FC Ränkam muss im Derby gegen den FC Miltach jetzt alle Kräfte mobilisieren

20. Oktober 2017

Nach fünf Spielen ohne Sieg ist für den FC Ränkam die Lage nun sehr bedrohlich geworden, denn der  Abstiegs-Rang liegt   nur noch zwei  Punkte entfernt. Da müssen nun bei allen Akteuren, denen der FC Ränkam am Herzen liegt, die Alarmglocken schrillen. So bleibt nichts anderes übrig, als dass jetzt im Derby gegen den FC Miltach am Sonntag (Anstoß um 16 Uhr)  alle Kräfte mobilisiert werden, um mit einem Heimsieg endlich wieder in die Erfolgsspur zurückzukommen.

Alarmierend war natürlich, dass der FC Ränkam in den  leiden beiden Spielen immer in der letzten Minute der Nachspielzeit einen Treffer hinnehmen musste. Gegen die SpVgg Hainsacker wurde damit den Kordick-Schützlingen in letzter Minute der sicher geglaubte Sieg genommen, in Beilngries musste   durch den Last-Minute-Treffer sogar eine 2:1 Niederlage verdaut werden.

Mit dem FC Miltach kommt nun zum Derby ein Gegner, der die beiden letzten Spiele gewonnen hat und sich damit  im Aufwärtstrend befindet. Jedenfalls konnte damit bereits der FC Ränkam überflügelt werden und nunmehr ist der FC Miltach sogar der beste Aufsteiger, ein Prädikat das  lange der FC Ränkam hatte. Doch die Miltacher haben nur einen Punkt mehr als der FC Ränkam auf dem Konto und so geht  es in dieser Partie für die Hausherren um die Big-Points.  Den 4:3 Heimsieg gegen die DJK Arnschwang mussten sie allerdings teuer erkaufen, denn es gab für sie zwei Platzverweise. So müssen  Christian Moosburger und Paul Reisinger in Ränkam heute zuschauen. Moosburger führt mit fünf Treffern gemeinsam mit Max Bretzl auch die interne Torjägerliste der Gäste an, gefolgt vom Tim Welter und Raphael Kufner mit je vier Toren. Diese sind auch die herausragenden Offensivkräfte bei den Gästen.  Im Mittelfeld ist Simon Dendorfer der Stratege, der im bisherigen Saisonverlauf mit sieben Vorlagen und einem Treffer geglänzt hat.  In der Abwehr ist Routinier Stocker mit seiner Landesligaerfahrung noch immer eine feste Größe. Und im Tor  hat sich der junge Lukas Nemmer, Sohn vom Miltacher Urgestein  Girgl Nemmer behauptet. Ränkams Trainer schätzt den FC Miltach als eine kämpferische und kompakte Mannschaft, „die im Spiel nicht nur 100 Prozent, sondern notfalls auch 120 Prozent gibt.“  Der Gegner verfüge zudem  auch über eine spielerische Qualität.

Beim FC Ränkam hofft man darauf, dass jede Durststrecke einmal ein Ende hat. Dass es die Mannschaft drauf hat, hatte sie ja zu Beginn der Saison bewiesen, vom Auftaktspiel gegen den TB ASV Regenstauf einmal abgesehen.  Trainer Karl Kordick glaubt auch fest an seine Mannschaft, fordert aber, „dass wir jetzt noch mehr zusammenrücken“.  Das bedeutet natürlich auch, dass der eine oder andere Akteur auch mal auf die Zähne beißen muss.  Es hat sich auf jeden Fall schon gezeigt, dass Abwehrchef Maximilian Schließler derzeit an allen Ecken und Enden fehlt, denn er konnte auch im Spielaufbau Akzente setzen.  Es wäre natürlich auch gut gewesen, wenn Adrian Hyseni trotz seiner Suspendierung trainiert hätte, denn in der momentanen Situation wäre er sehr wichtig für das Team, hat er sich doch im bisherigen Saisonverlauf als Torschütze- und Vorlagengeber ausgezeichnet. Er sollte auf jeden Fall   über seinen Schatten springen und sich wieder in den Dienst der Mannschaft stellen. Ein großes Fragezeichen steht auch hinter Ersan Idrizi, der mit seiner Schnelligkeit und Torgefährlichkeit  ebenfalls so wichtig wäre. Doch wegen seiner Kniebeschwerden  hat er auch nicht trainiert.

Das letzte Heimspiel gegen den FC Miltach in der vergangenen Saison war leider auch das letzte Spiel von Tobias Klemmer. Dieses Spiel in der vergangenen Saison konnte der FC Ränkam mit 2:0 gewinnen und mit diesem Sieg war letztlich auch der Grundstock für den überraschenden Aufstieg gelegt  worden. Daran sollten sich die Hausherren erinnern und daraus das Positive für die morgige Begegnung mitnehmen.   Der FC Ränkam muss sich in diesem Spiel wieder auf seine Stärken  besinnen und vielleicht kommt man über den kämpferischen Einsatz auch wieder zur spielerischen Qualität zurück. Dies wäre auch dringend notwendig, denn bei einem Heimsieg könnte nicht nur der FC Miltach in der Tabelle wieder überflügelt werden, sondern dies würde sicherlich auch wieder einen Leistungsschub für die bevorstehenden Aufgaben  gegen die Mitbewerber im Abstiegskampf geben. Bis zur Winterpause möchte Trainer Karl Kordick  noch drei Siege  einfahren, wobei der Anfang nun  im Derby gegen den FC Miltach erfolgen soll, nachdem es beim FC Beilngries nicht geklappt hat.   Die Akteure des FC Ränkam müssen im Derby sicherlich weite Wege gehen, um den angestrebten Dreier einfahren  zu können. Allen sollte auf jeden Fall nun klar sein, dass es fünf vor zwölf ist und nunmehr Zusammenhalt gefragt ist.


Talfahrt des FC Ränkam setzt sich fort - 2:1-Niederlage beim FC Beilngries

17. Oktober 2017

Die Talfahrt des FC Ränkam hält weiter an, denn mit der  völlig unnötigen 2:1 Niederlage    beim FC Beilngries sind die Kordick-Schützlinge seit nunmehr fünf Spielen ohne Sieg, fielen vom sechsten  auf den neunten  Tabellenplatz zurück und sind nun endgültig   tief im Abstiegskampf angelangt, denn auf einen der Ränkam, die  nicht zum Klassenerhalt reichen,  sind es nur noch zwei mickrige Punkte Vorsprung.  Wie schon zuletzt auf eigenem Gelände gegen die SpVgg Hainsacker traf es den  FC Ränkam in der letzten Minute  der Nachspielzeit, was wohl ein Beweis dafür ist, dass die Mannschaft in der Schlussphase  nichts zuzusetzen hat und zu unkonzentriert agiert.  Sicherlich wäre in dieser Partie ein Adrian Hyseni mit bisher vier Treffern und sechs Vorlagen wichtig gewesen, noch dazu wo erneut Ersan Idrizi  wegen seiner Knieverletzung fehlte. Doch Hyseni, der sich schnellstens wieder einfügen sollte,  stand wegen einer Suspendierung nicht  zur Verfügung. Wenn die Mannschaft nicht schnellstes wieder zusammenrückt, kann es  zum Saisonende ein böses Erwachen geben.

Trainer Karl Kordick nannte es ein Spiel „Not gegen Elend“. Der FC Beilngries sei der bisher schlechteste Gegner gewesen. Doch daraus Kapital schlagen konnten die Gäste nicht, denn die Mannen um Kapitän Julian Walberer haben scheinbar derzeit die Seuche am Fuß.  Kordick sah seine Mannschaft bis zur 75. Minute klar im Vorteil, mit ihren beiden Torschüssen seien die Beilngrieser letztlich zum Erfolg gekommen, während man selber mit den besten Einschussmöglichkeiten nichts  anzufangen wusste.

Erstmals  hatte der FC Ränkam nach 17 Minuten für  Gefahr gesorgt, als ein Eckball von Johannes Kordick von Torwart Eberle   mit der Hand  gerade noch um den langen Pfosten zu einer weiteren Ecke abgewehrt wurde. Den folgenden von Andy Kordick getretenen Eckball wuchtete dann Julian Walberer  zur 0:1-Führung ins Netz.  Zehn Minuten später ein schöner Diagonalball von Florian Pracht auf Julian Walberer, der freistehend die Kugel über die Querlatte setzte.  Danach zwei gute Freistoßmöglichkeiten durch Andy Kordick und Matthias Vogl, die jedoch nichts einbrachten.  Kurz vor dem Pausenpfiff hätten die Gäste frühzeitig alles klar machen können, als Walberer auf Matthias Vogl durchsteckte,  der jedoch völlig freistehend das Leder nicht richtig traf  und es neben den Beilngrieser Kasten setzte.

Nach dem Seitenwechsel setzte sich Johannes Kordick mit einem schönen Solo gegen drei Beilngrieser Abwehrspieler durch (52.), doch setzte er das Leder an den Pfosten und leider war niemand  da,  der den Abpraller aufnehmen konnte.  Dann war es Andy Kordick, der seinen Bruder Johannes schön anspielte (63.), doch dieser setzte die Kugel am langen Pfosten vorbei.  Sieben Minuten später war es wiederum Andy Kordick, der den zur Pause  eingewechselten Maximilian Lankes auf die Reise schickte, doch anstatt aus guter Position selber zu schießen, spielte er ab, fand  dabei aber keinen Mitspieler. Praktisch eine Kopie war es  nur zwei Minuten danach, als Maximilian Lankes diesmal nach dem Kordick-Anspiel zwar abzog, jedoch Torwart Eberle parieren konnte. Dann kam es wie es kommen musste.   Nach einem Angriff  kam das Leder nach einer Flanke an den langen Pfosten, dieses wurde  mit dem Kopf  in die Mitte zurückgelegt und mit dem ersten  Torschuss  kamen die Hausherren durch  Johannes Karch prompt zum Ausgleich, bei dem es nichts zu  halten gab. Für Gefahr sorgten die Gäste danach nochmals durch einen Freistoß von Andy Kordick und nach einem Solo von Daniel Simeth, doch beide Male   ohne Erfolg.  In der 92. Minute ein eigentlich harmloser Schuss von Mucahit  Özcan, wobei jedoch das Spielgerät   vom Rücken eines Mitspielers so abgefälscht wurde, dass es unhaltbar zum 2:1 Sieg für die erfreuten Beilngrieser, aber sehr zum Leidwesen der danach völlig frustrierten Ränkamer  im Netz landete. 

Trainer  Karl Kordick war nach der Partie fassungslos und bedient, beklagte sich darüber, dass man  eigentlich 0:5 hätte führen können. Die Flaute im  Abschluss  führte er schon auf Unvermögen zurück. Letztlich habe man das Spiel dadurch selber verloren.   Auch wenn die Enttäuschung groß war, muss jetzt alles mobilisiert werden, um mit vereinten Kräften schnellstmöglich aus der Krise zu kommen. Dass die Mannschaft bezirksligatauglich ist, hat sie  mit Ausnahme der ersten Begegnung gegen den TB  ASV Regenstauf zu Saisonbeginn oft genug bewiesen.

FC Ränkam:  Martin Lankes,  Thomas Wittmann, Bernhard Rank, Florian Pracht, Marco Kuhndörfer, Julian Walberer, Johannes  Kordick (68. Christian Mühlbauer), Matthias Vogl (46. Maximilian Lankes), Daniel Simeth, Daniel Schlegl, Andy Kordick.


FC Ränkam ist beim Vorletzten FC Beilngries zum Siegen verdammt

13. Oktober 2017

Den bereits sicher geglaubten Sieg gegen die SpVgg  Hainsacker hat der FC Ränkam am letzten Spieltag in der Schlussminute durch eine Unkonzentriertheit aus der Hand gegeben, was sicherlich am Nervenkostüm der Akteure genagt haben dürfte. Ausgangspunkt war ein unnötiger Abspielfehler im Spielaufbau, der sich dann letztlich bis zum Abwehrverbund fortsetzte. Trainer Karl Kordick hatte  in dieser Woche sicherlich Seelenmassage betreiben müssen, um das Selbstvertrauen  seiner Schützlinge wieder zu stärken. Jetzt gilt aber das Motto „Jetzt erst recht“ und damit will der FC Ränkam nach vier sieglosen Spielen in Folge (drei Niederlagen und ein Remis) am morgigen Sonntag (Anstoß um 15 Uhr)  im Gastspiel beim Tabellenvorletzten FC Beilngries wieder in die Erfolgsspur zurückkommen.

Trainer Karl Kordick sieht es als wichtig an, dass seine Mannschaft wieder zu  den alten Tugenden zurückkehrt,  die sie zu Beginn der Saison ausgezeichnet haben. Er fordert, dass  wieder Teamgeist und Kameradschaft in das Team zurückkehren. Auch ein positives Denken müsse wieder einsetzen und natürlich müsse auch wieder das Glück zurückkehren,  wovon bei einem verschossenen Elfmeter,  dem Ausgleich in der letzten Minute der Nachspielzeit  und der Vergabe einer hundertprozentigen Einschussmöglichkeit nicht die Rede sein konnte. „Manchmal muss man das Glück auch erzwingen“, so Trainer Karl Kordick. Für ihn zählt trotz der eineinhalbsündigen Anreise auf alle Fälle im Gastspiel beim FC Beilngries  nur ein Sieg, und das egal wie, um sich nicht urplötzlich auf einem Abstiegsrang zu finden. Er nimmt deshalb seine Mannschaft in die Pflicht. Ausreden würden nun nicht mehr helfen, nun müsse einfach endlich der Hebel umgelegt werden.

Der FC Beilngries, der in den vergangenen beiden Saisonen immer gegen den Abstieg zu kämpfen hatte, war mit zwei Siegen erfolgreich in die neue Saison gestartet.  Doch danach lief es nicht mehr rund bei den Altmühltalern, denn in den letzten zehn Spielen gab es neun Niederlagen, und nur  beim TSV Neutraubling konnte ein Sieg verbucht werden. Doch  gerade dieser Sieg in Neutraubling zeigt aber auch, dass man die Schützlinge von Trainer Christoph Karg nicht unterschätzen darf. Mit nur neun Punkten stehen die Hausherren auf dem vorletzten Tabellenplatz haben mit erst elf  Treffern die zweitschlechteste Offensive in der Bezirksliga Süd hinter dem Schlusslicht SC Regensburg.  Der erfolgreichste Torschütze war bisher Raphael Eckstein mit vier Treffern, gefolgt von Mucahit Özcan mit zwei Treffern.

Der FC Ränkam belegt  zwar immer noch als bester Aufsteiger  Rang sechs, doch zu einem Abstiegsplatz hat man nur noch drei mickrige Punkte Abstand. Trainer Karl Kordick hat den FC Beilngries   im Gastspiel beim FC Miltach beobachtet und man kann nur hoffen, dass er auf die Stärken und Schwächen des Gegners ein entsprechendes Rezept findet. Er sieht den FC Beilngries als eine kompakte Mannschaft, „die wir jedoch besiegen müssen“.

Beim FC  Ränkam  hat Matthias Vogl gegen die SpVgg Hainsacker ein erfolgreiches Comeback gefeiert. Große Hoffnung setzt Kordick auch darauf, dass Ersan Idrizi wieder zur Verfügung steht, der zuletzt sehr vermisst wurde.  Nicht im Aufgebot wird allerdings Adrian Hyseni sein, den der Ränkamer Coach aus disziplinarischen Gründen für zwei Spiele suspendiert hat.  Nach seiner Einwechslung gegen die SpVgg Hainsacker hatte Kordick gehofft, dass Hyseni der entscheidende Akteur sein werde. Diese habe sich dann auch rund 15 Minuten reingehängt, doch dann  sei es zu Meinungsverschiedenheiten auf dem Spielfeld gekommen und Hyseni habe wieder ausgewechselt werden wollen, obwohl das Auswechselkontingent schon ausgenützt war. Diese Unruhe habe letztlich auch dazu geführt, dass es zu Unkonzentriertheiten kam. Kordick wirft Hyseni  vor, kein Teamplayer zu sein.  Dabei hatte Hyseni einen so guten Saisonstart und zeichnete sich als Torjäger und Vorbereiter gleichermaßen aus. Man kann nur hoffen, dass  diese Ungereimtheiten bald wieder aus der Welt geschafft sind und sich Hyseni bald wieder in die Mannschaft eingliedert.


Lange Gesichter beim FC Ränkam - In Nachspielzeit noch den Ausgleich kassiert

09. Oktober 2017

Lange Gesichter gab es bei Verantwortlichen und Fans des FC Ränkam am Sonntag unmittelbar  nach dem Schlusspfiff, denn in der letzten Minute der Nachspielzeit musste der Ausgleichstreffer durch die SpVgg Hainsacker hingenommen werden.  Damit warten die Kordick-Schützlinge, die sich so viel vorgenommen hatten, seit vier Spieltagen auf einen Sieg, während die Gäste drei Partien  in Folge nicht verloren haben. Dabei hatten es die Hausherren zuvor längst in der Hand gehabt,  die Partie frühzeitig zu entscheiden. Doch sie hatten sich den Luxus geleistet, einen Elfmeter an den Pfosten zu setzen und einmal wurde das leere Tor nicht getroffen. So unglaublich es klingen mag, trotz des mageren Remis blieb die Mannschaft auf dem sechsten Tabellenplatz, doch von einem  Abstiegsrang ist man jetzt nur noch drei Punkte entfernt.

Der FC Ränkam  schien durch die 5:1-Klatsche bei der SpVgg  Lam anfangs noch völlig verunsichert und die Gäste übernahmen von Beginn an das Kommando. Glück hatten dabei die Hausherren, dass nach einem Eckball ein Kopfball von Michael Waller  knapp  am FC-Gehäuse vorbeistrich. Doch allmählich konnte sich der FC Ränkam vom Druck befreien und kam nun immer besser in das Spiel. Einen ersten Warnschuss konnte   Daniel Schlegl abgeben (17.), jedoch hatte er leider nur an das Außennetz gezielt.  Drei Minuten später bediente Andy Kordick Marco Kuhndörfer, doch der bekam zu wenig Dampf unter seinen Schuss und so konnte Gästekeeper Morgenschweis sicher parieren. Danach ein Pass von Schlegl in den Strafraum, doch es fand sich niemand, der das Leder  über die Linie befördern konnte.  Nach einer halben Stunde dann eine hochkarätige Einschussmöglichkeit für die Gäste, als Bastian Brandl alleine  vor Torhüter Martin Lankes auftauchte, der jedoch reaktionsschnell mit Fußabwehr  die Gefahr bereinigen konnte. Auf der Gegenseite hielt  der Torsteher der Gäste nach einem Distanzschuss von Andy Kordick das Leder sicher fest. In der 37.  die Ränkamer Führung. Nach einer Flanke von Johannes Kordick reagierte Florian Pracht, der eine gute Partie lieferte, prächtig und beförderte das Leder per Direktannahme zum 1:0 über die Linie. Mit dieser knappen Führung konnten die Hausherren auch in die Pause gehen, da sie danach nichts mehr anbrennen ließen.

Zusätzlicher Schwung kam in der Pause durch die Einwechslung von Adrian Hyseni in die Aktionen der Hausherren.  Der setzte sich auch gleich schön über rechts durch, schoss jedoch Torhüter Morgenschweis das Leder mehr oder weniger in die Arme. Da hätte er vielleicht abspielen müssen.  Glück hatten die Gastgeber, als Bastian Brandl aus guter Position nicht früh genug abzog.  In der 58. Minute schien das 2:0 fällig. Hyseni  hatte sich schön über links durchgesetzt, ließ seinen Gegenspieler  ins Leere laufen,  bediente mit einem Querpass den mitgelaufenen  Daniel Schlegl, der völlig freistehend aus Kurzdistanz das Leder am SpVgg-Gehäuse vorbeischoss.  Ein  Freistoß des inzwischen eingewechselten  Mattias Vogl  aus spitzem Winkel wurde eine sichere Beute von Morgenschweis.  Danach eine kuriose Szene. Matthias Vogl wurde  von Andreas Pegoretti im Strafraum gefoult und Schiedsrichter Felix Hahn entschied zunächst auf Platzverweis für Pegoretti und Freistoß  außerhalb des Strafraums. Der Linienrichter  machte den Schiedsrichter aber auf seine Fehlentscheidung aufmerksam und so gab es schließlich folgerichtig Strafstoß  für den FC Ränkam und nur eine gelbe Karte für Pegoretti. Zum Entsetzen der Ränkamer Fans zielte aber Marco Kuhndörfer an den Pfosten (71.)  und das  zurückspringende Leder erreichte niemand.  Sechs Minuten später verhinderte Torhüter Martin Lankes mit einer sensationellen Parade nach einem Kopfball von Dominik Tries noch den  Ausgleich.  Danach gingen die Gäste hart zur Sache und Ränkamer Akteure mussten behandelt werden.  Dafür wurden sie letztlich bestraft, denn in der eigentlich unnötig langen Nachspielzeit, nämlich in der 95. Minute,  kamen die Gäste noch zum Ausgleich, als einem Abspielfehler im Spielaufbau  auch noch eine  Unsortiertheit der  Abwehr folgte, die Daniel Bergbauer zum 1:1-Ausgleich nützte. Nach dem Anstoßpfiff  folgte auch schon der Schlusspfiff und die Enttäuschung stand allen ins Gesicht gestanden.

FC Ränkam: Martin Lankes, Thoams Wittmann (46. Adrian Hyseni),  Bernhard Rank, Florian Pracht, Marco Kuhndörfer, Julian Walberer, Johannes Kordick (78. Christian Mühlbauer), Julian Stoiber, Daniel Simeth, Daniel Schlegl (62. Matthias Vogl),  Andy Kordick.


