeck übernahm. Nunmehr übt Julia Altmann fleißig mit dem Nachwuchs.

Dass der FC Ränkam auch ein umweltbewusster Verein ist, stellte er mit der  Anschaffung einer Solaranlage unter Beweis, die   rechtzeitig zum 30jährigen Gründungsfest im Jahre 1998 verwirklicht wurde. Durch diese   Solaranlage auf dem Sportheimdach konnte    eine enorme Verringerung des Gasverbrauchs erreicht werden. Nicht zu vergessen auch die Photovoltaikanlage, die im Jahre 2010  realisiert wurde. Beide  Projekte haben dem FC Ränkam  von vielen Seiten nicht nur großes Lob eingebracht,    inzwischen  haben diese Projekte  bei anderen Sportvereinen längst Nachahmer gefunden. Weitere Meilensteine waren die umfangreiche energetische Sanierung des Sportheims mit vielen Maßnahmen und  die Schaffung  einer LED-Flutlichtanlage, mit der man sogar die Vorreiter-Rolle im Landkreis Cham  übernommen hat. Der FC Ränkam zählte damit zu den ersten 35 Vereinen in Bayern,   die über eine solche Anlage  verfügen.

Der FC Ränkam ist auch in den letzten Jahren sehr engagiert an seine Aufgaben herangegangen und hat immer auf die Erfordernisse der Zeit reagiert. Seit dem Jahre 2001 verfügt der FC Ränkam über eine eigene Homepage unter www.fc-raenkam.de, die viele Informationen über den Verein enthält. Im gleichen Jahr konnte dank vieler Gönner auch ein  Vereinsbus angeschafft  werden, der wertvolle Dienste leistete. Nachdem  der alte Bus in die Jahre gekommen war, musste   2012    ein  neuer Vereinsbus angeschafft werden. Im Jahr 2007 erledigte  der FC Ränkam wichtige Investitionen, die schon länger auf der Wunschliste standen. So wurde eine neue, moderne Kücheneinrichtung angeschafft. Ferner ist der Verein stolz auf ein  Multifunktionshaus am Eingang zu den Fußballplätzen mit Verkaufs-, Lager- und Kassenraum. Diese Investitionen konnten nur durch das großartige ehrenamtliche Engagement von vielen Mitgliedern mit Manfred Dietl an der Spitze  erledigt werden.

Vorsitzender des Gesamtvereins ist seit 1995 Manfred Dietl. Seine  Vorgänger waren Karl Reitmeier (1985 bis 1995), Josef Ziesler  (1974  bis 1985) und Willi Morigl (1968 bis 1974).  Es zeigt sich also, dass der FC Ränkam  bei bisher lediglich vier Vorsitzenden in 50 Jahren   auf Kontinuität gesetzt hat. Alle übertroffen hat aber Manfred Dietl,  der  seit  nunmehr 23 Jahren mit großem Engagement und Idealismus  den Verein führt  und  sich   seit Jahren auch   in der Nachwuchsarbeit engagiert.  Und so war es gut, ja es wirkte fast wie eine Erlösung,  dass er beim Gründungsfest das Versprechen gegeben hat, den Verein für weitere zwei Jahre zu führen. Sicherlich eine gute Entscheidung für den FC Ränkam, vielleicht eine weniger gute für seine Frau. Willi Morigl wurde aufgrund seiner Verdienste um den Verein 1982  zum Ehrenvorstand des Vereins ernannt.  Dass der Parkplatz vor dem Sportheim geteert werden konnte,  ist beispielsweise   Willi Morigl zu verdanken. Das schöne Vereinswappen, basierend  auf dem  Wappen der Grafen von Törring-Jettenbach, die Ränkam  ab 1715 in ihrem Besitz hatten, ist ebenfalls seiner Idee zu verdanken. Karl Reitmeier wurde im Jahr 2003 anlässlich des 35-jährigen Gründungsfestes ebenfalls zum Ehrenvorstand ernannt. Zu Ehrenmitgliedern wurden bisher Heinz Rank senior, Xaver Wagner (+), Alois Fischer (+), Max Schönberger, Alois Dietl, Hans Neubauer, Hermann Müller (+)   und Franz Aschenbrenner ernannt.    Fußball-Ehrenabteilungsleiter darf sich seit 2015 Bernhard Dietl nennen.

Bleibt abschließend nur mein Wunsch, dass die Bewohner  von Ränkam und Umgebung diese sportliche Einrichtung in Ränkam zu schätzen wissen.   Insbesondere richtet sich mein Appell an die junge Generation von Ränkam, diese herrliche Einrichtung zu nutzen und in Ordnung zu halten. Ein Dank gebührt an dieser Stelle insbesondere den bisherigen   Platzwarten Heinz Rank, Ulrich Kreitinger, Thomas Amberger, Hans Neubauer und nicht zuletzt auch Manfred  Dietl    für die   vorbildliche Sportplatzpflege, die sie  kostenlos ausübten beziehungsweise noch ausüben.  