FC Ränkam muss im Heimspiel gegen die SpVgg Hainsacker wieder Punkte sammeln

07. Oktober 2017

Nach drei Niederlagen in Folge steht der FC Ränkam  zwar immer noch auf dem sechsten Tabellenplatz, doch nachdem die Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel zuletzt eifrig gepunktet haben im Gegensatz  zum FC Ränkam,  kommt die Abstiegszone für die Kordick-Schützlinge immer näher. Will der FC Ränkam in den nächsten Spielen nicht  nach hinten durchgereicht werden, dann  muss er  ganz schnell wieder in die Erfolgsspurt kommen und an das Punktesammeln denken. Eine gute Gelegenheit dazu bietet sich in den kommenden fünf Spielen, denn da geht es durchwegs um Mannschaften,  die derzeit noch hinter dem FC  Ränkam liegen.  Der Anfang dazu sollte auf alle Fälle im Heimspiel am morgigen Sonntag (Anstoß um 16 Uhr) gegen die SpVgg Hainsacker gemacht werden, die nach einem schlechten  Start plötzlich nur noch zwei Punkte hinter dem FC Ränkam liegt.  Es handelt sich damit um ein so genanntes Sechs-Punkte-Spiel. Trainer Kordick glaubt, wenn von den kommenden fünf Spielen wenigstens  drei gewonnen werden können, dass dann  ein guter Grundstock   gelegt  werden könnte, bis zur ersehnten Winterpause  im Mittelfeld der Tabelle zu bleiben.

Die Gäste, die von  Trainerfuchs  Günter Brandl  trainiert werden,  der schon für den SSV Jahn Regensburg an der Seitenlinie stand,  haben die letzten beiden Spiele gewonnen und zwar zunächst beim FC Miltach und dann auf eigenem Gelände gegen den SV Beilngries jeweils mit 2:0 Toren. Durch die beiden Siege, bei denen sie ohne Gegentor geblieben sind,  sind sie bis auf zwei Punkte an den FC Ränkam herangerückt und kommen nun sicherlich mit einer  großen Portion Selbstvertrauen nach Ränkam, wo  sie ihre Siegesserie ausbauen möchten, noch dazu wo sich ihnen die Möglichkeit bietet  mit einem Dreier den FC Ränkam sogar zu überrunden. Aufpassen müssen die Hausherren insbesondere auf Trainer-Sohn Bastian Brandl, der sich bisher als Vorlagengeber ausgezeichnet hat.  Die interne Torschützenliste bei Hainsacker führt  Sebastian Mühlbauer mit fünf Treffern an, gefolgt von Sascha Möller mit drei Toren.  Auf dieses Sturm-Duo wird die Hausherren-Abwehr ein besonderes Augenmerk richten müssen. Die Brandl-Schützlinge  haben zwar bisher erst 16 Treffer erzielt, was die drittschlechteste Torausbeute in der Bezirksliga Süd bedeutet.  Diese Negativ-Bilanz möchten sie in Ränkam  aber verbessern.

Ränkams Trainer Karl Kordick, den noch immer Personal-Sorge plagen, hofft natürlich darauf, dass sein Team nach drei Niederlagen in Folge endlich wieder den Hebel umlegen  und in die Erfolgsspur zurückkehren kann. Leider scheint es so, dass einige Akteure nicht zuletzt auch durch Verletzungen nicht so fit sind, um über 90 Minuten Volldampf gehen zu können.  Kordick erwartet sich, dass seine Schützlinge die individuellen Fehler abstellen können, die   zuletzt immer zu Gegentreffern und letztlich auch zu den Niederlagen geführt hatten. Alles andere als ein Heimsieg wäre für den Ränkamer Coach  auch eine herbe Enttäuschung. Mit einer konzentrierten und kämpferischen Spielweise will man das heimische Publikum wieder etwas versöhnen.

Den  Ausfall von Abwehrchef Maximilian Schließler scheint die Mannschaft nicht richtig wegstecken zu können. Auch Ersan Idrizi wird aufgrund  seiner Knieverletzung wohl erneut zum Zuschauen verurteilt sein. Das ist ein herber Verlust, den mit seiner Schnelligkeit und seinem Torinstinkt kann er Spiele alleine entscheiden. . Positive Lichtblicke sind, dass Matthias Vogl wieder mit dem Training beginnen konnte und Florian Pracht  aus dem Urlaub zurück ist. Ob es für Vogl eventuell bereits zu einem Kurzeinsatz reicht, wird erst das Freitagtraining gezeigt haben.  Auf jeden Fall wird in den Ränkamer Kasten wieder Torhüter Martin Lankes  zurückkehren, was der Abwehr zusätzliche Stabilität geben sollte. Der FC Ränkam hofft natürlich auch, dass er in diesem Sechs-Punkte-Spiel auf die Unterstützung durch seine Fans rechnen kann.


SpVgg Lam war für den FC Ränkam eine Nummer zu groß

02. Oktober 2017

Die dritte Niederlage in Folge kassierte der FC Ränkam am Samstag im Gastspiel bei der SpVgg Lam, die noch dazu mit 5:1 sehr deutlich  ausfiel.  In dieser Partie zeigte sich sehr deutlich, dass die angespannte  personelle Situation nun doch  ihre Auswirkungen hat. So  musste sogar Fußball-Abteilungsleiter Christian Mühlbauer auflaufen, um eine Mannschaft auf die Beine zu bringen. Die Ausfälle von Maximilian Schließler,  Ersan Idrizi, Florian Pracht, Matthias Vogl, Moritz Vogt und Maximilian Lankes  sowie von Tobias Zangl und Christian Mennel  (beide sind schon seit Saisonbeginn nicht dabei) sind nicht so leicht zu kompensieren.

Trotzdem hatten die Kordick-Schützlinge im ersten Spielabschnitt noch gut dagegen gehalten. Nach 14 Minuten   waren die favorisierten Hausherren mit 1:0 in Führung gegangen, als Torhüter Manuel Jarosch  ein eigentlich harmloser Schuss durch die Hände glitt. Hoffnung keimte bei den Gästen auf, als Daniel Simeth  einen schönen Spielzug einleitete und dann  Julian Walberer bediente, der einen Bass in die Schnittstelle für Johannes Kordick spielte, der mit einem sehenswerten  fulminanten Schuss aus rund 22 Metern  zum 1:1 in den Winkel traf (26.). Kurz vor dem Seitenwechsel gelang dann Tobias Artmann  nach einem Eckball die erneute Führung für die SpVgg Lam.

Doch gleich  nach dem Seitenwechsel schlug es wiederum im Ränkamer Kasten ein, als ein Abschlag bei den Füßen des Gegners landete und sich Marco Lang dieses Geschenk nicht nehmen ließ. Dies war letztlich der Knackpunkt, denn damit war den Gästen endgültig der Zahn gezogen und die SpVgg Lam diktierte nun eindeutig das Geschehen, während der FC Ränkam nach vorne keine Akzente mehr setzen konnte. So war es nicht verwunderlich, dass der Meisterschaftsaspirant in der 65. Minute durch einen Kopfball  von Alexander Vogl nach einem Freistoß  und in 78. Minute durch einen Freistoß-Aufsetzer  von Torjäger Christian Mühlbauer noch    zum klaren 5:1 Sieg kam.

Trotz der dritten Niederlage in Folge steht der FC Ränkam  noch immer auf dem sechsten Tabellenplatz, doch ist die gefährdete Zone nun bedrohlich  nahe gekommen, da die Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel zuletzt  punkten konnten.  Am kommenden Sonntag erwartet der FC Ränkam nun die SpVgg Hainsacker, die nur noch   zwei Punkte hinter dem FC Ränkam liegt. Die Kordick-Schützlinge müssen nun schnellstmöglich ihre Fehlerquote abstellen.  Gerade in den kommenden Spielen, wo es  gegen Konkurrenten im Abstiegskampf geht, muss der FC Ränkam wieder in die Erfolgsspur gelangen.    Trainer Karl Kordick hat jetzt die nicht einfache Aufgabe, die Niederlagen wieder aus den Köpfen seiner Schützlinge zu bringen. Er muss versuchen, dass das Selbstvertrauen seiner Akteure wieder zurückkommt, damit man nicht im freien Fall in die gefährdete Zone rauscht.


FC Ränkam heute bei der SpVgg Lam nur krasser Außenseiter

30. September 2017

Bereits am heutigen Samstag (Anstoß um 16 Uhr) gastiert der FC Ränkam beim Titelaspiranten SpVgg Lam und gilt dabei als krasser Außenseiter. Es kann eigentlich nur das Ziel sein, die Niederlage in Grenzen zu halten, noch dazu wo der an Grippe erkrankte Karl Kordick auf einige wichtige Akteure verzichten muss. Nach zwei Niederlagen in Folge läuft der gut gestartete Aufsteiger Gefahr,  vom bislang ausgezeichneten sechsten Rang in der Tabelle nach unten zu rutschen.

Wie der FC Ränkam stellt auch die SpVgg Lam eine sehr junge Mannschaft.  Während aber bei Lam die Leistungskurve nach oben zeigt, hat der FC Ränkam an Leistungsstärke etwas eingebüßt und  agiert nicht mehr so unbefreit.  Dies ist sicherlich nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass immer wieder wichtige Akteure ausfallen. Die Niederlage beim Spitzenreiter VfB Bach konnte  ja noch jeder verstehen, aber die Heimniederlage gegen den TSV Wacker Neutraubling am vergangenen Spieltag hatte man nicht auf der Rechnung und war sehr bitter.

Leider muss Trainer Karl Kordick auch im Gastspiel bei der SpVgg Lam auf wichtige Akteure verzichten. Insbesondere das Fehlen  von Abwehrchef Maximilian  Schließler, der nach seiner Operation in diesem Jahr nicht mehr zur Verfügung steht,   kann nicht so leicht kompensiert werden.  Sehr schmerzlich natürlich auch, dass Matthias Vogl nach seiner Bänderverletzung und nunmehr auch noch Ersan Idrizi nach Schmerzen an der Patella-Sehne nicht zur Verfügung stehen. Das ist natürlich ein herber Verlust für die Offensiv-Abteilung. Ebenfalls nicht einsatzbereit sind wegen einer Grippe Moritz Vogt und Maximilian Lankes. Der Kader des FC Ränkam ist leider nicht so groß, um alle diese Ausfälle verkraften zu können. Zum Glück ist Marco Kuhndörfer nach  seinem Urlaub wieder zurück und auch bei Andy Kordick dürfte die Grippe soweit abgeklungen sein, dass seinem Einsatz von Anfang an nichts im  Wege steht.

Trainer Karl Kordick weiß um die Spielstärke der SpVgg Lam, dennoch möchte er  versuchen, mit einer guten Defensivleistung vielleiht einen Punkt mit auf die Heimreise nehmen zu können. Dieses Ziel dürfte jedoch sehr schwer werden, darüber besteht kein Zweifel.


FC Ränkam leistet sich gegen den TSV Wacker Neutraubling bösen Ausrutscher: 0:1 verloren

25. September 2017

Einen bösen Ausrutscher leistete sich der FC Ränkam am Sonntag, denn  im Heimspiel gegen den TSV Wacker Neutraubling, der zuvor fünf Spiele nicht gewonnen hatte, setzte es eine 0:1 Heimniederlage, die sich die Schützlinge von Trainer Karl Kordick selbst zuzuschreiben haben. Die Gäste waren  zwar das bisher schwächste Team, das sich in Ränkam vorgestellt hatte, trotzdem setzte es  die zweite Heimniederlage, da die Mannschaft geradezu  leblos agierte. Eigentlich konnte sie sich in einem müden Gekicke  über die gesamten 90 Minuten  keine hundertprozentige Torchance herausspielen. Es scheint, als ob der FC Ränkam seine Ausfälle (Maximilian Schließler, Matthias Vogl und Marco Kuhndörfer) nicht wegstocken konnte. Zu allem Überfluss hatte Andy Kordick auch noch die Grippe bekommen und lief deshalb erst im zweiten Spielabschnitt auf. Mit ihm wurde es dann im zweiten Abschnitt zwar dann etwas besser, doch die Wende konnte auch er nicht mehr einleiten. Trotz der Niederlage blieb der FC Ränkam  zwar auf dem sechsten Rang, doch die gefährdete Zone ist nun nur noch sechs Punkte entfernt.

In den ersten 15 Spielminuten war es zunächst ein vorsichtiges Abtasten beider Teams. Bei den Hausherren zeigte sich dabei aber sehr schnell, dass kein Führungsspieler auf dem Platz war, der das Kommando übernehmen könnte. Ohne Marco Kuhndörfer und zunächst auch  ohne Andy Kordick fehlten im zentralen Mittelfeld  die Kreativspieler. In der 18. Minute die erste Szene vor dem Gästegehäuse, als eine Freistoßflanke von Johannes Kordick aus halblinker Position  an Freund und Feind  vorbeizischte, aber auch leider am TSV-Kasten vorbei. Nur eine Minute später  kam auf der Gegenseite Bojan Kukic zum Abschluss, jedoch konnte Torhüter Manuel Jarosch, der diesmal den Vorzug vor Martin Lankes erhalten hatte,  mit Fußabwehr klären. In der 23. Minute dann das goldene Tor für die Gäste. Nach einem ungeschickten Defensivverhalten  setzte sich Albion Loshaj über die linke Seite durch, bediente mit  einem Querpass Bojan Kukic, der keine Mühe hatte das Leder aus rund acht Metern im Ränkamer Kasten zu versenken. Ein Freistoß von Rafael Wodniok  aus 20 Metern über die Mauer (32.) ging zum Glück am FC-Gehäuse vorbei.  Zwei Minuten danach versuchte es Daniel Schlegl aus 14 Metern aus halbrechter Position,  traf  jedoch nur das Außennetz und Adrian Hyseni setzte  nach einer Freistoß-Flanke von Hannes Kordick das Leder per Kopf knapp über den Kasten (39.). Die letzte Chance vor dem Pausenpfiff gehörte Tobias Trampnau von den Gästen, doch er köpfte nach einer Flanke das Leder knapp am langen Pfosten vorbei.

Nach der Pause kam mit der Einwechslung von Andy Kordick etwas mehr Spielkultur in die Aktionen der  Gastgeber, doch die erste Chance verzeichneten wiederum die Gäste erneut durch Trampnau, der jedoch knapp über das FC-Gehäuse zielte (58.).   Zwei Minuten danach probierte es Ersan Idrizi nach einer Flanke von Andy Kordick aus drei Metern mit dem Kopf, doch das Leder strich knapp drüber. Als die Gastgeber besser in die Partie kamen, kauften die Gäste  bei zwei bis drei Aktionen mit ihrer Härte den Kordick-Schützlingen  schnell den Schneid wieder ab. Leider musste dabei  Ersan Idrizi nach einer rüden Attacke verletzt aus dem Spiel genommen werden. Als Piotor Job  in der 77. Minute am  16-er zum Abschluss kam, konnte Torhüter Jarosch mit  Fußabwehr das möglich 0:2 verhindern.  Die wohl beste Chance für die Hausherren ergab sich, als Bernhard Rank nach einem Eckball im Fünf-Meter-Raum  an das Leder kam, jedoch im letzten Moment abgeblockt wurde. In dieser Situation hätte er früher abziehen müssen. Der FC Ränkam konnte dann nichts mehr zusetzen und so gehörten die letzten beiden Einschussmöglichkeiten den Gästen.  Nach einem Konter konnte Torhüter Jarosch einen Schuss des eingewechselten Karl-Michael Brückl entschärfen (90.)  und auch bei einem Schuss von Christian Miller (91.) ließ er sich nicht überraschen.

Trainer  Karl Kordick  war natürlich enttäuscht, dass man sich  gegen die bisher schwächste Gästemannschaft diese Heimniederlage geleistet hat. Er brachte es auf einen kurzen aber treffenden Nenner: „Wir waren an diesem Tag   in der Offensive einfach zu schwach“.

FC Ränkam: Manuel Jarosch, Thomas Wittmann, Bernhard Rank, Julian Walberer, Adrian Hyseni, Ersan Idrizi (71. Florian Pracht), Hannes Kordick, Moritz Vogt (46. Andy Kordick), Julian Stoiber, Daniel Simeth, Daniel Schlegl.


FC Ränkam vor kniffliger Heimaufgabe gegen den TSV Wacker Neutraubling

22. September 2017

Vor einer kniffligen Heimaufgabe steht der FC Ränkam am   Sonntag (Anstoß um 16  Uhr), wenn der TSV Wacker Neutraubling seine Visitenkarte  abgibt. Auch wenn  die Gäste   mit nur acht Punkten  momentan auf dem Relegationsplatz stehen, dürfen sie nicht auf die leichte Schulter genommen werden, denn sie gelten als eine sehr erfahrene, aber auch robuste Truppe, denn in der abgelaufenen Saison  verzeichneten sie vier rote   und  zehn gelb-rote Karten. Auch in dieser Saison stehen  bereits wieder ein Platzverweis und zwei Ampelkarten zu Buche.   Die Gäste sind seit  fünf Spieltagen ohne Sieg geblieben, was  nicht zuletzt daran lag, dass    sie   zum Teil sehr stark ersatzgeschwächt antreten mussten und somit   nicht zu den gewünschten Punkten kamen.

Der TSV Wacker Neutraubling  war in der vergangenen Saison in die Bezirksliga zurückgekehrt und hatte die Saison mit einem beachtlichen sechsten Platz absolviert. Die Mannschaft von Spielertrainer  Rafael Wodniak, der als Kicker der SpVgg Weiden und der DJK Ammerthal über  Bayernliga-Erfahrung  verfügt,  wollte die positive Entwicklung der letzten Jahre  fortführen und hatte  sich im zweiten Bezirksligajahr nach dem Wiederaufstieg einen einstelligen Tabellenplatz zum Ziel gesetzt.  Deshalb war in der Sommerpause  auch kräftig in den neuen Kader investiert worden. So konnten als Neuzugänge Christian Bauer (Neustadt/Donau), Andrej Popravak (Jugend des SSV Jahn Regensburg), Paul Samangassou  und Sebastian Schöppel (beide TV Bad Abbach)  sowie Bojan Kukic und Antonios Assaad (Burgweinting) sechs neue Spieler verzeichnet werden, von denen insbesondere Christian Bauer  besonders eingeschlagen hat, denn er führt zusammen mit Tobias Trampnau und Yordan Todorov die interne Torjäger-Liste an. Alle drei Akteure verzeichnen bisher drei Treffer. Auch Neuzugang Bojan Kukic hat  mit zwei Treffern schon  auf sich aufmerksam gemacht und ist Stammspieler.

Die beiden einzigen Siege bisher wurden auf eigenem Gelände mit einem 2:1 gegen den FC Jura und mit einem 1:4 Sieg beim SV Sarching gelandet. Daneben gab es noch zwei Remis  beim FC Miltach und bei der SpVgg Hainsacker. Die Gäste haben bereits 28 Gegentreffer kassiert und haben damit zusammen mit dem FC Jura nach dem  SC Regensburg und dem SV Sarching  die drittmeisten Gegentore im bisherigen Saisonverlauf kassiert. Aber sie haben  immerhin schon 15 Treffer erzielt, was sich durchaus sehen lassen kann. Ränkams Trainer Karl Kordick schätzt den TSV Wacker Neutraubling als eine unberechenbare Mannschaft ein, deren Stärke die Erfahrung ist, nachdem sie Akteure aufweisen können, die zum Teil schon im guten Fußballalter sind und auch bereits höherklassig gespielt haben.

Der FC Ränkam will in dieser Partie wieder seine Heimstärke demonstrieren und möchte nach der unglücklichen Niederlage beim Spitzenreiter VfB Bach sofort wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Dazu Voraussetzung werde aber sein, so der Coach, dass insbesondere in der Offensivabteilung das Tempo wieder erhöht wird.  Leider plagen Kordick einige Personalsorgen.  Maximilian Schließler steht wegen einer Operation bis zur Winterpause nicht mehr zur Verfügung. Dies ist natürlich ein herber Verlust, denn Schließler war sowohl Abwehrchef als auch ein Spieler, der von hinten heraus das Spiel aufbauen konnte.  Matthias Vogl steht weiter wegen seines Bänderrisses nicht zur Verfügung und zu allem Übel steht am Sonntag auch Marco Kuhndörfer  wegen Urlaubs  nicht zur Verfügung. Es wird sich erst zeigen müssen, wie die Hausherren den Ausfall ihres Dauerbrenners verkraften, der in der abgelaufenen Saison und auch im bisherigen Saisonverlauf alle Spiele absolviert hatte. Kordick hofft, dass diesen Verlust Neuzugang Daniel Schlegl kompensieren kann, der schon bewiesen hat, dass  er sich auch im Zentrum sehr wohl fühlt, als er für Andy  Kordick einspringen musste.

Die Hausherren wollen trotz der personellen Probleme den „Dreier“ im eigenen Lager  behalten,  noch dazu wo eine Woche später die schwere Aufgabe bei der SpVgg Lam wartet.   Dazu bedarf es natürlich einer konzentrierten Spielweise und eines engagierten Auftretens.  


Schwache zehn Minuten bringen FC Ränkam beim Spitzenreiter VfB Bach um Erfolg

18. September 2017

Schwache zehn Minuten brachten den FC Ränkam am Sonntag im Spiel beim Spitzenreiter VfB Bach um den verdienten Lohn. Trainer Karl Kordick sah sein Team in der Partie beim Tabellenführer 80 Minuten lang als gleichwertigen Gegner, wenn nicht sogar um eine Nuance besser als die Platzherren. Doch durch drei krasse Fehler  musste schließlich  ohne den angestrebten  Punkt die Heimreise angetreten werden.