Liebe Ränkamer, bedenkt eines: Sport ist nur in der Gemeinschaft am schönsten und durch den Sport in der Gemeinschaft werden den Kindern und Jugendlichen Ideale  mit auf den Weg gegeben, die für sie im späteren Leben sehr wertvoll sein können. Verein heißt Gemeinschaft. Dies bedeutet Kameradschaft, Teamgeist, Wir-Gefühl, aber auch Einordnung, Rücksichtnahme, Fairness, auch Disziplin. Im Verein erleben und erlernen Kinder und Jugendliche   wesentliche Tugenden menschlichen Zusammenlebens in einer demokratischen Gesellschaft. Ein Verein wie der FC Ränkam   ist somit nicht nur Plattform für sportliche Betätigung, er ist zugleich der beste  Trainingsplatz   für soziales Verhalten.

Zum Abschluss   appelliere ich an alle.  Lasst uns unseren FC Ränkam niemals zu Grabe tragen. Wir wollen ihm immer wieder neues Leben einhauchen und  Mut und Kraft schenken. Wir sollen versuchen, unseren FC Ränkam immer wieder  hinauf  in neue Höhen  zu tragen. Dafür müssen wir heute - das liegt klar auf der Hand  -     andere Werkzeuge in die Hand nehmen, als noch vor 50 Jahren. Ich bin mir aber sicher, dass dies den Verantwortlichen des FC Ränkam gelingen wird.

Helfen Sie alle mit, dass der FC Ränkam weiter   positiv in die Zukunft blicken kann. Dazu ist der FC Ränkam  weiter auf die Unterstützung aller Mitglieder, Freunde und   Sponsoren, der kommunalen Ebene, ja der ganzen Bevölkerung  angewiesen. Der FC Ränkam ist es sicherlich wert, sich auch künftig ehrenamtlich zu engagieren. Dabei muss die  Arbeit aber weiter auf mehrere Schultern verteilt sein,  denn nur so kann ein Sportverein in der Größenordnung  des FC Ränkam erfolgreich geführt werden. Für gute Ratschläge ist man  stets dankbar, aber Mitarbeit ist noch besser.

Für die nächsten 50 Jahre ein „Glück auf“ dem FC Ränkam.


Freu­de über ein Jahr­hun­dert­fest

FC Rän­kam be­en­det 50-jäh­ri­ges Ver­eins­ju­bi­lä­um – Ge­schen­ke für Ho­no­ra­tio­ren und Hel­fer

Die Festhonoratioren des 50-jährigen Gründungsfestes wurden mit wunderschönen Collagen mit persönlichen Fotos bedacht.
Oktober 2018
 
Mit der Festabschlussfeier wurde am Samstag im voll besetzten Gymnastikraum der Schlussstrich unter das 50-jährige Gründungsjubiläum des FC Ränkam gezogen. Festleiter und FC-Vorsitzender Manfred Dietl erinnerte dabei an eine Aussage des Schirmherrn Dr. Heinrich Fischer weit vor dem Start der Feierlichkeiten, mit der er schließlich Recht behalten sollte. So stellte Dietl dann auch freudig fest: „Für den FC Ränkam und auch für unser Dorf war es ein Jahrhundertfest, das unsere Erwartungen übertraf und uns natürlich auch stolz macht!“
Dass das Vereinsjubiläum zu einem Fest der Superlative wurde, dafür waren nach den Worten des Festleiters viele Faktoren verantwortlich und ausschlaggebend, die er an diesem Abend noch einmal Revue passieren ließ. Als Garanten für ein Gelingen des Jubiläums stellte er unter anderem die Festhonoratioren sowie den Patenverein DJK Arnschwang und den Ehrenpatenverein SV Gleißenberg-Lixenried heraus.