Die ersten 15 Minuten waren taktisch geprägt und mit einem vorsichtigen Abtasten abgelaufen. Dann gaben die Hausherren einen ersten Warnschuss ab, als Christopher Prester das Leder rund einen Meter über den Kasten drosch.  In der 17. Minute hatten dann aber die Gäste die Führung auf dem Fuß. Bei einem Angriff  über die linke Seite hatte sich Daniel Schlegl schön durchgesetzt und drang in den Strafraum ein, wobei er selber hätte abziehen können, vielleicht sogar müssen, um die Kugel in das lange Eck zu befördern.   Aber er bediente den freistehenden Adrian Hyseni, der   jedoch freistehend das Leder nicht unter Kontrolle bringen konnte und damit war die gute Chance vertan. Nur fünf  Minuten später ein Freistoß von Andy Kordick,  wobei das abgewehrte Leder  Thomas Wittmann  vor die Beine fiel, der freistehend zum Abschluss kam, jedoch dann zu lange zögerte  und so konnte ihm ein VfB-Abwehrspieler die Kugel im letzten Moment wegspitzeln.  Erstmals konnte der Spitzenreiter nach 25 Minuten   für große Gefahr vor dem Gästetor sorgen, als nach einem Freistoß von Marco Jordan das Leder von Fabian Eckert aus der Drehung direkt genommen wurde, aber Torhüter Lankes glänzend reagierte und das Leder mit den Fingerspitzen um den Pfosten drehte.  Was danach  bis zur Pause folgte, konnte unter die Kategorie „Mittelfeldgeplänkel“  eingeordnet werden. Es war eine ausgeglichene Partie ohne nennenswerte Chancen auf beiden Seiten.

Das sollte sich dann jedoch nach der Pause ändern.  Nach einem Freistoß von Marco Jordan folgte ein Kopfball von Fabian Eckert (47), der jedoch eine sichere Beute von Torhüter Lankes wurde und ein Distanzschuss von Jordan strich noch an den Außenpfosten  (50.).  In der 55. Minute dann die nicht ganz unverdiente Führung für die Gäste.  Nach einem Foul an  Julian Walberer entschied der sicher agierende Schiedsrichter  Lukas Schwendner auf Freistoß. In zentraler Position zirkelte Andy Kordick das Leder über die Mauer genau in den Winkel, wobei der Keeper keinerlei Reaktion mehr zeigen konnte.  Der Spitzenreiter schien durch den Treffer geschockt und die Gäste bestimmten nun die Partie. In dieser Phase hatten die Hausherren Glück, dass bei einem Distanzschuss von Marco Kuhndörfer aus rund 30 Metern das Leder nur haarscharf am Winkel vorbeistrich.  Doch in der 63. Minute nahm das Unheil seinen Lauf.  Marco Jordan bediente Dino Mrkic, der  trotz Überzahl nicht richtig attackiert wurde und sich so durchsetzen konnte und schließlich mit einem Spitz aus rund 15 Metern das Leder in das FC-Gehäuse beförderte, wobei Torhüter Lankes nicht  gut aussah.  Als die Gäste noch über den vermeidbaren Treffer diskutierten, unterlief Andy Kordick   ein verhängnisvoller Fehlpass, denn Christopher  Prester zur 2:1 Führung  für die Bacher nützte. Trainer Kordick sprach in dieser Phase von einer „vogelwilden Spielweise“ und so war es nicht  verwunderlich, dass in der 68. Minute  die Gastgeber sogar noch das 3:1 markieren  konnten. Nach einer Flanke von außen ließ Torhüter Lankes das Leder abklatschen, das Dino Mrkic vor die Füße fiel und dieser ließ sich dieses Geschenk  nicht  entgehen. Nach einem Abwehrfehler bot sich dem Spitzenreiter durch Christopher Prester noch eine  hundertprozentige Torchance, jedoch setzte er das Leder knapp am Kasten vorbei, der  nun Manuel Jarosch gehütet wurde.

Danach war die Luft raus. Die Gäste konnten  keinen Druck mehr aufbauen und  der Gastgeber war nur noch darauf bedacht, das Ergebnis  zu verwalten, was  letztlich auch voll aufging.  Fazit: Mit individuellen Fehlern brachte sich der FC Ränkam um eine kleine Sensation.

FC Ränkam: Martin Lankes (70. Manuel Jarosch), Thomas Wittmann (62. Julian Stoiber), Bernhard Rank, Marco Kuhndörfer, Julian Walberer, Adrian Hyseni (55. Johannes Kordick), Maximilian Schließler, Daniel Simeth, Daniel Schlegl, Andreas Kordick, Ersan Idrizi.


Auf den FC Ränkam wartet beim Spitzenreiter VfB Bach eine harte Nuss

16. September 2017

Eine harte Nuss wartet am morgigen Sonntag (Anstoß um 15 Uhr)  auf den FC Ränkam, denn er reist zum Spitzenreiter VfB  Bach, der von den bisher neun Saisonspielen erst eine Partie verloren hat (bei  der SpVgg Lam mit 2:0), alle anderen Begegnungen aber meist sehr souverän gewonnen hat. Auf eigenem Gelände hat der Spitzenreiter bisher noch keinen Punkt abgegeben und diese tolle Bilanz möchte Bach mit einem Dreier gegen die Kordick-Schützlinge weiter aufpolieren. Doch der FC Ränkam will  nicht von Anfang an die Flinte ins Korn werfen, sondern möchte dem Tabellenführer mit einer engagierten Spielweise  das Leben zumindest etwas schwer machen.  Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams gab es übrigens  in der Saison 2010/11 damals noch in der Bezirksoberliga. Damals  gelang dem FC Ränkam ein sensationeller  1:6 Sieg beim VfB Bach. Diesmal wäre der Aufsteiger bereits mit einem  Remis hoch zufrieden. Dass der FC Ränkam auch gegen Spitzenmannschaften  mithalten kann, hat er nicht zuletzt beim  Heimsieg  gegen den TB Roding bewiesen, der bisher der härteste Widersacher der Bacher  im Meisterschaftsrennen ist.

Die Hausherren  spielten bereits in der vergangenen Saison lange um die Meisterschaft mit, doch ein Schwächeeinbruch zum Saisonende hin verdarb ihnen die Titelambitionen. In der Sommerpause haben sie sich aber  mit namhaften Neuzugängen gezielt verstärkt.   Vom  Ex-Bayernligisten  TSV Bogen kam   Marco Jordan,  vom Landesligisten FC Bad Kötzting   Fabian Kaiser und von der SpVgg Hainsacker wechselte Matthias Regnat nach Bach. Alle drei haben sich auf Anhieb einen Stammplatz erkämpft und insbesondere Marco Jordan fällt als Dreh- und Angelpunkt auf, der  schon 13 Torvorlagen gegeben hat und zwei Treffer selbst  erzielte.  Die Hausherren-Offensive ist sehr schnell und dribbelstark und präsentierte sich im bisherigen Saisonverlauf als regelrechte  Torfabrik. Die interne Torjägerliste beim Spitzenreiter führt Christopher Prester mit acht Treffern an, gefolgt von Fabian Eckert (7) und Dino Mrkic (6). Die Hausherren haben im bisherigen Saisonverlauf schon 30 Treffer erzielt und damit pro Spiel über drei Tore erzielt. Da wird die Gäste-Defensive diesmal voll gefordert sein und darf sich da keine Ausrutscher leisten.  Mit erst neun Gegentreffern weist der VfB Bach zudem  die drittbeste Abwehr auf.

Der  FC Ränkam  ist sich dessen bewusst, dass ihn beim Spitzenreiter, der sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem TB Roding liefert, ein heißer Tanz erwartet.  Trainer Karl Kordick hat auch großen Respekt vor den Gastgebern.   Er weist darauf hin, dass der VfB Bach  über eine sehr homogene und spielstarke sowie technisch beschlagene  Mannschaft verfügt.  Trotzdem freut er sich auf die Partie, denn schließlich hat seine junge Mannschaft gerade gegen Spitzenteams bisher die besten Leistungen geboten und wächst scheinbar mitunter  mit der Schwere der Aufgaben. Zudem hat Kordick gute Erinnerungen an Bach: „Da gab es immer gute und faire Spiele“.  Bis auf Matthias Vogl, der noch an einem Bänderriss laboriert, kann  der Ränkamer Coach diesmal personell aus dem  Vollen schöpfen. Allerdings steht noch  hinter Ersan Idrizi wegen  dessen anhaltender Knieprobleme ein großes Fragezeichen. Das wäre natürlich ein herber Verlust, wenn er ausfallen würde, denn er ist nicht nur schnell, sondern auch torgefährlich. Einige Akteure konnten  zuletzt wegen diverser Blessuren nicht so wie gewünscht trainieren und  dass dies nicht vorteilhaft  ist, hatte sich  am letzten Spieltag beim knappen 3:2 Heimsieg über den FC Jura deutlich gezeigt, als einige Akteure müde wirkten.

Zu gerne würde Kordick  einen Punkt mit nach Hause nehmen.  Um dies zu erreichen, darf  die Ränkamer Defensivabteilung um Abwehrchef Maximilan Schließler nichts anbrennen lassen. Mit schnellem Umschaltspiel will der Aufsteiger versuchen, den einen oder anderen Nadelstich zu setzen. Sicherlich werden sich dem FC Ränkam in Bach nicht viele Einschussmöglichkeiten bieten und deshalb sollte mit den herausgespielten Torchancen nicht gleichgültig umgegangen  sondern diese konsequent genützt werden, vielleicht gelingt dann eine Überraschung. Schon mit einem Remis könnte man  dann dem TB Roding etwas Schützenhilfe leisten. 


FC Ränkam mühte sich gegen den FC Jura zu einem knappen 3:2 Sieg

10. September 2017

Der FC Ränkam mühte sich  im Heimspiel gegen den FC Jura redlich zu einem knappen 3:2 Sieg und konnte damit wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg sammeln, denn der Abstand zu diesem Gegner, der nun auf einem  Abstiegsrang steht, beträgt nunmehr neun Punkte. Die Kordick-Schützlinge hatten im ersten Spielabschnitt sehr effektiv agiert und eine 2:0-Fühung herausgeschossen. Doch nach dem Seitenwechsel gaben die Hausherren die Partie gegen aggressive Gäste zeitweise völlig aus der Hand.  Zu allem Überfluss wurde dann  auch noch nach Kontern mit guten Einschussmöglichkeiten sehr sorglos umgegangen, was sich dann beinahe gerächt hatte. So waren alle Ränkamer Fans froh, als schließlich der Schlusspfiff ertönte.  Zum Schluss hatten sich die Gäste durch Undiszipliniertheiten noch selbst dezimiert, denn Stefan Poschenrieder sah in der 88. Minute wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte und in der Nachspielzeit musste Patrick Wein  nach einem üblen Foul an Andy  Kordick sogar mit der roten Karte vom Platz.

Die Partie hatte mit einem vorsichtigen Abtasten begonnen. Mit dem ersten gefährlichen Angriff  nach 15 Minuten kam der FC Ränkam zur 1:0 Führung, als Adrian Hyseni klug Ersan Idrizi bediente, der mit einem fulminanten Schuss Gästekeeper Stefan Walter keine  Abwehrmöglichkeit ließ. Drei Minuten später hatten die Hausherren Glück, dass Johannes Ebert aus guter Einschussposition das Leder nicht richtig unter Kontrolle brachte. In der 24. Minute schien das 2:0 fällig,  als nach einer Vorlage des mannschaftsdienlich agierenden  Adrian Hyseni Daniel Schlegl zum Abschluss kam, der Jura-Torsteher aber glänzend zur Ecke abwehrte. Eine Minute später zielte Thomas Kirner auf der Gegenseite knapp am Ränkamer Tordreieck vorbei und bei einem  Freistoß von Michael Stahlich parierte Torhüter Lankes sicher.  Zum Glück für die Gastgeber köpfte Sebastian Ostermeier  einen Kopfball über die Querlatte (40.). Nur eine Minute später   doch die 2:0-Führung, als wiederum  Adrian Hyseni klasse für Ersan Idrizi aufgelegt hatte, der mit einem strammen Schuss ins lange Eck erfolgreich war. Und nach einem Eckball  in der 45. Minute vergab Julian Walberer knapp mit einem Kopfball das 3:1.

Nach dem Pausentee verlor der FC Ränkam zunächst völlig die Kontrolle und die Gäste diktierten nun eindeutig das Geschehen und luden die Gäste förmlich zum Toreschießen ein. Diese ließen sich nicht zweimal bitten und in der 58. Minute erzielten sie den 1:2 Anschlusstreffer. Torhüter Lankes hatte zwar einen Kopfball noch reaktionsschnell abwehren können, das Leder viel jedoch dem völlig freistehenden  Adrian Potloka vor die Füße, der nur noch abstauben musste. Einen Distanzschuss von Andy Kordick bekam der Gästekeeper erst im Nachfassen unter Kontrolle (60.) und zum Glück wurde einem Treffer  für die Gäste durch Schiedsrichter Timm Schlesinger zurecht die Anerkennung nicht gewährt, da  Torhüter Lankes im Fünfmeter-Raum unfair angegangen wurde (64.). Leider wurde dann bei einem Konter den Hausherren  eine gute Torchance  wegen angeblicher Abseitsstellung genommen (65.). In der 72. Minute entschied nach einer unfairen Attacke im Strafraum   der nun immer ruppiger agierenden  Gäste gegen Bernhard Rank der Unparteiische folgerichtig auf Strafstoß  und Marco Kuhndörfer verwandelte sicher  zum 3:1.  Doch zur Beruhigung der Spielweise der Gastgeber trug das nicht bei. Nach einer Vorlage von Daniel  Schlegl  (74.)  zielte Andy Kordick knapp drüber und zwei Minuten später lief Adrian Hyseni alleine auf den Gästetorsteher zu, wurde jedoch im letzten Moment noch bedrängt und zielte dann drüber. So war es nicht verwunderlich, dass die nie aufsteckenden Gäste in der 79. Minute durch Patrick Wein aus Kurzdistanz  zum 3:2 Anschlusstreffer kamen. Im Gegenzug wiederum eine Riesenmöglichkeit für die Hausherren nach einer schönen  Vorlage von Daniel Schlegl frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen, aber weder Johannes Kordick noch Julian Walberer im zweiten  Versuch  konnten das Leder über die Linie bugsieren. Die Gäste versuchten ihr Glück nun mit übertriebener Härte und bekamen dafür die Quittung in Form mit der Ampelkarte für Poschenrieder und der roten Karte für Wein in der Nachspielzeit. Davor hatten die Hausherren noch das 4:2 vergeben, als sich Hannes Kordick zwar schön durchgesetzt hatte,  dann aber seinen völlig freistehenden Bruder Andy nicht bediente. Leider erwiesen sich die Gäste als schlechter Verlierer und so kam es nach dem Schlusspfiff noch zu einigen Tumulten. In ihrem Frust kündigten sie dem FC Ränkam einen heißen Tanz beim Rückspiel an.

Trainer Karl Kordick sprach von einem Arbeitssieg und zeigte sich erleichtert, doch noch den  Dreier im eigenen Lager behalten zu haben. Die Gäste hätten sehr aggressiv agiert, denn für  diese sei es schon die letzte Chance gewesen der  gefährdeten Zone zu entkommen. Leider habe sein Team die ihr gebotenen Einschussmöglichkeiten nicht konsequent genützt und so sei es bis zum Schluss spannend gewesen. Es sei wichtig gewesen, gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf einen Sieg  zu erringen.

FC  Ränkam: Martin Lankes, Bernhard Rank, Florian  Pracht (85. Thomas Wittmann), Marco Kuhndörfer, Julian Walberer, Adrian Hyseni (78. Johannes Kordick), Julian Stoiber, Daniel Simeth, Daniel Schlegl, Andreas Kordick, Ersan Idrizi (62. Maximilian Schließler).


FC Ränkam möchte im Heimspiel gegen den FC Jura zurück in die Erfolgsspur

9. September 2017

Nach drei Spielen ohne  Niederlage (zunächst zwei Siege und dann das Remis im Derby gegen die DJK Arnschwang) musste der FC Ränkam im Gastspiel  beim Tabellenvierten TV Oberndorf am letzten Spieltag als Verlierer vom Platz gehen, blieb aber auf Rang sechs weiter bisher erfolgreichster Aufsteiger. An FC-Vorsitzenden Manfred Dietl, der für den in Urlaub befindlichen  Trainer Karl Kordick das Coaching von der Seitenlinie aus übernommen hatte,  lag es nicht, dass  mit leeren Händen die Heimreise angetreten werden musste.  Schuld waren einzig und allein die individuellen Fehler in der Ränkamer Abwehr, die bisher das Prunkstück  der Mannschaft war. Der FC Ränkam möchte natürlich nach diesem Ausrutscher, der völlig unnötig war, im morgigen Heimspiel (Anstoß um 16 Uhr) gegen den FC Jura sofort wieder in die Erfolgsspur zurückkehren, was jedoch sicherlich kein leichtes Unterfangen wird. Doch der FC Ränkam baut auf seine Heimstärke,  denn es gab bisher nur eine einzige Niederlage auf eigenem Terrain und das gleich im Auftaktmatch gegen den Mitaufsteiger TB ASV Regenstauf.

Am Sonntag steht nun der vom Urlaub zurückgekommene  Karl Kordick wieder an der Seitenlinie, der jedoch von FC-Vorsitzenden Manfred Dietl, der die beiden Trainingseinheiten in dieser Woche geleitet hat, keine  erfreulichen Nachrichten erhalten wird.  Aufgrund zahlreicher Ausfälle wegen Urlaubs oder Verletzungen war das Dienstag-Training nur schlecht besucht.  Die angeschlagenen Bernhard Rank, Ersan Idrizi und Adrian Hyseni konnten nicht trainieren und Matthias Vogl fällt wegen einer Verletzung ohnehin bis auf weiteres aus.  Zudem fehlten wegen Urlaubs Hannes Kordick, Maximilian Schließler,  Manuel Jarosch, Leon Baumeister und Moritz Vogt. Die Urlauber kommen allerdings bis zum Spiel am Sonntag wieder zurück. Ob  sie dann auch gleich eingesetzt werden können, wird sich erst zeigen müssen. Vor allen Dingen muss abgewartet werden, ob die Zehenverletzung von Hannes Kordick, der im Derby gegen die DJK Arnschwang schmerzlich vermisst wurde,  schon ausgeheilt ist.

Der FC Jura, der aus den Vereinen SSV Schönhofen, SV Nittendorf und    TV Etterzhausen besteht, ist im vergangenen Jahr in die Bezirksliga aufgestiegen und belegte gleich einen beachtlichen fünften Rang.  Das zweite Jahr nach dem Aufstieg ist bekanntlich immer das schwierigste und so hat sichd er FC Jura für diese Saison den Klassenerhalt zum Ziel gesetzt. Zuletzt hatte der FC Jura vier Niederlagen in Folge kassiert, konnte  aber dann am vergangenen Spieltag mit einem 2:0 Heimsieg über den FC Beilngries diese negative Serie beenden, was der Mannschaft von Trainer Stephan Buckov sicherlich wieder enormen Auftrieb gegeben haben dürfte. Der  FC Ränkam weist zwar sechs Punkte mehr als der FC Jura auf, aber bei einem Sieg könnten die Gäste bis auf drei Punkte heranrücken und deshalb werden sie sich wohl entsprechend kampfbereit in Ränkam präsentieren.

Die Gäste  konnten in der Sommerpause  mit Luca Würtz (Tangrintel), Michael Dinauer (Freier TuS Regensburg), Sven Theman (TSV Brunn), Peter Sebök (TSV Neutraubling) und Christian Bantelmann (ASV Undorf) fünf Neuzugänge verzeichnen, von denen einige auch gleich  eingeschlagen haben. Erfolgreichste Torschützen waren bisher Mathias Peter und Christian Rüdiger mit je drei Treffern, gefolgt von Johannes Ebert mit zwei Toren.

Dass der FC Jura immer  für Überraschungen gut ist, hat er beim    4:0 Sieg beim FC Miltach und beim torlosen  Remis beim TV  Oberndorf bewiesen. Es ist also Vorsicht geboten und  die Kordick-Schützlinge werden gut beraten sein,   den Gästen nicht in das offene Messer  zu laufen. Vor allen Dingen  dürfen sie nicht unterschätzt werden. Der  FC Ränkam muss versuchen, aus einer gesicherten Abwehr heraus zum Erfolg zu kommen. Man kann also nur hoffen, dass die individuellen Fehler am vergangenen Spieltag ein einmaliger Ausrutscher waren. Auch für den FC Ränkam zählt nur der Klassenerhalt und bei einem Heimsieg könnte dann schon ein Neun-Punkte-Vorsprung gegenüber dem FC Jura erreicht werden. Dies sollte Ansporn genug sein, mit einer konzentrierten Spielweise den Dreier im eigenen Lager zu behalten. Dabei hoffen die Kicker auch auf die Unterstützung der Ränkamer Zuschauer.


Individuelle Fehler brachten den FC Ränkam beim TV Oberndorf um den Lohn

04. September 2017

Da hatte der FC Ränkam am Samstag beim TV Oberndorf zweimal geführt, doch am Ende stand er mit leeren Händen  da,   nachdem drei kapitale Abwehrfehler  der Gästeabwehr den Hausherren eben jene drei  Treffer ermöglichten, die zur  knappen Niederlage führten.   Dabei war die Defensive des FC Ränkam bisher das Prunkstück, doch beim Tabellenvierten hatten   die individuellen Fehler sofort zu Treffern geführt.  Obwohl der FC Ränkam eine engagierte Leistung geboten hatte, insbesondere im ersten Spielabschnitt sogar eine der bisher besten Saisonleistungen  gezeigt und sowohl in kämpferischer als auch spielerischer Weise überzeugt hatte, musste am Ende mit leeren Händen die Heimreise angetreten werden. Mit seiner engagierten  Leistung hätte sich der FC Ränkam, der von FC-Vorsitzenden Manfred Dietl gecoacht wurde, nachdem sich Trainer Karl Kordick im Urlaub befand, ein Remis mehr als verdient gehabt.

Obwohl der FC Ränkam auf den verletzten Matthias Vogl sowie die Urlauber Johannes  Kordick und Maximilian Schließler verzichten musste, hielt er beim Tabellenvierten TV Oberndorf  voll dagegen und gestaltete  die Partie sogar weitgehend überlegen.  Nach zwölf  Minuten  dann auch die Führung für die Gäste, als Thomas Wittmann einen Freistoß von Andy Kordick mit dem Kopf unhaltbar verlängerte. Doch die Freude über die Führung währte nicht lange, denn nur eine Minute später  nützte Maximilian Speth einen katastrophalen  Fehlpass in der Gästeabwehr, konnte dadurch aus  halbrechter Position abziehen und Bernhard Rank fälschte beim Klärversuch das Leder leider ins eigene Netz ab. Der FC  Ränkam ließ sich aber nicht beirren und  konnte nach 19 Minuten abermals in Führung gehen, als nach einem von Andy Kordick getretenen Eckball Bernhard Rank aus rund acht Metern aus dem Gewühl heraus das Leder im TV-Kasten unterbrachte.  Doch nur zwei Minuten später unterlief einem Ränkamer Abwehrspieler wieder ein verhängnisvoller Abwehrfehler und wiederum war es dann Maximilian Speth, der die Kugel mit links in den Winkel zum 2:2 beförderte.  Fast mit dem Pausenpfiff noch ein Freistoß von Andy Kordick, der jedoch knapp am Pfosten vorbeistrich.

Gleich nach dem Seitenwechsel hatten die Hausherren die Möglichkeit,  um ihrerseits erstmals in Führung zu gehen, als Auchter alleine auf das Gästegehäuse zulief, den Ball jedoch knapp vorbei setzte.  Auf der Gegenseite zielte Adrian Hyseni aus 18 Metern knapp  am TV-Kasten vorbei (49.). Erneut schien  der FC Ränkam in der 59. Minute in Führung zu gehen, als nach einer Freistoßflanke von Ersan Idrizi Bernhard Rank vollstreckte, Schiedsrichter Dominik Fischer den Treffer aber wegen angeblicher Abseitsstellung nicht anerkannte, was doch recht strittig war.  In der 71. Minute hatte Andy Kordick Pech, dass er knapp verfehlte, nur zwei Minuten später verhinderte Torhüter Martin Lankes die Oberndorfer Führung, als Spielertrainer Armando  Zani einen Freistoß über die Mauer gehoben hatte. Im Gegenzug war es dann der eingewechselte Simon Schultz, der bei seinem Comeback nach einer Vorlage von Julian Walberer  am TV-Keeper scheiterte. In der 77. Minute war es dann passiert und die Gastgeber erzielten das 3:2. Armando Zani setzte einen Freistoß über die Mauer, Torhüter Lankes konnte den Ball nicht festhalten und schließlich konnte Patrick Seidl das Leder aus zwei Metern abstauben.  Der FC Ränkam versuchte nun, noch den Ausgleich zu erzielen, doch der wollte einfach nicht  mehr gelingen.  Zunächst  hatte sich Ersan Idrizi schön durchgesetzt und sein Schuss wurde abgewehrt und beim Nachschuss aus kurzer Distanz schoss Andy Kordick  einem Abwehrspieler die Kugel an den Kopf (85.).  In der 90. Minute ein direkter Freistoß von   Kordick aus 17 Metern über die Mauer, doch das Leder schrammte denkbar knapp am Pfosten vorbei.

Damit musste der FC Ränkam nach drei Spielen erstmals wieder eine Niederlage hinnehmen. Am kommenden Sonntag kreuzt nun der FC Jura auf, der seine Serie von vier Niederlage in Folge mit einem 2:0 Heimsieg  gegen  den FC Beilngries beenden konnte.

FC Ränkam: Martin Lankes, Thomas  Wittmann (56. Julian Stoiber), Bernhard Rank, Florian Pracht, Marco Kuhndörfer, Julian Walberer, Adrian Hyseni (60. Simon Schultz), Ersan Idrizi, Daniel Simeth, Daniel Schlegl, Andreas Kordick.


FC Ränkam vor schwerer Auswärtsaufgabe beim TV Oberndorf

01. September 2017

Vor einer schweren Auswärtshürde steht der FC Ränkam, denn die Reise geht bereits am  Samstag (Anstoß um 16 Uhr) zum TV Oberndorf. Die Hausherren spielen die dritte Saison in der Bezirksliga und haben in der abgelaufenen Saison den ausgezeichneten vierten Tabellenplatz belegt. In der laufenden Saison stehen sie nun derzeit wieder auf Rang  vier und liegen mit 14 Punkten sehr  gut im Meisterschaftsrennen. Aber auch der FC Ränkam hat sich als Aufsteiger bisher glänzend geschlagen und hat nur einen Punkt weniger auf seinem Konto und belegt damit den siebten Tabellenplatz.

Seine Fahrt zum TV Oberndorf, bei Bad Abbach gelegen, muss der FC Ränkam jedoch ohne seinen Trainer Karl  Kordick antreten, denn dieser befindet sich in Urlaub.  Auch Johannes Kordick und Maxi Schließler   stehen wegen diesem Urlaub nicht zur Verfügung und zudem hat sich Matthias Vogl im Derby gegen die DJK Arnschwang, als die Hausherren  nach einer Aktion Elfmeter forderten, einen Innenbandriss zugezogen und fällt  bis auf weiteres aus. Ebenfalls am Dienstag  konnten die beiden Neuzugänge Ersan Idrizi und Adrian Hyseni wegen ihrer Verletzungen nicht trainieren und es muss erst abgewartet werden, ob sie überhaupt auflaufen können. Erfreulich dagegen die Nachricht, dass Maximilian Lankes nach seiner Verletzung das Training wieder aufnehmen konnte.

Wer für Karl Kordick das Kommando an der Seitenlinie übernehmen wird, war noch nicht ganz sicher. Zuerst war daran gedacht, dass Abteilungsleiter  Christian Mühlbauer die Anweisungen gibt, doch dieser kommt  wegen des Hurrikans über Texas nicht rechtzeitig von einer beruflichen Reise aus Mexiko zurück. 2.  Abteilungsleiter Bernhard Dietl  kann ebenfalls nicht  und so wird wahrscheinlich der FC-Vorsitzende Manfred Dietl für diese Partie als Chefanweiser von der Seitenlinie fungieren.

Über den TV Oberndorf ist bekannt, dass er über eine körperlich robuste, aber auch sehr spielstarke Mannschaft verfügt. Der Rangvierte hat erst vier Gegentreffer kassiert und stellt damit die beste Abwehr der Bezirksliga.  Oberndorf  trat  bisher  sowohl auswärts als auch vor eigenem  Publikum gleich stark auf, denn sie holten bisher sowohl auf eigener Anlage als auch auf des Gegners Platz  jeweils sieben Punkte.  Als Spielertrainer fungiert der 41-jährige Armando Zani, der schon Regionalliga gespielt hat und noch immer geschickt die Fäden zieht.   Interessant ist, dass von den bisher 15 erzielten Tore 14 Treffer auf die Konten von  Thomas Schmidbauer und Robin Peter (jeweils fünf) und Peter Auchter (4) gehen. Robin Peter, der zudem bei allen Standards zu finden ist,  gab  zudem  noch acht Vorlagen. Insbesondere  Neuzugang Peter Auchter, der von der SG Peising/Bad Abbach kam und der JFG Donautal entsprang,   hat damit voll eingeschlagen.  Ebenfalls einen Stammplatz erkämpft hat sich Neuzugang Simon Forster (SV Burgweinting), der in der Abwehr seinen Mann steht.  Im Tor wechseln sich Neuzugang Markus Danhauser (kam vom FSV Prüfening) und Simon Blazevic ab.  Weitere Neuzugänge waren Klajda Alimucaj und Fabian Zinner, die beide vom FC Viehhausen kamen, sicher aber bisher nicht durchsetzen konnten.

Der FC Ränkam muss natürlich versuchen, die  drei spielstarken Akteure  Schmidbauer, Peter und Auchter nicht zur Entfaltung kommen zu lassen, denn dies könnte dann bereits die halbe Miete sein, um beim TV Oberndorf, der erst eine Saisonniederlage (gegen den Titelanwärter VfB Bach) hinnehmen musste,  bestehen zu können.  Die beiden  Remis  gab es   bei der SpVgg Lam und zuhause gegen den  FC Jura. Insbesondere das torlose Spiel des FC  Jura in Oberndorf  sollte dem FC Ränkam Hoffnung geben, das anvisierte Ziel zu erreichen, einen Zähler mit auf die Heimreise nehmen zu können. Die jungen Kicker um  Kapitän Julian Walberer  wollen mit einer defensiv ausgerichteten Spielweise versuchen, die Hausherren nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Wehe nämlich, wenn dem TV Oberndorf zu viel Freiraum gelassen wird, dann können sie sich nämlich in einen Torrausch spielen, wie der 7:1 Heimsieg   gegen den FC Wacker Neutraubling eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat.  Der FC Ränkam möchte auf jeden Fall seine Serie von drei Spielen ohne Niederlage weiter ausbauen, um sich weiter im Mittelfeld festsetzen zu können. Deswegen darf man nicht mit leeren Händen die Heimreise antreten.


Spannendes Derby gegen DJK Arnschwang fand keinen Sieger

28. August 2017

Über die gesamten 90 Minuten gerechnet trennten sich der FC Ränkam und die DJK Arnschwang im Derby mit einem gerechten 2:2-Remis, auch wenn die Gäste mit ihrer bekannten Schluss-Offensive  durchaus in der Nachspielzeit noch den Siegtreffer hätten erzielen können, wenn sie eine von zwei guten  Einschussmöglichkeiten genützt hätten.  Die DJK Arnschwang bleibt mit diesem Unentschieden auf des Gegners Platz weiter ohne Niederlage, während es für den FC Ränkam das erste Remis nach dem Aufstieg war.  Beide Teams haben zudem eines gemeinsam: Sie sind nun seit drei Spieltagen ungeschlagen.

Bereits nach sechs Spielminuten waren die Hausherren, die ohne den verletzten Johannes Kordick antreten mussten, mit 0:1 in Rückstand geraten. Nach einem von Florian Kolbeck scharf getretenen Freistoß war Andreas Brunner mit dem Kopf zur Stelle, wobei das Leder noch von der Schulter von Bernhard Rank abgefälscht wurde und im FC-Kasten landete. Doch die Kordick-Schützlinge steckten den frühen Rückstand gut weg und kamen  bereits  sechs Minuten später zum Ausgleich, als Andy Kordick aus dem Halbfeld einen Freistoß schlug und die Kugel an Freund und Feind vorbei im langen Eck einschlug.  Und die Hausherren legten sogar noch nach.  Nach einem langen Ball von Daniel Simeth auf Julian Walberer setzte sich dieser klasse durch und wurde von Jonas Krämer im Strafraum zu Fall gebracht. Schiedsrichter Florian Islinger zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt  und den fälligen Strafstoß verwandelte Marco Kuhndörfer sicher zur 2:1 Führung (14.).  In der 25. Minute startete die DJK Arnschwang einen guten Angriff, jedoch schoss Andy Brunner knapp am langen Pfosten vorbei. In der Folgezeit verzeichneten die Hausherren mehr Ballbesitz und agierten überlegen.  Das mögliche 3:1 für den FC Ränkam verhinderte dann Torhüter Harry Eiban, als er einen Klasse-Schuss von Julian Walberer mit einer Hand über die Querlatte lenkte.

Nach dem Seitenwechsel waren es die Hausherren, die die erste Einschussmöglichkeit verzeichneten. Nach einer Flanke von Julian Walberer köpfte aber  Adrian Hyseni knapp am DJK-Gehäuse vorbei (47.).  Zwei Minuten danach unterlief dem FC Ränkam im Spielaufbau ein katastrophaler Fehlpass, was letztlich nur mit einem klaren Foul am 16-er  ausgebügelt werden konnte.  Zum Glück setzte Petr Dlsek das Leder beim fälligen Freistoß aus guter Position  in die Mauer. In der Folgezeit ließen die Hausherren eine Eckball-Serie ungenützt. Langsam kamen aber die Gäste besser in das Spiel und belohnten sich in der 63. Minute auch gleich mit dem 2:2 Ausgleich, als sich Dominik Santler schön durchgesetzt hatte und dann Johannes Hintereder bediente, der völlig freistehend einnetzen konnte. Danach tat sich für den FC Ränkam bei einem von Daniel Schlegl eingeleiteten Konter  die Möglichkeit zur erneuten Führung auf, jedoch war Torhüter Eiban um einen Tick schneller am Ball als Matthias Vogl und beim zweiten Versuch verhinderten Eiban und Krämer mit letztem Einsatz das 3:2, wobei die Gastgeber hier nach der Attacke gegen Vogl, der danach  verletzt ausgewechselt werden musste,  einen Elfmeter forderten.  Danach war die Partie etwas hektischer und war geprägt von taktischen Fouls.  Nach einer  Flanke von Andy Kordick (87.) wurde das Leder vor den einschussbereiten Ersan Idrizi und Daniel Schlegl zur Ecke abgewehrt und beim folgenden Eckball setzte Maximilian Schließler das Leder  mit dem Kopf knapp am Pfosten vorbei. In der Nachspielzeit dann noch zwei dicke Möglichkeiten für die Gäste, um den Siegtreffer zu erzielen.  Zunächst war Martin Freimuth aus spitzem Winkel frei zum Abschluss gekommen, setzte das Leder jedoch an die Latte und dann kam Matthias Augustin völlig frei am 16-er zum Abschluss, jedoch strich sein Volley-Schuss daneben.

Ränkams Trainer Karl Kordick  stellte fest, dass der FC Ränkam 60 Minuten lang die bessere Mannschaft war, man jedoch zum Schluss mit dem Remis zufrieden sein musste, was er alles in allem gesehen als gerechtes Ergebnis bezeichnete. Er verschwieg jedoch nicht,  dass die Gäste mit der bekannten Schluss-Offensive durchaus noch den Siegtreffer hätten erzielen können. Besonders gefährlich seien die Gäste zudem  immer bei Standards gewesen.

FC Ränkam: Martin Lankes, Thomas Wittmann, Bernhard Rank, Marco Kuhndörfer, Julian Walberer, Adrian Hyseni (64. Matthias Vogl -   74. Florian Pracht),  Ersan Idrizi, Maximilian Schließler, Daniel Simeth, Daniel Schlegl, Andreas Kordick.

DJK Arnschwang: Harald Eiban, Florian Kolbeck, Johannes Hintereder (89. Gerhard Schröder), Petr Dlsk,  Matthias Augustin, Lukas Cicmanec, Dominik Santler, Lucas Lohberger (81. Martin Baumann), Martin Freimuth, Andreas Brunner, Jonas Krämmer.

FC Ränkam erwartet zum Derby die DJK Arnschwang

25. August 2017

Nach dem Spiel gegen den TB Roding erwartet der FC Ränkam am   Sonntag (Anstoß um 16 Uhr)  zum nächsten Derby die DJK Arnschwang. Eigentlich könnten die Gäste ja den Weg zu Fuß antreten, quasi zum Warmmachen. Beide Teams sind hervorragend in die neue Saison gestartet, denn die Gäste verfügen bereits über zehn Punkte mit denen sie auf dem achten Tabellenplatz stehen und die Hausherren können sogar noch zwei Zähler mehr aufweisen, der ihnen momentan sogar sensationell Rang drei einbringt. Doch beim FC Ränkam gibt man sich keinen Illusionen hin, ist nur froh, dass  man im Abstiegskampf schon fleißig Punkte sammeln konnte. Der dritte Rang ist sicherlich nur eine Momentaufnahme. Aufgrund der  derzeitigen Tabellenkonstellation handelt es sich aber  zweifelsohne um ein Spitzenspiel, denn bei einem Sieg könnte Arnschwang die Hausherren in der Tabelle überholen. Beide Teams haben  zudem die letzten beiden Spiele nicht verloren.

Die Gäste spielen  die zehnte Saison in Folge in der Bezirksliga und gelten damit als eine erfahrene Bezirksligamannschaft, die in der abgelaufenen Saison gerade noch dem Abstieg entronnen war. In dieser Saison läuft es aber wesentlich besser bei der DJK, die von dem Trainergespann Martin Schönberger und Bernhard Greinke trainiert wird. Greinke ist ja in Ränkam kein Unbekannter, denn als Aktiver schnürte er auch einmal die Fußballschuhe  für den FC Ränkam. Die DJK Arnschwang ist bisher auf des Gegners Platz stärker aufgetreten als auf dem eigenen Gelände.  Von den drei Auswärtsbegegnungen haben sie zwei gewonnen  und einmal Remis gespielt.  Den Gästen liegt es offensichtlich, wenn sie das Spiel nicht machen müssen, sondern auf  Konter lauern können. Ferner ist aufgefallen, dass die DJK immer eine starke Schluss-Offensive spielt, bei der sie  schon entscheidende Treffer erzielt haben, wie am vergangenen Spieltag beim 2:1 Heimsieg gegen den FC Beilngries.  Zudem sind die Gäste bei Standards sehr  gefährlich, so dass man Freistöße vermeiden sollte. Der erfolgreichste Torschütze bei den Gästen ist der Tscheche Dominik Santler mit drei Treffern, gefolgt von Martin Freimuth, Florian Kolbeck und Petr Dlesk mit je zwei  Treffern.

Sowohl die DJK Arnschwang und umso mehr der FC Ränkam als Aufsteiger haben bisher ihr Soll erfüllt.  Beide Teams kennen sich natürlich bestens, man weiß über die Schwächen und Stärken des Gegners bestens Bescheid.  Bei  den Gästen, die über einen großen und gut besetzten Kader verfügen,  und damit genug Alternativen  haben,  sind insbesondere Petr Dlesk und Rudi Spörl  erfahrene Bezirksliga-Haudegen, die sich entsprechend in Szene zu setzen wissen.

In beiden Teams stehen aber auch Akteure, die aus der JFG Drei Wappen hervorgegangen sind und mittlerweile zu wertvollen Akteuren   in den ersten Mannschaft herangereift sind, wie zum Beispiel Martin Freimuth und Florian Kolbeck auf Seiten der DJK oder Johannes Kordick  und Moritz Vogt auf Seiten des FC Ränkam.

Ränkams Trainer Karl Kordick hofft, dass seine Kicker nach der anstrengenden englischen Woche wieder Kräfte  gesammelt haben und an die gute Leistung im ersten Derby gegen den TB Roding anknüpfen können, das ja  gewonnen werden konnte. Gegen die DJK Arnschwang wäre der FC Ränkam bereits mit einem Remis zufrieden, um den Zwei-Punkte-Vorsprung wahren zu können. Trainer Kordick hofft, dass es trotz aller gesunder Rivalität, die einfach zu einem Derby  dazu gehört, ein faires Spiel wird, bei dem die Zuschauer auf ihre Kosten kommen.  Der Ränkamer Coach kann in dieser Partie wieder auf  Spielmacher Andy Kordick zurückgreifen, der aus dem Urlaub zurück ist. Zum Glück hat sich auch die Verletzung von Matthias Vogl im Spiel beim SV Sarching als nicht so schlimm erwiesen, so dass seinem Einsatz  nicht entgegensteht. Leider schlägt sich Adrian Hyseni noch immer mit Knieproblemen herum, doch er brennt auf seinen Einsatz, beißt auf die Zähne. Nicht zur Verfügen stehen Maximilian Lankes (verletzt) und Christian Mennel (aus Studiengründen).


FC Ränkam tat sich beim SV Sarching lange sehr schwer

21. August 2017

Der FC Ränkam sorgt weiter für Furore in der Bezirksliga Süd, denn mit dem 0:3 Sieg beim Mitaufsteiger SV Sarching konnten die Kordick-Schützlinge nicht nur im Nachhinein den Sieg gegen den TB Roding so richtig vergolden und damit die englische Woche erfolgreich abschließen. Der FC Ränkam kletterte mit diesem Sieg sogar auf den dritten Tabellenplatz. Der nach Toren eigentlich klare Sieg  sagt aber nicht aus, dass es  die erwartet undankbare Aufgabe war und dass das Spiel lange auf des Messers Schneide stand.  Die Mannen um Kapitän Julian Walberer hatten es letztlich der schwachen Hausherren-Offensive zu verdanken, dass sie ohne  Gegentor geblieben waren. Im Endspurt schlugen dann die Gäste aber gnadenlos  zu.

Ränkams Trainer Karl  Kordick sagte nach der Partie, dass es die erwartet schwere Aufgabe war  und er schon mit einem Kampfspiel gerechnet hatte.  Nach der guten Leistung gegen den TB Roding sei ihm schon klar gewesen, dass man wohl nur mit einem Arbeitssieg zum Erfolg kommen könne. Man habe gemerkt, dass die englische  Woche wohl doch ihren  Tribut gefordert hat und die Spieler kräftemäßig am Ende waren.  Besonders erfreut zeigte er sich, dass  sich Matthias Vogl an seinem Geburtstag  mit dem wichtigen Führungstreffer selbst belohnte.