„Das macht uns so schnell keiner nach“

Der Festleiter rief in Erinnerung, dass mit der ersten Sitzung des Festausschusses im September 2016 die Planung für das Gründungsfest begann. Nachdem mit Dr. Heinrich Fischer als Schirmherr sowie Hans Neubauer und Karl Reitmeier als Ehrenschirmherren die Wunschkandidaten gewonnen werden konnten, habe man sich an das Thema „Festmutter“ gewagt. Zu Beginn seien die Meinungen, ob für ein Sportfest eine Festmutter angebracht sei, noch geteilt gewesen, aber das „Pro Festmutter“ sei immer mehr geworden und diese habe man in Simone Baier gefunden, die man schon vorher im Visier hatte. Als Festbraut habe schließlich Tina Staudner gewonnen werden können. Danach habe die Suche nach den Festmädchen begonnen und dabei sei Sensationelles passiert, denn es hätten sich 60 Festmädchen und Festdamen gemeldet. Dietl war sich sicher: „Das macht uns so schnell keiner nach.“ Wichtig seien für ein Fest auch die Patenvereine, und diese habe man in der DJK Arnschwang und dem SV Gleißenberg/Lixenried gefunden. Der Festleiter sprach von einem „magischen Dreieck“. Die Verträge mit der Festbrauerei Rhanerbräu, der Hendl-braterei Schöberl, Getränke Penzkofer (Bar) sowie mit den Musikkapellen seien geschlossen worden und auch bei der Zusammenstellung des Festprogramms habe man einen Volltreffer gelandet.
Mit den Festbitten sei man in das Jubiläumsjahr 2018 gestartet. Das Schirmherrn- und Ehrenschirmherrnbitten bei Dr. Heinrich Fischer, das Festmutter- und Festbrautbitten bei Simone Baier und das Patenvereinebitten bei der DJK Arnschwang hätten die richtige Einstimmung gebracht. Die gute Stimmung habe sich nahtlos auf das Fest übertragen.
Anschließend ließ Dietl die gesamten Vorbereitungen sowie das Fest selber noch einmal Revue passieren und dankte namentlich den vielen Helfern, die auch mit Geschenken bedacht wurden. Zum Ausklang des Gründungsjubiläums seien im Festzelt alle Besucher auf den Bänken gestanden und beim „Helikopter“, „Flashmob“ und beim „Bobfahren“ seien alle total ausgeflippt. In der Bar (für diese gab es viel Lob für Christian Mühlbauer und dessen Team) habe man das Fest dann ausklingen lassen.
Als Höhepunkte des Festes fanden das Lebendkicker-Turnier, das Tanz-Festival (ein Dank galt hier Birgit Daschner für die tolle Moderation), das Gastspiel der „Dorfrocker“ und das Ehemaligen-Spiel besondere Erwähnung.
Der Festleiter dankte allen, die den FC beim Jubiläum unterstützt hatten, sei es bei anfallenden Arbeiten als auch bei der großen Spendenaktion gewesen. Den Festhonoratioren bescheinigte er, Erfolgsgaranten für das Fest gewesen zu sein. „Ihr habt 50 Jahre FC Ränkam gelebt“, fand er nur lobende Worte. Festmutter Simone Baier und Festbraut Tina Staudner hätten mit ihrem Charme und ihrer Herzlichkeit alle mitgerissen. Dr. Heinrich Fischer sei ein Schirmherr mit absoluter Überzeugung gewesen, die Ehrenschirmherren Hans Neubauer und Karl Reitmeier hätten „Mia san FC Ränkam“ unter Beweis gestellt.

Manfred Dietl als „weltbester Festleiter“

Die Festmädchen und Festdamen seien in den schönen Dirndln der Blickfang gewesen und hätten dem Fest einen besonderen Glanz verliehen. Auch vor den Patenvereinen zog er seinen Hut, denn diese seien an allen Tagen mit starken Abordnungen vertreten gewesen. „Wos Feste feiern betrifft, so san ma bundesligareif, beim Fußball müss ma no an wenig daran arbeiten“, scherzte der Festleiter. Schirmherr Dr. Heinrich Fischer nützte zum Abschluss noch die Gelegenheit, um zwei Männern zu danken, die sich um das Fest besondere Verdienste erworben hatten.
Zweiter Festleiter Christian Mühlbauer habe sich mit der Bar und dem Gastspiel der „Dorfrocker“ bis zur körperlichen Erschöpfung aufgerieben. Als Dank bekam er eine Collage mit persönlichen Fotos. Ein solches Geschenk bekam auch Festleiter Manfred Dietl, den der Schirmherr „als den Kopf des Ganzen“ bezeichnete, der alles gemanagt habe. Dieser habe bereits zum achten Mal als Festleiter fungiert und besitze damit eine große Erfahrung, was ihn als „weltbesten Festleiter“ auszeichne. Dietl sei stets mit bestem Beispiel vorangegangen. Mit dem Versprechen am letzten Festtag, noch für zwei weitere Jahre als Vorsitzender zu fungieren, habe er dafür gesorgt, dass der FC in besten Händen bleibe.
Beim Festabschluss gab es für die Besucher Rollbraten von der Metzgerei Ziesler sowie Schnitzel und Salate, für die die Mitglieder gesorgt hatten. Auch für Kaffee und Kuchen war dank Kuchenspenden bestens vorgesorgt. Und zum Ausklang gab es eine rund 40-minütige professionelle Diashow mit Bildern und Videoclips) über das Fest, die Julia Altmann und Marco Wittmann zusammengestellt hatten, für die es lang anhaltenden Beifall gab.
Impressum
Datenschutzerklärung