Nach acht Minuten  hätten die Hausherren durchaus in Führung gehen können, jedoch wurde ein Schuss von Florian Seebauer im letzten Moment zur Ecke abgeblockt und einen Schuss von Marco Kamionka bekam Torhüter Lankes erst im Nachfassen unter Kontrolle. Vier Minuten später hatten aber die Gäste die Führung auf dem Fuß,  als Daniel Simeth Kapitän Julian Walberer schön eingesetzt hatte, dessen Schuss der SV-Keeper jedoch reaktionsschnell zur Ecke abwehrte. Dann ein Linksschuss von Matthias Vogl (33.), der jedoch  im Strafraum den eigenen Mann anschoss und ein Distanzschuss von Ersan Idrizi  (39.)  der jedoch  Torhüter Dengler keine Probleme bereitete. Das waren dann schon auch die Höhepunkte in einer  Partie, die von Schiedsrichter Thomas Fischer souverän geleitet wurde.

Nach dem Seitenwechsel übernahm zunächst der FC Ränkam die Initiative.  Nach einem Freistoß  wurde ein Schuss von Vogl (50.) im letzten Moment abgeblockt und danach hatte sich Ersan Idrizi schön über die rechte Seite durchgesetzt (51.), doch seine scharfe Hereingabe pflückte der SV-Torsteher weg.  In der 53. Minute  die Führung für die Gäste.  Nach einem schönen Steilpass des erneut gut aufgelegten Marco Kuhndörfer  auf Matthias Vogl fackelte dieser nicht lange und hämmerte das Leder in die Maschen. Drei Minuten danach brachte Trainer Karl Kordick mit Adrian  Hyseni und Thomas Wittmann zwei frische Kräfte für Johannes Kordick und  Bernhard Rank, der nach seiner Grippe mit den Kräften am Ende war. In der 67. Minute hatte Ersan Idrizi Adrian Hyseni  schön  in Szene gesetzt, doch dieser zog viel zu früh ab und so wurde es nur ein Schüsschen, das Dengler im SV-Kasten keine Probleme bereitete.  Auf der Gegenseite ein Schuss der nun stärker werdenden Hausherren durch  Florian Seebauer, doch Torhüter Lankes war auf dem Posten. Die Riesenchance für die Hausherren nach 72 Minuten, als der eingewechselte Tobias Kiendl alleine auf Torhüter Lankes zusteuerte, jedoch den Ball irgendwie vertändelte. Und eine Minute später schoss Wolfgang Schädler dem Ränkamer Keeper zum Glück die Kugel in die Arme. Als Adrian Hyseni dann im Strafraum die Abwehr schwindelig spielte (84.), wurde er von den Beinen geholt und den fälligen Foulelfmeter verwandelte Marco Kuhndörfer sicher zum  0:2. Auf der Gegenseite probierte es dann Simon Pawellek, dessen Schuss zwar abgefälscht wurde, doch Torhüter Lankes ließ sich nicht überraschen (87.).  Im Gegenzug setzte der FC Ränkam sogar   noch eins drauf. Marco Kuhndörfer hatte sich den Ball erobert, überlupfte einen Abwehrspieler und bediente damit Ersan Idrizi, der seine starke Leistung mit dem 0:3 krönte.

Am kommenden Sonntag erwartet der FC Ränkam nun die DJK Arnschwang zum Derby.

FC Ränkam: Martin Lankes, Bernhard Rank (56. Thomas Wittmann), Marco Kuhndörfer, Julian Walberer, Johannes Kordick (56. Adrian Hyseni), Ersan Idrizi, Maximilian Schließler, Julian Stoiber, Matthias Vogl (62. Florian Pracht), Daniel Simeth, Daniel Schlegl.

SV Sarching: Christian Dengler, Max Eglseder, Stefan Holz, Moritz Winter, Simon Pawellek, Alexander Parzefall (54. Tobias Zellmer), Marco Kamionka, Sebastian Bischoff (60. Tobias Kiendl), Wolfgang Schaedler, Jürgen Benks (54. Alexander Adler), Florian Seebauer.


FC Ränkam vor undankbarer Aufgabe beim SV Sarching

18. August 2017

Zum Abschluss der englischen  Woche reist der FC Ränkam am   Sonntag (Anstoß erst um 17 Uhr) zum Mitaufsteiger SV Sarching und steht dabei vor einer sehr undankbaren Aufgabe. Die ersten vier Spiele hatten die Hausherren verloren, wobei sie bei der SpVgg Lam ein 12:0-Debakel erlebten und dabei kein Bein auf den Boden brachten. Dieses Spiel darf der FC Ränkam aber nicht als Maßstab ansehen, sonst kann es nämlich  sehr schnell ein böses Erwachen geben. Es darf nämlich nicht vergessen werden, dass Sarching  beim Tabellenführer VfB Bach nur denkbar knapp mit 2:1 verloren hat  und auch bei   den beiden Heimniederlagen gegen den TSV Neutraubling und gegen die SpVgg Hainsacker  gaben sie einen durchaus ebenbürtigen Gegner ab. Im fünften Anlauf  ist nun beim SV Sarching scheinbar der Knoten geplatzt, denn sie landeten beim FC Beilngries völlig überraschend den ersten Saisonsieg, welcher der Mannschaft von Trainer Ludwig Hartl (er ist der dienstälteste Trainer der Liga) sicherlich enormen Auftrieb gegeben hat. Jetzt wollen sie natürlich im Heimspiel  gegen den FC Ränkam gleich nachlegen und den zweiten Sieg in Folge landen, was zugleich auch den ersten Heimsieg bedeuten würde.

Ränkams Trainer Karl Kordick hat die Mannschaft bei der 12:0 Niederlage in Lam beobachtet, wobei beim SV Sarching alles schief ging, was nur schiefgehen konnte. Mittlerweile hat die Mannschaft aber aus ihren Fehlern gelernt und präsentiert sich nun mit einer defensiveren Einstellung, was prompt zum Erfolg führte. Es musste also zunächst einmal Lehrgeld bezahlt werden. Mit dem Klassenerhalt will Sarching der guten Entwicklung in den letzten Jahren  die Krone aufsetzen. Die Hausherren, die als Meister der Kreisliga 1 Regensburg das erste Mal den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft haben,  verfügen über ein  eingespieltes Team, das   sogar noch mit fünf Neuzugängen ergänzt wurde.  Neu ist Keeper Christian Dengler, der vom SV Sulzbach/Donau kam, nachdem der bisherige Keeper Mike Rückerl den Verein verlassen  hatte.  Von den weiteren Neuzugängen hat insbesondere Stefan Holz (kam vom TSV Alteglofsheim) voll eingeschlagen, denn  er hat alle bisherigen fünf Spiele absolviert. Aber auch Maximilian Roßkothen (SC Matting) und Marco Kamionka (vom TSV Bernhardswald)  hatten schon ihre Einsätze. Die Vorjahres-Torjäger Tobias Kiendl (16 Treffer) und Sebastian Bischof  (9 Treffer)  haben auch in dieser Saison schon wieder je zweimal getroffen und scheinen sich damit auch eine  Spielklasse höher  zu akklimatisieren.

Kordick glaubt, dass   der SV Sarching auf eigenem Gelände nicht nur auf die Defensive bedacht sein kann, sondern dass er auch etwas für die Offensive machen muss. Jedenfalls will der FC Ränkam, der sich derzeit als bester Aufsteiger präsentiert,   dem Mitaufsteiger nicht in das offene Messer laufen. Der Ränkamer Coach will auch diesmal mit einer sicheren Defensive  agieren und möchte dann mit schnellem Umschaltspiel wieder den einen oder anderen Nadelstich setzen.   Den  Sieg gegen den TB Roding  könnte man erst so richtig vergolden, wenn auch beim SV Sarching ein Dreier eingefahren werden könnte, denn dann hätte man schon ein schönes Punkte-Polster im  Kampf um den Klassenerhalt. Der FC Ränkam  ist nicht so besessen, dass er mit  einem Sieg in Sarching rechnet. Ziel ist es, mit einer konzentrierten Vorstellung  zumindest einen Punkt mit auf die Heimreise zu nehmen, um den Gegner  auf Abstand zu halten.  Leider stehen für diese Partie weiterhin  Spielmacher Andy Kordick und Maximilian Lankes  (beide in Urlaub) nicht zur Verfügung.  Dafür dürfte aber Bernhard Rank nach überstandener Grippe wieder in den Abwehrverbund zurückkehren. Man kann auch nur hoffen, dass die Spieler die zweite Drachenstich-Freinacht  nicht zu sehr auskosten, sondern sich gut vorbereiten.

Der FC Ränkam hat bis auf das Auftaktspiel gegen den TB/ASV Regenstauf  bisher nur angenehm überrascht.  Und wenn jemand vor der Saison gesagt hätte, dass die Kordick-Schützlinge nach fünf Spieltagen auf dem fünften Tabellenplatz stehen, dann hätte man darüber wohl nur milde gelächelt. Die junge Mannschaft des FC Ränkam hat zweifelsohne Entwicklungspotential und die Neuzugänge Ersan Idrizi, Adrian Hyseni und Daniel  Schlegl haben sich als tolle Verstärkungen erwiesen, so dass die Mannschaft wohl auch in Zukunft für die eine oder andere Überraschung gut sein kann.


FC Ränkam überrascht Titelaspiranten TB Roding - 2:1 Heimsieg für Kordick-Schützlinge

16. August 2017

Der FC Ränkam sorgt als Aufsteiger weiter für Furore in der Bezirksliga. Am Dienstag gelang den Schützlingen von Trainer Karl Kordick ein 2:1-Heimsieg über den hochkarätig besetzten Titelaspiranten TB Roding und damit  war für  eine faustdicke Überraschung gesorgt. Der Erfolg ist umso höher zu bewerten, nachdem der FC Ränkam auf Spielmacher Andy Kordick (Urlaub) und  auf den zuletzt großartig aufspielenden  Abwehrakteur Bernhard Rank (Grippe)  verzichten musste. Trainer Karl Kordick lobte vor allen Dingen die Siegermentalität seines Teams und sprach von einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Für die Gäste,  die ohne ihren Spielertrainer Sebastian Niebauer (Hochzeitsurlaub) angetreten waren,  war es die erste Saisonniederlage. Durch den Sieg belehgt der FC Ränkam den ausgezeichneten 5. Tabellenplatz.

Der Titelaspirant hatte beim FC Ränkam losgelegt wie die Feuerwehr und ging bei den  hochsommerlichen Temperaturen von Anfang an ein hohes Tempo und schnürte die  Hausherren mit einem Offensiv-Pressing  am Strafraum regelrecht ein. Bereits nach fünf Minuten lief der Ex-Ränkamer Tobias Bräu alleine auf Torhüter Martin Lankes zu, doch Lankes blieb   in der 1:1-Situation der Sieger. Fünf Minuten später dann doch die hochverdiente Rodinger Führung.  Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung  spielten  die Gäste einen langen Pass in die Mitte auf Tobias Bräu und dieser ließ mit einem platzierten Schuss  Torhüter Lankes   keine Abwehrmöglichkeit. Wer weiß, wie die Partie geendet hätte, wenn die Gäste in dieser Drangperiode das 0:2 gemacht hätten. Nach rund 20 Minuten konnten sich die Kordick-Schützlinge etwas von dem Druck befreien  und konnten in der Folgezeit die Partie offener gestalten.  Mit ihrer ersten Einschussmöglichkeit kamen die Hausherren in der 30. Minute zum Ausgleich. Florian Pracht  war über die rechte Seite durchgegangen, bediente   mit einem klugen Pass Marco Kuhndörfer   der aus rund 25 Metern abzog. Der  Ball wurde immer länger und schlug    von der Unterkante der Querlatte zum 1:1 im Netz ein, was die Gäste in der Folgezeit sichtlich verunsicherte. Bis zum Seitenwechsel entwickelte sich dann ein ausgeglichenes Spiel ohne große Chancen auf beiden Seiten.

Auch nach dem Pausentee versuchte der TB Roding wieder die Hausherren gleich zu überrumpeln, brachte zudem mit Alfred Hingerl eine zusätzliche Offensivkraft, um den Druck zu erhöhen. Doch die Ränkamer Defensive um Abwehrchef Maximilian Schließler  stand nun bombensicher und  ließ die Gäste zu keinen klaren Einschussmöglichkeiten  mehr kommen. Die Hausherren verstanden es die Räume eng zu machen und attackierten frühzeitig die TB-Spielmacher Christian  Ederer und Christian Kufner.  Die Gäste hatten zwar weiter mehr Ballbesitz zu verzeichnen, doch  am Strafraum waren sie mit ihren Latein am Ende, da Ränkams Abwehrriegel bombensicher stand. So konnte Roding im zweiten Spielabschnitt eigentlich keine nennenswerte Einschussmöglichkeit mehr verzeichnen. Anders die Gastgeber.  Zwei Minuten nach dem Seitenwechsel schlug Daniel Schlegl eine Flanke auf  Kapitän Julian Walberer,  doch dieser köpfte freistehend über den TB-Kasten.  In der 50. Minute aber die Ränkamer Führung.  Walberer bediente Johannes Kordick, dieser versetzte seinen Gegenspieler, legte die Kugel dann in die Gasse  für  den eingewechselten Hyseni, der mit seinem ersten Ballkontakt in Torjäger-Manier zum umjubelten 2:1 vollstreckte. In der Folgezeit agierten die Rodinger zwar weiter optisch überlegen, doch sie konnten das FC-Gehäuse nicht mehr ernsthaft gefährden.  Die Gastgeber verzeichneten in der 80. Minute sogar noch die Chance zum 3:1. Nach einem von Marco Kuhndörfer getretenen Eckball  strich ein Kopfball von  Julian Walberer knapp am langen Pfosten  vorbei.  Die Gäste waren wohl ein Opfer ihres hohen Anfangstempos geworden. Die Hausherren  zeigten  viel Lauf- und Einsatzbereitschaft und so verwunderte es nicht, dass sich zum Schluss einige Akteure mit Krämpfen plagten. Der Jubel war nach dem Schlusspfiff riesengroß. Besonders hervorzuheben waren  in dieser Partie Marco Kuhndörfer mit einer überragenden Leistung, wobei der Ränkamer Coach vom „Man oft he Match“ sprach. Aber auch Abwehrchef Maximilian Schließler stach noch aus einem Team  hervor, das  mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung aufgewartet hatte.

FC Ränkam: Martin Lankes, Thomas Wittmann (76. Moritz Vogt), Florian Pracht, Marco Kuhndörfer, Julian Walberer, Johannes Kordick (55. Julian Stoiber), Ersan Idrizi, Maximilian Schließler, Matthias Vogl (46. Adrian Hyseni), Daniel Simeth, Daniel Schlegl.

TB Roding: Oliver Bindl, Christian Haimerl (67. Andreas Wistuba), Bastian Schreiner, Simon Schreiner, Mario Kufner, Tobias Bräu, David Smietanski, Christian Ederer, Christian Kufner, Florian Weber (46. Alfred Hingerl), Tobias Ederer.


FC Ränkam erwartet mit dem TB Roding den nächsten Titelaspiranten

14. August 2017

Nach der bitteren 3:1 Niederlage beim Tabellenzweiten FC Thalmassing,  der damit sein viertes Saisonspiel in Folge gewinnen konnte, erwartet der FC Ränkam am  morgigen  Dienstag am Feiertag Mariä Himmelfahrt  (Anstoß   um 15 Uhr) auf eigenem Gelände mit dem TB Roding die nächste Spitzenmannschaft, die als Top-Favorit  um den Aufstieg in die Landesliga gilt. Die  Gäste hatten ja in  der abgelaufenen Saison bereits einen gut bestückten Kader, mit dem sie als Aufsteiger den hervorragenden dritten Platz belegt hatten. Die Sommerpause wurde dazu genützt, um dem Kader mit hochkarätigen Neuzugängen noch mehr Qualität zu verleihen. Damit soll der angestrebte Landesligaaufstieg in die Tat umgesetzt werden.

In den ersten drei Saisonspielen wurden die Rodinger ihrer Favoritenrolle auch gleich vollauf gerecht, denn dem 0:1 Auftaktsieg beim TSV Neutraubling folgte auf eigenem Gelände ein deutlicher 3:1 Sieg gegen die ebenfalls  hoch eingeschätzte SpVgg Lam, dem der 1:2 Sieg bei der SpVgg Hainsacker folgte.  Damit konnte die Maximalpunktzahl von neun Punkten erreicht werden.  Am vergangenen Samstag  fiel die Partie zwischen dem TB Roding und dem FC Beilngries aufgrund der Heirat von Spielertrainer Sebastian Niebauer aus und dieses Spiel wird erst im Oktober nachgeholt. Trotzdem blieb der TB Roding auf dem dritten Tabellenplatz.

Die Gäste reisen  also ausgeruht an, während der FC Ränkam sicherlich das kräftezehrende Spiel beim Rangzweiten FC Thalmassing noch in den Beinen hat.  Der TB  Roding hat in seinen Reihen bayernligaerfahrene Akteure wie Christian Kufner und der neue Spielertrainer Sebastian Niebauer, die Führungsspieler bei der DJK Vilzing   waren.  Christian Ederer war  beim ASV Cham jahrelang der Spielmacher und er ist mit drei Treffern    in der neuen Saison der bisher  erfolgreichste Torjäger der Rodinger. In der abgelaufenen  Saison hatte sich Christian Kufner mit 15 Treffern die interne Torjäger-Kanone geholt, gefolgt von Florian Weber mit elf Treffern.  Ein weiterer hochkarätiger Neuzugang war in der Sommerpause Tobias Bräu, der ebenfalls vom Bayernligisten DJK Vilzing kam. Bräu trug ja in den Saisonen 2012/13 und 2013/14  das Trikot des FC Ränkam und erwies sich damals als brandgefährlicher Stürmer. In der Zwischenzeit hat er sogar noch dazugelernt, ist jetzt noch kaltschnäuziger im Abschluss geworden. So kommt es also  in Ränkam zu einem Wiedersehen mit  Bräu ebenso wie mit Bastian Schreiner, der  in den Saisonen 2012/13 und 2013/14   für den FC Ränkam ebenfalls schon erfolgreich die Fußballschuhe geschnürt hatte. Mit Oliver Bindl konnte der TB Roding zudem einen starken Torhüter verpflichten, der vom FC Miltach kam. Der TB Roding gilt also als haushoher Favorit in Ränkam.

Der FC Ränkam will mit einer defensiven Grundordnung agieren und dabei sollen die einen oder anderen Nadelstiche gesetzt werden.  Trainer Karl Kordick hofft, dass er wieder auf Ersan Idrizi zurückgreifen kann, der in Thalmassing schmerzlich vermisst wurde. Zur Verfügung steht für dieses Landkreis-Derby aber wieder Abwehrchef Maximilian Schließler.  Dafür fehlt jedoch diesmal leider Spielmacher Andy Kordick, der sich im Urlaub befindet. Bei den Gästen ist dagegen Spielertrainer Sebastian Niebauer nicht mit von der Partie, der seinen Hochzeitsurlaub angetreten hat.  Der  FC Ränkam  wäre schon froh, wenn er den Gästen den ersten Punktverlust beifügen könnte.  Doch dies wird sicherlich verdammt schwer.


Bittere 3:1 Niederlage für den FC Ränkam beim Rangzweiten FC Thalmassing

Beim Rangzweiten FC Thalmassing musste der FC Ränkam am Samstag eine  bittere 3:1 Niederlage hinnehmen, denn man hatte einen durchaus ebenbürtigen Gegner abgegeben. Doch wenn man einen Elfmeter nicht verwandeln  und selbst mit den besten Einschussmöglichkeiten  nichts anfangen kann, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn man zum Schluss mit leeren Händen  dasteht.

Die Gäste hatten ohne Maximilian Schließler (privat verhindert) und Ersan Idrizi (verletzt) antreten müssen.  Den besseren Start hatte aber trotzdem der FC Ränkam erwischt, denn nach fünf Minuten  hatte sich Hannes Kordick klasse durchgesetzt, bediente Adrian Hyseni, der   für Julian Walberer zurücklegte, der  aus fünf Metern  eigentlich nur danke hätte sagen müssen, jedoch das Leder völlig freistehend knapp neben den Pfosten  setzte. Sieben Minuten später hatten die Gäste jedoch Glück, als im Anschluss an einen Eckball  das Leder auf der Querlatte aufsetzte. In der 15. Minute   wurde Marco Kuhndörfer nach einem Einwurf von Thomas Wittmann im Strafraum gefoult und der  umsichtig agierende  Schiedsrichter Tim Schuller  zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt.  Adrian Hyseni schnappte sich das Leder, schoss jedoch zu schwach und Torhüter Michael Wehdanner  konnte  den Strafstoß parieren.  Der Rangzweite konnte sich auch in der Folgezeit keine richtige Chance  erspielen, da Ränkams Abwehr sicher stand. Insbesondere Bernhard Rank  bot in der Innenverteidigung eine überragende  Leistung. Kurz vor dem Seitenwechsel hatten die Gäste erneut die Führung auf dem Fuß, als Matthias Vogl  mit einem Diagonalpass Hyseni bediente, der nur denkbar knapp am Pfosten vorbeizielte. Fazit: Im ersten Spielabschnitt war der FC Ränkam die bessere  Mannschaft mit drei glasklaren Einschussmöglichkeiten.

Fünf Minuten nach dem Pausentee  entschied der Linienrichter auf Eckball, obwohl die Kugel im Seitenaus gelandet war und daraus resultierte leider die Führung der Hausherren, als Ricardo Martinez aus nur fünf Metern das Leder  mit dem  Kopf zum 1:0 über die Linie befördern konnte. Doch bereits im Gegenzug gelang den Kordick-Schützlingen der Ausgleich.   Julian Walberer hatte sich über die linke Seite durchgesetzt,  bediente Adrian Hyseni, der wiederum  Andy Kordick anspielte, der seinen Gegenspieler mit einer  Körpertäuschung ins Leere laufen ließ  und mit einem strammen Schuss aus 14 Metern den Torhüter überwand. In der 57. Minute  sorgten drei Eckbälle in Folge für höchste Gefahr vor dem Ränkamer Kasten.  Auf der Gegenseite  bediente Marco Kuhndörfer Matthias Vogl,    der schön abzog (62.), aber Keeper Wehdanner  erwies sich auf dem  Posten.  Wiederum gab es in der 66. Minute einen Eckball für die Hausherren, Torhüter Lankes ließ das Leder mit der flachen Hand nur abklatschen, das  Josef Hofmeister vor die Füße fiel, der  sich dieses  Geschenk nicht entgehen ließ.  Vier Minuten später  ein Freistoß-Kracher von Andy Kordick, denn aber wiederum Wehdanner stark parierte.  Der FC Ränkam setzte nun alles auf eine Karte, um den Ausgleich zu erzielen, wurde dadurch nun in der Abwehr anfällig.  Dabei verhinderte Torhüter Martin Lankes  zweimal bei 1:1-Situationen mit tollen Reaktionen das 3:1 für den Rangzweiten. Doch in der 91. Minute musste dann doch noch das 3:1 nach einem Konter hingenommen werden, als  man sich über die rechte Seite ausspielen ließ und der zuvor eingewechselte Florian Zweckerl völlig freistehend das Leder über die Linie befördern konnte.

FC Ränkam: Martin Lankes,  Thomas Wittmann (46. Florian Pracht), Bernhard Rank, Marco Kuhndörfer, Julian Walberer, Adrian Hyseni, Johannes Kordick, Julian Stoiber ( 61. Daniel Schlegl),  Matthias Vogl, Daniel  Simeth, Andy Kordick.

 


Kann der FC Ränkam den FC Thalmassing ärgern?

11. August 2017

Vor einer schweren Auswärtshürde steht der FC Ränkam, denn die Reise geht bereits am morgigen  Samstag (Anstoß um 14 Uhr) zum Tabellenzweiten FC Thalmassing, der ebenso wie der VfB Bach und der TB Roding bisher alle drei Saisonspiele gewonnen hat. Die Hausherren, die schon als ein Urgestein der  Bezirksliga gelten, da sie bereits die neunte  Saison  ununterbrochen in dieser Klasse spielen, zählen sicherlich zu den Mitfavoriten im Kampf um den Aufstieg. Sie wollen sich natürlich auch gegen den FC Ränkam keine Blöße geben und streben  daher den vierten Dreier in Folge an. Die Kordick-Schützlinge  haben nach zwei Siegen in Folge sicherlich an Selbstvertrauen gewonnen, doch ob dies ausreichen wird, um bei den „Roosters“ überraschen zu können, wird sich zeigen. Da müssten sie sicherlich noch eine Schippe drauflegen, um eventuell einen Punkt mit auf die Heimreise  nehmen zu können.

Besonderes Aufsehen hat der FC Thalmassing bei seinen drei Siegen mit dem 1:2  Erfolg zum Saisonauftakt beim Titelfavoriten SpVgg Lam erregt.  Auf eigenem  Gelände wurde danach die SpVgg  Hainsacker mit 3:0 besiegt und dann folgte der 1:2 Sieg beim FC  Beilngries.  Viel hatte sich in der Sommerpause beim FC Thalmassing auf dem Spielerkarussell bewegt, denn sechs Abgängen standen  sage und schreibe 13 Neuzugänge gegenüber.  Der bedeutendste Neuzugang war natürlich Niko Wohlmann, der nach nur einem Jahr als Spielertrainer beim Kreisklassisten  TuS Pfakofen zurückgekehrt  ist. Er hatte dort in der abgelaufenen Saison sage und schreibe 30 Treffer erzielt und  dass er nichts verlernt hat, hat er deutlich unter Beweis gestellt. Nach drei Spielen hat er schon fünf Treffer für die „Roosters“ erzielt und eine Vorlage gegeben.  Bei Vorjahrestorjäger Florian  Zweckerl (14 Tore)  steht  ebenso wie bei seinem Bruder Stephan bisher je ein Treffer zu Buche. Der FC Thalmassing  hat als Saisonziel  „Schauen was geht“ ausgegeben und bisher ist auch alles gut ausgegangen. Weitere Neuzugänge waren  Michael  Wehdanner (Abensberg) sowie Michael Wassburger, Christian Weiß und Florian Loibl vom SV Wiesent, wobei Wehdanner und Weiß voll eingeschlagen haben und bisher alle Spiele absolviert haben.  Von den acht Akteuren aus der eigenen Jugend haben Niklas Bauer  und Ricardo Martinez bereits einen Stammplatz erreicht, aber auch Philipp Luermann und Florian Eisenhart verbuchten schon zwei Einsätze. Die Hausherren gelten als sehr spielstark und haben nunmehr mit Niko Wohlmann wieder einen Top-Torjäger, der einen Gegner im Alleingang abschießen kann.

Der FC Ränkam muss natürlich versuchen, die Kreise dieses Goalgetters einzuengen, denn dies könnte dann bereits die halbe Miete sein, um für eine kleine Überraschung zu sorgen. Leider fehlt  Abwehrchef Maximilian Schließler aus privaten Gründen, der sicherlich nicht gleichwertig zu ersetzen ist.  Doch inzwischen ist Julian Stoiber wieder in einer guten  Verfassung und er wird wohl die Aufgabe übertragen bekommen, Niko Wohlmann  nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Auch Daniel Simeth hat nach seiner Einwechslung bewiesen, dass er nichts verlernt hat.  Aufsteigende Form ließ auch wieder Florian Pracht  erkennen und auch Johannes Kordick  hat nach seiner Einwechslung gezeigt, wie wertvoll er ist. Zur Verfügung steht diesmal auch wieder Neuzugang Daniel Schlegl, der der Offensive sicherlich zusätzliche Impulse geben  kann. Zudem hofft Trainer Karl Kordick, dass auch Ersan Idrizi wieder zur Verfügung steht,  nachdem er gegen  den TSV Dietfurt  wegen Knieproblemen zur Pause ausgewechselt werden musste.  Mit seiner Schnelligkeit ist er eigentlich unverzichtbar für das Team.

Der Ränkamer Coach  möchte mit  einer defensiven Grundordnung versuchen, einen Zähler mit auf die Heimreise zu nehmen, um danach  die Drachenstich-Freinacht genießen zu können. Ein Zähler wäre natürlich ein Riesenerfolg, aber selbst eine Niederlage würde keinen Beinbruch darstellen, denn immerhin konnten nach drei Spielen schon zwei Siege eingefahren werden. Um mit etwas Zählbarem den Heimweg antreten zu können, müssen die Kordick-Schützlinge sicherlich noch eine Schippe drauflegen.  Wenigstens wollen sie den Schwung aus den letzten beiden Partien mitnehmen und vielleicht ist ja noch eine Steigerung möglich, denn dann könnte auch gegen eine Spitzenmannschaft eine Überraschung  gelingen.


FC Ränkam agierte gegen TSV Dietfurt sehr effektiv - 6:1 Heimsieg

07. Juli 2017

Der FC Ränkam scheint in  der    Bezirksliga angekommen zu sein.  Nach der 0:4-Auftaktpleite waren die Kordick-Schützlinge am Sonntag mit etwas gemischten Gefühlen in das zweite Heimspiel gegangen. Doch offensichtlich war das Selbstvertrauen durch den 0:2 Sieg beim SC Regensburg gestärkt und so kamen die Hausherren, die im zweiten Heimspiel sehr präsent und spielstark auftraten, gegen den TSV Dietfurt zu einem überzeugenden 6:1 Erfolg und spielten sich damit  schnell wieder in die Herzen der Ränkamer Fans, die sie zum Auftakt so enttäuscht hatten.  Mit diesem klaren Sieg, mit dem niemand gerechnet hatte,   kletterte der FC Ränkam sogar auf den vierten Tabellenplatz.

Schon nach  vier Minuten  verzeichneten  die Hausherren die erste Einschussmöglichkeit, als Julian Walberer Adrian Hyseni bedient  hatte, der sofort abzog, aber  Gästekeeper  Schmid reaktionsschnell die Führung verhinderte. Nur eine Minute später zielte Matthias Vogl knapp drüber und dann verfehlte Walberer nach Vogl-Vorlage.  Nach einem Foul an Adrian Hyseni (14.)  setzte Matthias Vogl den fälligen Freistoß mit einem fulminanten Aufsetzer zum 1:0 ins  Netz.  Nur sechs Minuten später hatte Vogl nach einem schönen Zuspiel von Bernhard Rank das 2:0 auf dem Fuß, doch er setzte die Kugel knapp am TSV-Gehäuse vorbei. Doch in der 24. Minute bereits das beruhigende 2:0 für die Hausherren. Nach einem Klasse-Spielzug, der bei Marco Kuhndörfer seinen Ausgang nahm, bediente der auffällige Ersan Idrizi Adrian Hyseni und der ließ mit seinem ersten Saisontreffer dem Torhüter keine Abwehrmöglichkeit.  Der FC Ränkam machte weiter Druck und der Lohn war nach 32 Minuten das 3:0.  Einen Kopfball von Maximilian Schließler lenkte der TSV-Keeper an die Querlatte, von dort prallte das Leder  zurück und Adrian Hyseni beförderte es reaktionsschnell mit dem Kopf über die Linie. Hoffnung keimte bei  den   Gästen auf, als fünf  Minuten vor dem Pausenpfiff  im Anschluss an einem Eckball  Jonas Weigl per Kopf das 1:3 markieren konnte. Die Gastgeber agierten daraufhin etwas nervös und beinahe  hätten sie sich den 2:3 Anschluss-Treffer eingefangen, jedoch konnte im letzten Moment mit vereinten Kräften geklärt werden.

Nach dem Seitenwechsel kam    Johannes Kordick für den leider angeschlagenen Ersan Idrizi  in die Partie, der bis dahin eine Klasse-Partie geboten hatte.   In der 47. Minute wurde ein Kopfball von Maximilian Schließler zur Ecke abgewehrt. Die  Gäste steckten  aber  auch in der Folgezeit nicht auf, witterten Morgenluft.  Doch dann sorgte schließlich Julian Walberer für die endgültige Entscheidung, als er das 4:1 markieren konnte. Vorausgegangen war eine tolle Einzelaktion von Johannes Kordick, der sich  über den rechten Flügel durchgesetzt hatte    und   Walberer bediente, der die Kugel mit voller Wucht in den Kasten jagte.  Erneut war es Johannes Kordick, der sich schön durchgetankt hatte, dann Marco Kuhndörfer bediente, der jedoch knapp verfehlte.  In der 71. Minute konnte Torhüter Martin Lankes im letzten Moment gegen  Daniel Schneeberger retten und  Johannes Gmeiner zielte knapp am Tordreieck vorbei (74.). Effektiver war da  schon  der FC Ränkam.  Julian Walberer überlief nach einem schönen Steilpass  von Andy Kordick   seinen Gegenspieler und knallte das Leder zum 5:1 in die Maschen (80.). Doch damit war der Torhunger der Hausherren noch nicht gestillt. Nur drei Minuten später ein schönes Zuspiel von Marco Kuhndörfer auf Adrian Hyseni, der das Leder im Stile eines Torjägers per Direktannahme  wuchtig in den TSV-Kasten beförderte und damit seinen dritten Treffer in diesem Spiel markierte.

Trainer Karl Kordick zeigte sich nach dem Spiel erfreut über die gute Leistung seines Teams  und stellte fest, „dass heute alles gepasst hat“.   Die Mannschaft habe sehr effektiv agiert und habe letztlich auch Wiedergutmachung gegenüber dem ersten Heimspiel  betrieben. Er sprach die Hoffnung aus, „dass wir den guten Lauf für die nächsten Spiele mitnehmen können“.  Denn da warten mit dem Gastspiel beim Rangweiten FC Thalmassing und dann im Heimspiel gegen den Titelaspiranten  TB Roding zwei ganz schwere Aufgaben,  bei denen man sich wahrscheinlich trotz der starken Leistung in diesem Spiel nicht zu viel ausrechnen  darf.

FC Ränkam:  Martin Lankes, Thomas Wittmann (68. Florian Pracht),  Bernhard Rank, Marco Kuhndörfer, Julian Walberer, Adrian Hyseni, Ersan Idrizi (46. Johannes Kordick), Maximilian Schließler, Julian Stoiber (60. Daniel Simeth), Matthias Vogl, Andy Kordick.

Schiedsrichter: Claus Feldmeier  (sehr ordentliche Leistung und hatte mit der Partie überhaupt keine Probleme)


FC Ränkam gegen den TSV Dietfurt vor heikler Heimaufgabe

04. Juli 2017

Groß waren die Sorgenfalten bei den Verantwortlichen des FC Ränkam, als die Mannschaft zum Saisonauftakt auf eigenem Gelände gegen den Mitaufsteiger TB ASV Regenstauf  ein 0:4-Debakel erlebte. Doch  die Schützlinge von Trainer Karl Kordick haben  diese schmerzhafte Niederlage überraschend gut weggesteckt und kamen im zweiten Saisonspiel beim etablierten SC Regensburg zu einem überraschenden  0:2 Sieg, was die drei ersten Bezirksliga-Zähler nach dem Wiederaufstieg einbrachte.  Am  Sonntag (Anstoß um 17 Uhr) erwartet der FC Ränkam nun den TSV Dietfurt, bei dem der Saisonauftakt gerade umgekehrt verlief. Das erste Spiel bei der SpVgg Hainsacker wurde klar mit 0:4 gewonnen, doch dann leistete man sich in der zweiten Partie  im Nachbarderby gegen den FC Beilngries eine 0:2 Niederlage. Damit haben die Gäste ebenso drei Zähler wie der FC Ränkam. Somit gesehen stehen beide Teams am dritten Spieltag vor einer richtungsweisenden Partie. Der FC Ränkam möchte dabei seinen ersten Heimsieg landen, um die Zuschauer nach der Auftaktpleite gegen Regenstauf wieder zu versöhnen.

Der  TSV Dietfurt, er über eine sehr ausgeglichene Mannschaft verfügt,  wird die Derby-Niederlage sicherlich schnell abgehackt haben, denn Derbys  haben nun mal ihre eigenen Gesetze.  Dietfurts Trainer Scheuerer hatte nach dem Spiel  seiner Elf mangelndes  Zweikampfverhalten sowie zu wenig Laufbereitschaft vorgeworfen. Zudem leisteten sie sich viele  Fehlpässe. Die Gäste, die als die launische Diva der Bezirksliga gelten,  wollen sich diese negativen Eigenschaften kein zweites Mal vorwerfen lassen und wollen mit einer konzentrierten Spielweise und viel Einsatzbereitschaft etwas Zählbares mit auf die Heimreise nehmen. Der TSV Dietfurt spielt das vierte Jahr in Folge in der Bezirksliga und in der abgelaufenen Saison gelang in letzter Minute noch der Klassenerhalt. Trotzdem wurde an der Vereinsphilosophie nichts geändert. Externe Neuzugänge gab es nicht, aus der eigenen  Jugend stießen Philipp Götz, Maximilian Weigl, Lukas Engl, Christoph Leopold und Maximilian Lindner zum Kader der ersten Mannschaft.  In der abgelaufenen Saison zeichnete sich Andreas Weigl mit neun Treffern als erfolgreichster Torschütze aus, gefolgt von Daniel Schneeberger (8), Christian Geß (7) und Stephan Amler (6).  In der neuen Saison hat Johannes Gmeiner bereits zweimal getroffen und die beiden weiteren Treffer teilen sich Vorjahres-Schützenkönig  Andreas Weigl   und Andreas Schneider.

Bei den Gästen gab es im Führungsbereich Veränderungen. Matthias Staudigl ist neuer Fußball-Abteilungsleiter und Josef Baier fungiert als Spielleiter für beide Herren-Mannschaften. Wie heißt es so schön: Neue Besen kehren  gut.

Beim FC Ränkam herrschte natürlich große Freude über den überraschenden 0:2 Sieg beim SC Regensburg. Auf der  in Regensburg gezeigten Leistung müssen die Hausherren gegen den TSV Dietfurt aufbauen.  Zunächst darf man nicht wie gegen Regenstauf den Gästen ins offene Messer laufen und durch unnötige Ballverluste den Gegner aufbauen. Trainer Karl Kordick wird sicherlich aus einer verstärkten Defensive agieren. In diese kehrt vermutlich wieder Daniel Simeth zurück, was eine weitere Stärkung der Abwehr bedeuten sollte, die ja in der abgelaufenen Kreisliga-Saison das Prunkstück war. Leider  kann Trainer Karl Kordick nicht seine Bestbesetzung aufbieten. Diesmal fehlt nämlich Daniel Schlegl wegen Urlaub.  Der Neuzugang von der SpVgg Willmering/Waffenbrunn hat sich  bestens etabliert und verstand es bisher die Fäden zu ziehen und intelligente Pässe zu spielen.  Eine Stärkung der Offensive bedeutete es auch, dass am letzten Spieltag wieder Neuzugang Ersan Idrizi zur Verfügung gestanden hatte, der sich auch prompt als Torschütze  ausgezeichnet hatte. Der dritte Neuzugang Adrian Hyseni  wartet noch auf seinen ersten Saisontreffer, doch auch er hat sich gut eingefügt. Nachdem nun auch wieder Johannes Kordick zur Verfügung steht, der bereits beim SC Regensburg nach seiner Verletzung einen Kurzeinsatz hatte, hat der Ränkamer Coach ja durchaus Alternativen. Nicht mit dabei ist Maximilian Lankes, der sich im Spiel der zweiten Mannschaft verletzt hat. Christian Mennel fehlt zudem aus Studiumgründen und Benjamin Speckner sowie  Tobias Zangl sind leider noch immer nicht voll in den Trainingsbetrieb eingestiegen. Dabei könnten  beide wertvolle Alternativen sein.

Trainer  Karl Kordick weiß, dass die Partie nicht einfach wird. Beikommen will er dem Gegner mit schnellem Umschaltspiel,  mit dem Nadelstiche in der Offensive gesetzt werden sollen. Angestrebt wird zumindest ein Punktgewinn, da man es  danach mit den Spielen gegen den FC Thalmassing und den TB Roding mit  Gegnern aus der Spitzengruppe zu tun hat, gegen wohl zu stark sein dürften, um zum Erfolg zu kommen.


FC Ränkam gewinnt überraschend beim SC Regensburg mit 0:2

30. Juli 2017

 

Ein ebenso wichtiger wie verdienter Sieg gelang dem FC Ränkam mit dem 0:2 beim SC Regensburg am Samstag, mit dem die ersten drei Bezirksliga-Punkte nach dem Aufstieg eingefahren werden konnten. Die große Frage war natürlich vor dieser Partie, wie hat der FC Ränkam die Auftaktniederlage auf heimischem Gelände gegen den Mitaufsteiger TB  ASV Regenstauf weggesteckt, bei der man zum Teil regelrecht vorgeführt wurde?  Der Truppe von Trainer Karl Kordick war verständlicherweise von Anfang an eine gewisse Unsicherheit anzumerken und die erste Viertelstunde gehörte auch ziemlich eindeutig den Hausherren, die überlegen agierten, ohne sich aber zwingende Einschussmöglichkeiten zu erarbeiten.

 

Bereits nach  15 Minuten sah   Bernhard Rank die gelbe Karte,  als er nach einem Ballverlust eines Mitspielers in letzter Sekunde vor dem Strafraum   gegen Stefan Schmidl rettete. Danach befreiten sich die Gäste von dem Druck  und gaben einen ebenbürtigen Gegner ab. Die erste hundertprozentige Einschussmöglichkeit verzeichnete  dann der FC Ränkam  in der 22. Minute,  als nach einem schönen  Doppelpass zwischen  Ersan Idrizi und  Andy Kordick Letztgenannter in die Gasse für Julian Walberer legte, der alleine auf den SC-Keeper zusteuerte,   abzog,    das Leder danach in die Höhe sprang,  Walberer dann   mit einem Kopfball die Kugel  in den leeren Kasten befördern wollte, jedoch ein SC-Abwehrspieler den Ball im letzten Moment von der Linie schlagen konnte. In der 37. Minute war es auf der Gegenseite Mathias Gasch, der einen scharf getretenen Freistoß  knapp über die Querlatte setzte. Zwei Minuten danach hatte sich Ersan Idrizi schön über die rechte Seite durchgesetzt, zog  nach innen, doch er setzte das Leder am langen Pfosten knapp über  die Querlatte. Praktisch mit  dem Pausenpfiff gelang den Kordick-Schützlingen die    mittlerweile  verdiente 0:1-Führung.  Wiederum war es Ersan Jdrizi, der über rechts durchgegangen war, dann die Kugel   in die Mitte zurücklegte,  wo Andy Kordick ansatzlos mit dem linken Fuß abzog und  mit einem strammen Schuss  das wichtige 0:1 erzielte.

 

Nach der Pause brachte Trainer Kordick   Julian Stoiber für Plach ins Spiel, der etwas Mühe auf seiner Seite hatte.  Stoiber fügte sich gleich gut ein und räumte  danach  alles ab.  Zunächst verlief die Partie nach dem Seitenwechsel ohne  Höhepunkte. Doch in der 57. Minute hätte es  das 0:2  für die Gäste sein müssen. Nach einer Freistoß-Flanke von Andy Kordick kam Thomas Wittmann völlig frei zum Kopfball, setzte die Kugel jedoch aus Kurzdistanz über den SC-Kasten. Danach  waren die Gäste circa zehn bis 15 Minuten mit Defensivaufgaben beschäftigt. Nach 60 Minuten kam   Adrian Hyseni für Matthias Vogl, der dann auch gleich etwas für Entlastung sorgte.  Glück hatten die Gäste, dass  Torhüter Martin Lankes mit einem  Riesen-Reflex  nach einem Gasch-Freistoß aus rund 22 Metern den Ausgleich verhindern konnte (62.).  Drei Minuten später ein weiterer  Freistoß von Gasch von der Außenseite, wobei die Kugel an Feind und Freund vorbei am langen Pfosten im Toraus landete.  Als dritter Auswechselspieler kam   nach 72 Minuten Hannes Kordick für Julian Walberer in die Partie, der sich vorne aufgerieben hatte.   In der 74. Minute ein Eckball  von Andy Kordick, wobei das Leder zuerst abgewehrt wurde, dieses bei Marco Kuhndörfer landete, der aus dem Rückraum mit seinem Schuss knapp das SC-Gehäuse verfehlte.  Dann hatte sich Adrian Hyseni schön über die linke Seite durchgesetzt, bediente Ersan Idrizi, der jedoch  freistehend das Leder nicht richtig getroffen hatte, das dann zu Hannes Kordick kam, der den Ball über den Torhüter  heben wollte, das Spielgerät aber leider auch über den Kasten setzte.  In der 87. Minute   die endgültige Entscheidung.  Daniel Schlegl hatte sich schön gegen zwei Gegenspieler durchgesetzt, passte  zu Adrian Hyseni, der mannschaftsdienlich quer für Ersan Idrizi auflegte, der  den Ball  nur noch in das leere Tor befördern musste.  Zwei Minuten später    sogar noch die Möglichkeit, den dritten Treffer zu markieren.  Erneut war es Daniel Schlegl,  der in die Gasse für Hannes Kordick legte, der den Ball mit dem Außenrisst am Torhüter vorbei ins Netz befördern wollte, aber leider den SC-Kasten denkbar knapp verfehlte. Natürlich herrschte nach dem Schlusspfiff große Freude über den ersten Bezirksliga-Dreier nach dem Wiederaufstieg.


Nächste schwere Aufgabe wartet heute für den FC Ränkam beim SC Regensburg

29. Juli 2017

Verkorkst war der Bezirksliga-Einstand des FC Ränkam, denn  das Aufsteiger-Duell gegen den TB ASV Regenstauf auf eigenem Gelände wurde glatt mit 0:4 verloren und  damit war die Mannschaft eigentlich noch gut bedient.  Trainer Karl Kordick musste in dieser Woche sicherlich etwas Seelen-Massage betreiben, um das Selbstvertrauen des Teams wieder zu stärken. Zweifelsohne  stellte  der Mitaufsteiger ein  starkes  Team mit einer überragenden Offensive, doch es gibt sicherlich noch viele andere Mannschaften,   die ähnlich stark oder sogar noch stärker  sind. Da muss beim FC Ränkam auf alle Fälle schnell eine Leistungssteigerung eintreten, will man nicht von Anfang an gegen den Abstieg kämpfen müssen.  Bereits am heutigen Samstag (Anstoß um 16 Uhr) besteht die Gelegenheit zur Wiedergutmachung, denn  der FC Ränkam muss  zum SC Regensburg reisen, der am ersten Spieltag beim FC Beilngries ebenfalls Federn lassen musste und damit auch einen missglückten Saisonstart hatte.  Somit stehen sich in dieser Partie  also zwei Teams gegenüber, die sich keinen weiteren Ausrutscher erlauben dürfen, um nicht einen völlig missglückten Auftakt hinzulegen.

Der SC Regensburg ist bekannt als eine kampfstarke Mannschaft, bei der aber  auch die spielerischen  Elemente nicht zu kurz kommen.  Doch dies reichte zum Auftakt nicht aus, um beim FC Beilngries etwas Zählbares mit auf die Heimreise  nehmen zu können. Dabei hatten die Gäste ordentlich dagegen gehalten, mussten erst kurz vor dem Seitenwechsel die Führung der Hausherren hinnehmen. Selbst in Unterzahl (in der 70. Minute hatte Martin Drexler die Ampelkarte) gesehen, gaben die Regensburger noch einen ebenbürtigen Gegner ab, mussten aber dann kurz vor dem Schlusspfiff noch den zweiten Treffer hinnehmen.  Schwerwiegend bei den Gästen war natürlich, dass Vorjahres-Torjäger  Matthias Gasch (neun Saison-Treffer) nicht zur Verfügung stand. Ob der Pole  gegen den FC Ränkam wieder auflaufen kann, wird sich erst zeigen. Auf jeden Fall würde damit die Offensive der Hausherren wieder wesentlich effektiver.   Ferner sind sehr torgefährlich der Kosovo-Albaner Sahit Llugaxhija Vorjahr acht Saisontreffer) und Stefan Schmidl (letzte Saison sieben Tore). Als Spielgestalter und Vorlegengeber ist ein besonderes Augenmerk auf Simon Fürst zu legen. Die Truppe von Trainer Andreas Grübl, der als „Schleifer“ bekannt ist, möchte gegen den FC Ränkam natürlich den Dreier einfahren, um dann anschließend gut gelaunt in die anstehende Mallorca-Party  starten zu können.

Der SC Regensburg hatte  sich in der abgelaufenen Saison erst im Endspurt mit drei Siegen in Folge den Klassenerhalt erkämpft. Der Kader aus dem Vorjahr blieb relativ unverändert. Stefan Kerscher,   Fabian Gerndt und Michael Götzfried haben den Verein verlassen. Bis auf Gerndt waren  aber  die beiden anderen Akteure ohnehin keine Stammspieler.  Verstärkung kam dagegen mit Tugay Kara vom Kreisklassisten ESV Regensburg und  mit Andreas Schneeweiß vom ASV Burglengenfeld. Dazu kamen Talente aus dem eigenen Nachwuchs.

Der FC Ränkam zeigte beim Saisonstart in der Abwehr ungewohnte  Schwächen. Diese müssen schnellstmöglich abgestellt werden.  Die Mannschaft, in der viele Spieler ihre gewohnte Spielstärke nicht abrufen konnten,  muss auf alle aggressiver agieren und das Tempo erhöhen. Unverkennbar war eine große Nervosität bei der jungen Truppe und fatal waren die vielen Ballverluste in der Vorwärtsbewegung, die dann auch prompt zu Gegentreffern führten.  Trainer Karl Kordick ist sich natürlich darüber im Klaren, „dass wir einen Gang hinaufschalten müssen“.  Er hofft, dass die Regensburger nicht so spielstark sind, wie der TB ASV Regenstauf, den er nach der in Ränkam gezeigten Leistung zu den Mitfavoriten zählt.  Personell sieht es diesmal etwas besser aus, denn auf alle Fälle stehen Ersan Idrizi für die Außenbahn und Daniel Simeth für die Defensive wieder zur Verfügung. Auch Johannes Kordick hat am Dienstag wieder trainiert, doch es muss erst das zweite Training in dieser Woche abgewartet werden. Er wäre natürlich eine wertvolle Verstärkung für die Offensive und Adrian Hyseni wäre dann nicht so auf sich alleine gestellt, wie zuletzt.  Doch der Coach will mit einem vorzeitigen Einsatz nichts riskieren. Sicherlich wäre es auch  von Vorteil, noch einen spielstarken  Angreifer vorerst auf der Bank zu haben.  Aus der Niederlage zum Saisonauftakt sollen auf jeden Fall die Lehren gezogen werden  und  zudem soll mit einer defensiven Spielweise eventuell zumindest ein Zähler eingefahren werden. Vielleicht war die Mannschaft nach dem Schützenfest gegen den TSV Winklarn bei der Generalprobe einfach zu selbstsicher. Jetzt weiß man jedoch, dass man in der Bezirksliga die Gegner ein anderes Kaliber sind.


FC Ränkam bekam zum Start eine Lektion vom TB ASV Regenstauf erteilt

23. Juli 2017

Eine Lektion bekam der FC Ränkam  bei der 0:4 Heimniederlage im Aufsteiger-Duell gegen den TB ASV Regenstauf  erteilt  und damit ging der Bezirksliga-Start für die Schützlinge von Trainer Karl Kordick gründlich daneben. Neidlos musste die Spielstärke des  Mitaufsteigers anerkannt werden, dessen Angreifer Cesar Sodji, Alper Sökmez und Peter Bilopotocki die Hausherren-Abwehr ein ums andere Mal schlecht aussehen ließen, wohl auch deshalb, weil man diesen gefährlichen  Angreifern einfach viel zu viel Freiraum ließ. Die Enttäuschung war sowohl bei den Fans als auch den Akteuren groß.  Trainer Karl Kordick stellte fest, dass seine Mannschaft viel zu brav agiert habe und er sprach die Hoffnung aus, dass bald schwächere Gegner kommen. „Wir haben gewaltig Luft nach oben und wir müssen noch einiges lernen“, kommentierte Kordick die Leistung seines Teams.

Die Hausherren mussten mit Johannes Kordick, Ersan Idrizi und Daniel Simeth leider in allen Mannschaftssteilen  wertvolle Stützen ersetzen. Dies kann aber keine Entschuldigung sein für die schwache Leistung. Man wusste um die Gefährlichkeit des Stürmer-Duos Cesar Sodji und  Alper Sökmez, trotzdem wurden diesem viel zu viele Freiräume gelassen und die Abwehr, zur Kreisliga-Zeiten noch das Paradestück, sah sich vor viele Probleme gestellt. Die Gäste hatten sehr druckvoll begonnen  und   sorgten  damit gleich für gehörigen Respekt.  Trotzdem hatten die Hausherren auch in der  Anfangsphase zwei gute Möglichkeiten. Neuzugang Daniel Schlegl, der wohl als einziger Akteur an diesem Tag Bezirksligatauglichkeit unter Beweis stellte, legte nach fünf Minuten  schön zurück auf Marco Kuhndörfer,  der das Leder direkt nahm, aber dieses weit über den Kasten jagte. Nur eine  Minute später brachte  Julian Walberer nach einer Flanke von Matthias Vogl das Leder aus guter Position nicht unter Kontrolle.  Dann musste Torhüter Martin Lankes schon nach acht Minuten sein ganzes Können aufbieten, um nach einem  Schuss von Sökmez die Gäste-Führung zu verhindern. Noch in der gleichen Minute zielte Sodji an den Außenpfosten.  Nach einem Schuss von Sökmez  kam Ränkams Keeper gerade noch mit den Fingerspitzen dran und dann zielte Bilopoteki knapp drüber(19.). Wiederum war es dann auf  der Gegenseite Schlegl, der Adrian Hyseni bediente (23.), dessen Schuss jedoch zur Ecke abgewehrt wurde.  Drei Minuten später schien die Gäste-Führung fällig, als Sodji alleine vor Torhüter Lankes auftauchte, diesen mit einem Heber überlisten wollte, das Leder jedoch knapp am Kasten vorbeistrich. Auf der Gegenseite setzte  Kuhndörfer nach Schlegl-Flanke einen Kopfball leider nur ans Außennetz (32.).  Danach hatte zweimal Sökmez die Führung auf dem Fuß. Einmal zielte er  knapp am langen Pfosten vorbei (40.) und beim zweiten Mal fand er in Torhüter Lankes seinen Meister (41.). Eine Minute später dann die längst überfällige Führung der Gäste.  Nach einem Schuss von Bilopotoki musste Torhüter Lankes das Leder abprallen lassen und Simon  Bucher setzte es aus Kurzdistanz zum 0:1 über die Linie.  Kurz vor dem Pausentee konnte Maximilian Schließler im letzten Moment gegen Sodji  zur Ecke retten. Mit dem 0:1 zur Pause waren die Hausherren noch gut bedient.

Als fünf Minuten  nach der Pause der umsichtig agierende Schiedsrichter  Moritz Fischer (Ebermannsdorf) nach einem Foul von Alexander Zerr an Matthias Vogl richtigerweise auf den Elfmeterpunkt zeigte, keimte noch einmal Hoffnung bei den Hausherren auf, eventuell das Blatt noch zu wenden, doch Andy Kordick scheiterte an Torhüter Felix  Kreuzer. Danach nahm das Schicksal seinen Lauf. Nach einem schönen Zuspiel von Sodji vollstreckte Sökmez nach 56 Minuten  zum 0:2. Nach einem völlig unnötigen Abspielfehler in der 73. Minute zog Sodji auf und davon  und netzte zum 0:3 ein.  Doch damit noch nicht genug. In der letzten Spielminute setzte Sodji einen Freistoß an der Mauer vorbei zum 0:4 in die Maschen und sorgte damit für einen verkorksten Bezirksliga-Einstand des FC Ränkam. Eines dürfte für den FC Ränkam nach dieser Partie klar sein. Es wird eine schwere Saison und das Ziel kann nur der Klassenerhalt sein.


FC Ränkam hofft auf guten Bezirksliga-Einstand

22. Juli 2017

Nach drei Jahren ist der FC Ränkam mit der jüngsten Kreisliga-Mannschaft in einem furiosen Endspurt  wieder in  die Bezirksliga  zurückgekehrt.  Die Erwartungen sollten nach dem Aufstieg nicht zu hoch angesetzt werden, denn eines ist sicher: Die Bezirksliga Süd ist in der kommenden Saison sehr stark besetzt   und einziges Ziel kann da nur der Klassenerhalt sein. Zum Auftakt bekommen die Schützlinge von Trainer Karl Kordick gleich einen ganz harten Brocken vorgesetzt, denn am Sonntag (Anstoß um 15 Uhr) kommt zum Aufsteiger-Duell der TB ASV Regenstauf. Der FC Ränkam hat zwar in den bisherigen Begegnungen gegen die Gäste niemals verloren, doch diese kommen mit der Empfehlung nach Ränkam in souveräner Manier die Meisterschaft und damit den Aufstieg in die Bezirksliga errungen  zu haben. Die Vorbereitungsspiele der „Blitzer“, wie der TB ASV Regenstauf auch genannt wird, verliefen überaus erfolgreich. Gegen den Landesligisten FC Tegernheim wurde ein beachtliches 3:3-Remis  verzeichnet, alle anderen Spiele wurden gewonnen. Zudem war die Mannschaft von Trainer Matthias Eglseder Sieger des Erdinger Meistercups. Wen wundert es, dass die Gäste auch aus Ränkam die Punkte entführen möchten. Doch auch die Hausherren möchten einen guten Start hinlegen.  Spannung ist also vorprogrammiert.

Trainer Karl Kordick bemerkt, dass für ihn ein guter Start ganz wichtig  ist, denn bei einem misslungenen Auftakt könnte die junge Mannschaft schnell unnötig unter Druck geraten und dies wäre alles andere als gut. Die Vorbereitung  verlief beim FC Ränkam nach Ansicht von Kordick „zufriedenstellend  bis  durchwachsen“.    Hannes und Andy Kordick verletzten sich, Matthias Vogl konnte wegen seiner Hochzeit nicht voll trainieren und Benjamin Speckner und Tobias Zangl, über deren Spielstärke man weiß, konnten leider verletzungsbedingt    nicht viel trainieren, stehen somit noch nicht im Kader. Leider fällt jetzt auch noch Christian Mennel bis zur Winterpause wegen eines Praktikums und eines Auslands-Semesters aus.

Die Freundschaftsspiel-Ergebnisse müssen kein Gradmesser für den  FC Ränkam sein, denn  schließlich wird in den Testspielen viel ausprobiert und allen Akteuren wurde die Chance gegeben, sich in den Vordergrund zu spielen.   Auch die Neuzugänge mussten integriert werden. Einen guten  Eindruck haben dabei Adrian Hyseni und Ersan Idrizi sowie Daniel Schlegl hinterlassen, die sich als Verstärkung herausgestellt haben. Leider fehlt Idrizi wegen eines Heimaturlaubs. Andy Kordick hofft,  dass er nach seiner Verletzung wieder auflaufen kann, sein Bruder Hannes muss dagegen noch pausieren. Die Generalprobe beim FC Ränkam war mit einem 10:1 Kantersieg gegen den Kreisklassisten TSV Winklarn vollauf gelungen, jedoch sollte bei aller Spielfreude, die an den Tag gelegt wurde, der Erfolg nicht überbewertet werden, denn die Gäste waren einfach zu schwach. Überragender Akteur in dieser Partie war Matthias Vogl trotz Trainings-Rückstand mit fünf Treffern.

Die Gäste kommen mit der Empfehlung, die Meisterschaft in der Kreisliga 2 Regensburg mit 60 Punkten vor dem FC Viehausen mit 47 Punkten errungen zu haben. Interessant ist dabei, dass sich der Meister auf sein Torjäger-Duo, nämlich den Togolesen Cesar Sodji  (28 Treffer) und den Türken Alper Sökmez (22 Treffer) verlassen konnte. Beide zusammen erzielten sage und schreibe 50 der insgesamt 76 Treffer in der abgelaufenen Saison. Dazu zeichneten sich beide auch  noch als Vorlagengeber aus. Da wird das Prunkstück des FC Ränkam, nämlich die Abwehr, in die wieder Maximilian Schließler nach seiner Verletzung zurückgekehrt ist,  ihre  erste große Bewährungsprobe zu meistern haben.

Die Gäste haben auch einige hochkarätige Neuzugänge zu verzeichnen. Vom Landesligisten SC Ettmannsdorf kam Lukas Strahl, vom jetzigen Ligakonkurrenten SC Regensburg der Angreifer Stefan Kerscher. Weitere Neuzugänge sind Torhüter Sven Pensl (TV Parsberg), Simon Bucher und Sven Leppien (beide DJK Regensburg), Michael Felser (SV Diesenbach)  sowie Wasilis Mayer und Hüseyin Yelkenci von der eigenen Jugend.

Der FC Ränkam will  auf jeden Fall versuchen mit einer konzentrierten und stabilen Abwehrarbeit sowie  schnellem Umschaltspiel die ersten  Bezirksligapunkte einzufahren.


FC Ränkam landet 10:1 Kantersieg gegen den TSV Winklarn

18. Juli 2017

 

Zu einem 10:1-Kantersieg kam der FC Ränkam im letzten Test am Samstag  im Rahmen des Gartenfestes gegen den Kreisklassisten TSV Winklarn  vor dem Punktspielauftakt am kommenden Sonntag gegen den TB/ASV Regenstauf.  Die gelungene Generalprobe sollte jedoch nicht  überbewertet werden, denn die Gäste, die  von dem Ex-Ränkamer Markus Pillmeier trainiert werden, hatten einen rabenschwarzen Tag erwischt, während bei den Hausherren alles lief wie am Schnürchen, obwohl mit Andy Kordick, Johannes Kordick und Daniel Simeth  drei bewährte Stammkräfte ersetzt werden mussten. Zu einer Höchstform war Matthias Vogl aufgelaufen, der alleine fünf Treffer erzielte, obwohl er  noch Trainings-Rückstand hat.

Bereits nach sieben Minute klingelte es das erste Mal im Winklarner Kasten. Ersan Idrizi ging über die rechte Seite durch, bediente mit einem Querpass  Julian Walberer, der zum 1:0 einschieben konnte. Zehn Minuten später ein weiter Abschlag von Torhüter Martin Lankes, Marco Kuhndörfer verlängerte mit dem Kopf auf Matthias Vogl, der mit einem Flachschuss in das kurze Eck erfolgreich war. In der 22. Minute keimte dann Hoffnung bei den Gästen auf, als nach einem Abstimmungsfehler  Benedikt Hutzler den 2:1 Anschluss-Treffer markieren konnte.  Fünf Minuten später ging Adrian Hyseni über rechts durch, bediente mannschaftsdienlich   Matthias Vogl, der zum 3:1 vollstreckte. Noch in der gleichen Minute erhöhten die Hausherren auf 4:1. Daniel Schlegl spielte einen Pass in die Tiefe auf Matthias Vogl, der leitete direkt weiter auf Adrian Hyseni, der in Torjäger-Manier vollstreckte.  In der 33. Minute  setzte sich Daniel Schlegl  im Mittelfeld gut durch, legte in die Gasse für Hyseni, der  direkt weiterleitete auf Vogl, der das 5:1 markierte. Damit war der Torhunger aber noch nicht  gestillt.  Nach einem Schnittstellenpass von Schlegl auf Idrizi bediente dieser Vogl, der die Kugel zum 6:1 ins leere Tor beförderte. Eine Minute vor dem Seitenwechsel sogar noch das 7:1 mit dem  schönsten Treffer des Tages.  Mit dem Außenrisst bediente Maximilian Schließler Julian Walberer auf dem Flügel, der  beförderte das Leder in den Rückraum wo nach einem strammen  Schuss von Ersan Idrizi das Leder von der Unterkannte der  Querlatte im Netz zappelte.

Nach dem Seitenwechsel in der 62. Minute das 8:1, als Schlegl Walberer bediente, der quer für Vogl auflegte, der aus 16 Metern einschoss. Fünf Minuten später das 9:1,  als  Schlegl mit Hyseni einen Doppelpass spielte und Letztgenannter mit einem schönen Flachschuss erfolgreich war.  Danach nahmen die Hausherren das Tempo aus dem Spiel. Trotzdem wurde es noch zweistellig für die Gäste, denn in der 77. Minute  spielte Walberer einen Pass in die Tiefe auf Christian Mennel, der uneigennützig Florian Pracht bediente, der das Leder zum 10:1 in den Kasten beförderte.

Ränkams Trainer Karl Kordick zeigte sich erfreut über das an den Tag gelegte Laufvermögen und das sehenswerte Kombinationsspiel seiner Schützlinge.


FC Ränkam im letzten Test gegen den TSV Winklarn vor Punktspielauftakt

14. Juni 2017

Zum letzten Testspiel erwartet der FC Ränkam im Rahmen des Gartenfestes am  Samstag  um  17.30 Uhr den Kreisklassisten TSV Winklarn, der  von dem Ex-Ränkamer Markus Pillmeier trainiert wird.  Die Gäste entgingen  in der vergangenen Saison   nur knapp dem Abstieg aus  der Kreisklasse Mitte. Pillmeier hat als  Saisonziel ausgegeben, dass sich die Mannschaft in erster Linie spielerisch weiterzuentwickeln soll und mit dem Abstieg nichts zu tun hat. Der Kreisklassist konnte sieben Neuzugänge verzeichnen. Nämlich Nhat Hoang  und Tyronne Ozah (beide eigene Jugend), Markus Mösbauer (SG Niedermurach/Pertolzhofen), Michael  und Andreas  Maurer ( beide SG Waldmünchen/Geigant),   Lukas Neumeier (SG Premeischl/Schönthal)    und Felix Killermann (SG Premeischl/Schönthal). Für Ränkams Trainer Karl Kordick geht es in dieser Partie darum, die Formation zu finden, die eine Woche später im ersten Punktspiel gegen Regenstauf die ersten Punkte nach dem Aufstieg in die Bezirksliga holen soll. Die bisherige Vorbereitung verlief nicht optimal, denn leider haben sich Johannes Kordick (Muskelfaserriss) und Andy Kordick (Bänderdehnung)  im Spiel gegen die DJK Vilzing verletzt und können gegen Winklarn nicht eingesetzt werden. Die Ergebnisse gegen die bisherigen Testspiel-Gegner waren zweitrangig, im Vordergrund stand, allen Akteuren eine Chance zu geben und sich  in den Vordergrund zu spielen. Gut  ist, dass sich die Neuzugänge  Ersan Idrizi, Adrian Hyseni und Daniel Schlegl gut eingefügt haben und zweifelsohne eine Verstärkung darstellen. Max Schreiner hat ebenfalls gute Ansätze gezeigt, wird jedochLeider haben Benjamin Speckner und Tobias Zangl noch einen Trainingsrückstand. Vor der Partie gegen den TSV Winklarn wird Kordick seinen Kader reduzieren, denn die vielen Wechsel in den letzten Partien, insbesondere beim Pokalturnier in Arnschwang   ließen keinen Spielfluss aufkommen. Die Akteure, die nicht im Kader für das Winklarn-Spiel stehen, können sich jedoch im Vorspiel um 15.30 Uhr gegen die SG Schloßberg beweisen. Dabei spielen die Akteure des  FC Ränkam ab der neuen Saison in einer Spielgemeinschaft zusammen mit dem SV Gleißenberg. Man darf also gespannt sein, wie sich die neue Formation schlägt.


 


Standesgemäßer 2:7 Sieg für die DJK Vilzing

07. Juli 2017

Zu einem standesgemäßen 2:7 Sieg kam der Bayernligist DJK Vilzing am Mittwochabend im Freundschaftsspiel beim FC Ränkam. Die Gastgeber boten aber im ersten Spielabschnitt eine durchaus anspruchsvolle  Leistung und kassierten erst in der Nachspielzeit des ersten Spielabschnittes den Führungstreffer der Gäste. Im zweiten Spielabschnitt schickte der Bayernligist dann weitere Stammspieler auf das Feld und langsam ließen dann auch die Kräfte bei den Kordick-Schützlingen nach, was die Gäste prompt zu weiteren Treffern nützten.

Im ersten Spielabschnitt   hatte der Bayernligist vielen Ergänzungsspielern die Chance gegeben, sich noch in den Vordergrund zu spielen. Von Anfang an spielten aber der Ex-Ränkamer Markus Dietl und Michael Hamberger und Dietl stand auch über die gesamten 90  Minuten auf dem Feld.  Nach einem Freistoß von Markus Dietl  verfehlten die Gäste knapp das Leder (11.), aber fünf Minuten später   schien der FC Ränkam die Führung auf dem Fuß zu haben,  als sich Johannes Kordick  schön durchgesetzt hatte und alleine auf das Gäste-Tor zulaufen wollte, aber  sich beim Spurt verletzte und ausgewechselt werden musste. Dann eine schöne Flanke von Adrian Hyseni, die jedoch niemand verwerten konnte.  Zwei Minuten in der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte der Führungstreffer für die Gäste, als nach einem Eckball  Tobias Hoch einköpfen konnte.

Nach dem Seitenwechsel schickte der Bayernligist die Stammspieler David Romminger, Andre Luge, Fabian Trettenbach und Sven Seitz auf den Platz und später kamen  auch noch Christoph Schwander und Michael Faber. Nun agierten die Gäste noch druckvoller und bereiteten  mit ihrem  Tempo-Spiel und sicheren Kombinationen den Hausherren nun doch einige Probleme. In der 54. Minute dann  auch folgerichtig das 0:2 durch Markus Dietl, als das Leder vom Innenpfosten im Netz landete und es für Torhüter Manuel Jarosch, der im zweiten Spielabschnitt den Kasten für Martin Lankes hütete,   nichts  zu halten gab. Es dauerte dann bis zur 68. Minute, ehe nach klugem Zuspiel von Markus Dietl Andre Luge das 0:3 erzielen konnte.  Nach einer schönen Vorlage von Neuzugang Daniel Schlegl konnte der weitere Neuzugang Adrian Hyseni in abgeklärter Manier gegen Torhüter Krejci bei einem Konter das  1:3 markieren.  Doch nur fünf Minuten später stellte Seitz mit dem 1:4 den alten Toreabstand wieder her.  Markus Dietl erhöhte in der 82. Minute auf 1:5, doch nur zwei Minuten später konnte Adrian Hyseni nach Zuspiel von Christian Mühlbauer den zweiten Ränkamer Treffer zum 2:5 markieren.  Der Bayernligist reagierte auf seine Weise und kam durch Seitz  nach Vorlage von Trettenbach  (87.) und durch Trettenbach nach Zuspiel von Faber  (91.) noch zu zwei weiteren Treffer zum 2:7 Endstand.


FC Ränkam testet kurzfristig heute gegen Bayernligisten DJK Vilzing

05. Juli 2017

Kurzfristig  haben der FC Ränkam und der Bayernligist DJK Vilzing für  Mittwoch (Anstoß um 19 Uhr auf dem Sportplatz in Ränkam)  ein Testspiel absolviert. Der Bayernligist möchte insbesondere seinen Ergänzungsspielern eine Spielmöglichkeit geben, um sich für den Bayernliga-Kader zu empfehlen.  Aber auch der eine oder andere Akteur aus dem Bayernliga-Team soll die Mannschaft verstärken, unter anderem auch der Ränkamer Markus Dietl, der seit Jahren eine Stütze des Gäste-Teams ist. Für Ränkams Trainer Karl Kordick ist es ebenfalls ein willkommener Test, nachdem er bisher nur ein Vorbereitungsspiel absolvieren  konnte. Bei der 0:1 Niederlage gegen den ASV Cham konnte er auch nicht allen Akteuren aus seinem Kader die entsprechende Spielzeit geben, die erforderlich ist, um sein Können  zu zeigen. Leider stehen dem FC Ränkam  für diese Partie einige Akteure nicht zur Verfügung, da sie unter der Woche auswärts arbeiten. Trotzdem wollen die Kordick-Schützlinge versuchen, das Ergebnis  in Grenzen zu halten, was jedoch sicherlich nicht einfach werden dürfte. Doch der Ausgang der Partie ist eigentlich zweitrangig, wichtig ist nur, dass die Akteure Spielpraxis bekommen.   Sicherlich werden die Zuschauer das eine oder andere  Kabinett-Stückchen des Bayernliga-Teams zu sehen bekommen.


FC Ränkam verliert ersten Test gegen die SpVgg Lam mit 0:1

03. Juli 2017

 

Das erste Testspiel hat der FC Ränkam am Sonntag auf eigenem Gelände gegen den Vorjahres-Vizemeister der Bezirksliga, die SpVgg Lam mit 0:1 verloren. Den Akteuren standen dabei die Strapazen der Hochzeit ihres Mannschaftskameraden Matthias Vogl noch in das Gesicht geschrieben.  Die Gäste waren lauffreudiger und kombinationssicherer und werden wohl auch in der  kommenden Saison wieder eine große Rolle beim Kampf um die Meisterschaft spielen.  Obwohl der Spielfluss bei den Hausherren bisweilen unter den vielen Auswechslungen litt, wurden doch auch einige gute Ansätze gezeigt. Insbesondere die Neuzugänge Ersan Idrizi, Adrian Hyseni und Daniel  Schlegl ließen schon ihr Können aufblitzen. Die Osserbuam waren bereits nach drei Minuten in Führung gegangen, als  Burgfeld  ein  Missverständnis in der Abwehr  zum 0:1 und damit zum goldenen Treffer  ausnützen konnte.  Auch in der Folgezeit agierten die Gäste überlegen und hatten mehr Spielanteile.  Die Hausherren kamen aber trotzdem auch zu Chancen, so nach 20 Minuten, als nach einem Freistoß von Andy Kordick Thomas Wittmann freistehend daneben köpfte.   Auch Hannes Kordick bot sich eine Einschussmöglichkeit und als Adrian Hyseni Hannes Kordick klasse bedient hatte und frei auf das Lamer Gehäuse zugelaufen wäre, pfiff der Unparteiische leider abseits. Aber  auch die Gäste zeigten sich großzügig bei der Vergabe der Einschussmöglichkeiten. Fünf Minuten  nach der Pause verhinderte Torhüter Martin Lankes das 0:2.  Im Gegenzug erwies sich der  Gästekeeper bei einem Schuss von Daniel Schlegl auf dem Posten.  In der Folgezeit stand Torhüter Lankes mehrmals im Blickpunkt des Geschehens, hielt aber seinen  Kasten sauber.  Den Kordick-Schützlingen boten sich aber auch durchaus noch Chancen zum Ausgleich. Bei einem Schuss von Adrian Hyseni (68.) reagierte der Lamer  Torsteher glänzend und ein Kopfball von Julian Walberer strich knapp am Pfosten vorbei. Am kommenden Samstag beteiligt sich der FC Ränkam am Pokalturnier der DJK Arnschwang und hat dort im Turnierverlauf drei  Spiele zu bestreiten. 


 


Erstes Testspiel für den FC Ränkam gegen die SpVgg Lam

30. Juni 2017

Nachdem das erste Testspiel gegen den FC Zandt/DJK Vilzing  ausgefallen ist (der Gegner konnte keine Mannschaft aufbieten), bestreitet der FC Ränkam am kommenden Sonntag (Anstoß um 17 Uhr) auf eigenem Gelände das erste Testspiel und hat sich dafür gleich mit dem Vizemeister der Bezirksliga, der SpVgg Lam, die dann knapp am Aufstieg in die Landesliga gescheitert ist, gleich einen sehr spielstarken Gegner ausgesucht, mit dem man sich dann im September dann wieder messen wird, dann allerdings um Punkte.   Die Kordick-Schützlinge haben bisher fünf  Trainingseinheiten absolviert, die vor allen Dingen in dieser Woche sehr intensiv waren. Für Trainer Karl Kordick ist das Ergebnis des ersten Testes nicht wichtig vielmehr will er allen Kickern des aktuellen  Kader die Möglichkeit zu Spielzeiten geben und zudem soll das eine oder andere ausprobiert werden. Gute natürlich auch möglich, dass die Spieler am Sonntag noch nach der Hochzeit ihres Mannschaftskameraden Matthias Vogl müde sein werden.  Vogl wird am Sonntag auch nicht zur Verfügung stehen. Dafür stehen aber bereits alle Neuzugänge zur Verfügung. Während die Hausherren mit Ersan Idrizi, Adrian Hyseni, Daniel Schlegl und Max Schreiner nur über vier Neuzugänge verfügen, hat die SpVgg Lam gleich zehn bis elf Neuzugänge verzeichnen, wobei durchwegs junge, ehrgeizige und talentierte Spieler verpflichtet wurden. Sie sollen die bewährten  Akteure ersetzen, die ihre Laufbahn beendet haben. Die Gäste verfolgen damit die gleiche  Spielphilosophie wie der FC Ränkam. Es wird also bestimmt ein interessanter Vergleich zwischen zwei Teams, die auf den Nachwuchs setzen.


Jüngste Kreisliga-Truppe schaffte den Bezirksliga-Aufstieg

23. Juni 2017

Mit der jüngsten Kreisliga-Truppe hat der FC Ränkam den Aufstieg in die  Bezirksliga geschafft, ein Erfolg, der vor der Saison den Further Vorstädtern  niemand zugetraut hätte.  Als Vater des Erfolgs gilt Trainer Karl Kordick, ein Urgestein des FC Ränkam aus Bezirksoberligazeiten, dem  im  September 2015 die Aufgabe an der Seitenlinie übertragen wurde, was sich als Glücksfall erwiesen hat.  Über den Bezirksligaaufstieg wollte aber nach dem tragischen Tod des jungen Nachwuchstalentes  Tobias Klemmer keine große Freude aufkommen. Bei der Saisonabschlussfeier hatte Fußballabteilungsleiter Christian Mühlbauer, der von „einem der schwärzesten Momente in der Vereinsgeschichte“ sprach  auch die richtige Aussage getroffen:   „Wir hätten auf den Aufstieg liebend gerne verzichtet, wenn dafür unser Tobi noch unter uns wäre“.  Aber so paradox es klingen mag, gerade der Tod von „Klemmi“ hatte beim FC Ränkam eine Energieleistung ausgelöst, die höchste Anerkennung verdient.   Der Verein kann auch deshalb besonders stolz auf den Aufstieg sein, da er mit vielen Ränkamer Akteuren sowie hungrigen Spielern  aus der Umgebung gelungen ist. Auf Legionäre wurde vollständig verzichtet.  Mit der Bezirksliga wartet nun eine große Herausforderung auf den FC Ränkam. Nicht wenige  sogenannte Experten vertreten  nämlich die Ansicht, dass die Mannschaft noch zu grün sei für diese Liga.  Das will aber Trainer Karl Kordick  nicht gelten lassen, da seine Mannschaft  spielerische Qualitäten habe. Für ihn ist der Aufstieg  letztlich  das Ergebnis dessen, „weil wir zusammen erfolgreich ein Team waren“.

Der Grundstein wurde nach Ansicht  von Fußball-Abteilungsleiter  Christian Mühlbauer   bereits  im Februar 2016 und damit   noch in der alten Saison gelegt, als man das gesamte Betreuerteam inclusive  Trainer Karl Kordick und den Großteil der Mannschaft für eine weitere  Saison gewinnen konnte. Zudem kam Helmut Lankes als Torwart-Trainer  zurück. Ein weiterer Mosaikstein war  für Mühlbauer sicherlich  auch das Trainingslager in Österreich, das hinsichtlich der neuen Saison schon zur Vorbereitung gedacht war und bereits erste Erfolge gezeigt hatte.

Mit einem 20-Mann-Kader wurde  in  die Saison  gestartet. Der Ränkamer Coach Karl Kordick erinnert sich, dass vor  Beginn der Saison  mit der jüngsten Kreisliga-Mannschaft ein Platz im ersten Tabellendrittel  das Ziel war.   Ernüchterung kam aber gleich im ersten  Spiel auf, denn gegen Angstgegner SpVgg Eschlkam  wurde auf eigenem Gelände 0:1 verloren und noch größer  war die Enttäuschung als auch  beim FC Zandt mit 3:1 verloren wurde. Damit war der klassische Fehlstart komplett.  In den fünf drauffolgenden Spielen konnte man jeweils punkten (vier Siege und ein Remis), ehe am achten Spieltag  beim FC Miltach wieder eine Niederlage eingesteckt werden musste. In den  darauffolgenden vier Spielen konnten wieder Sieger eingefahren werden, wobei der Höhepunkt natürlich der 3:1-Heimsieg gegen den  hoch aufgerüsteten Stadtrivalen FC Furth im Wald war. Plötzlich stand die Mannschaft auf dem zweiten Tabellenplatz mit drei Punkten Vorsprung vor den Verfolgern.  In den letzten vier Spielen vor der Winterpause konnten jedoch nach den Niederlagen bei der SG Chambtal und bei  der SpVgg Eschlkam  (das war schon die obligatorische Niederlage) sowie den Remis gegen den FC Zandt und den Stachesrieder SV nur noch zwei von zwölf möglichen Punkten eingefahren werden und man rutschte auf den sechsten Tabellenplatz ab. Die Aufstiegsträume waren längst „ad acta“ gelegt.  Ein Grund für das Abrutschen war zweifelsohne auch, dass man von der Winterpause  von einem enormen Verletzungspech heimgesucht wurde, als fast die komplette Offensive ausfiel.

In der Winterpause war es deshalb oberstes Ziel, die Verletzungen auszukurieren und sich zu erholen.   Zudem  konnte mit Manuel Jarosch endlich ein zweiter Torhüter verpflichtet werden, der so richtig zum FC Ränkam passt. Auch im Winter wurde wieder ein Trainingslager organisiert, um den Zusammenhalt weiter zu stärken.  Nach circa fünfwöchiger Vorbereitung wurde voll motiviert in die Rest-Rückrunde gestartet. Leider verlief auch hier der Start wenig ermutigend, denn   die Spiele gegen den ASV Cham auf eigenem Gelände und bei der DJK Beucherling  endeten  nur remis.

Danach  wurde die Devise ausgegeben, „von Spiel zu Spiel zu schauen“.   Doch plötzlich kehrte das Sieger-Gen zum FC Ränkam zurück und die Spiele gegen den FC Wald/Süßenbach und bei der SG Lohberg/Lam II wurden gewonnen.  Auch die witterungsbedingte Spielabsage im April konnte die Kordick-Schützlinge nicht stoppen.  Das mit Spannung erwartete Duell im Nachholspiel gegen den FC Miltach konnte man überraschend klar mit 3:1 für sich entscheiden  und rückte damit auf den dritten Tabellenplatz vor.  Der Rückstand auf den Relegationsplatz betrug nur noch einen Punkt.  Einen Tag nach dem Nachholspiel dann die erschütternde Nachricht vom Tod des Mitspielers Tobias Klemmer.  Der Schock stand den Spielern ins Gesicht geschrieben und Fußball wurde plötzlich zur absoluten Nebensache. Das darauffolgende Spiel gegen die SG Regental wurde natürlich abgesagt, denn der gesamte Verein war in tiefer Trauer. Drei Tage nach dem man den Mitspieler zu Grabe getragen hatte, musste die Partie  gegen die SG Regental nachgeholt werden, da vor den letzten beiden Spieltagen alle Spiele absolviert sein mussten. Es verdiente schon  höchsten Respekt, mit welcher Leidenschaft nun die Mannschaft die restlichen Spiele anging. Das Nachholspiel gegen die SG Regental wurde klar 3:1 gewonnen, dann kam der Derby-Kracher beim FC Furth im Wald, der überraschend  1:2 gewonnen werden konnte.  Am letzten Spieltag wurde auch noch das Derby gegen die SG Chambtal gewonnen, wenn auch nur durch ein Eigentor der Gäste. Der FC Ränkam stand damit  als Direkt-Aufsteiger fest, da  die SG FC Zandt/DJK Vilzing III auf den Aufstieg verzichtete. Große Freude herrschte schließlich auch noch darüber, dass auch der FC Miltach über die Relegation den Aufstieg noch geschafft hatte und auch der Nachbar DJK Arnschwang in der Bezirksliga blieb.

Die abgelaufene Saison hatte auch ihre Besonderheiten. So hatte der FC Ränkam in der gesamten Saison auf eigenem Gelände nur sechs Gegentreffer kassiert, was zweifelsohne eine großartige Leistung der Defensivabteilung ist.   Zudem war  man die zweitbeste Auswärtsmannschaft. Und erwähnenswert ist  zweifelsohne auch, dass Daniel Simeth das Kunststück fertig brachte,  bei allen 79 Trainingseinheiten dabei zu sein, was sich auch in seiner Leistung niederschlug, denn er zählte zweifelsohne zu den Stützen des Aufsteigers. Ferner absolvierte Marco Kuhndörfer als einziger Akteur alle 2340 Spielminuten.

 

Die Statistik des FC Ränkam in der Saison 2016/17

Platzierung: Rang 2 (Vorrunde 2. und Rückrunde 2.)

Vorrunde: 8 Siege, 4 Niederlagen und 2 Remis, 25 Punkte

Rückrunde:  8 Siege, 1 Niederlage,  3 Remis, 28 Punkte

Punkte: 16 Siege, 5 Unentschieden, 5 Niederlagen =  53 Punkte

Heimbilanz: 3. Platz (9 Siege, 3 Unentschieden, 1 Niederlage = 30 Punkte

Auswärtsbilanz: 2. Platz (7 Siege, 2 Unentschieden, 4 Niederlagen = 23 Punkte

Torverhältnis:  51:23 (23:6 Heimtore, 28:17 Auswärtstore)

Beste Platzierung: Rang 2

Schlechteste Platzierung: Rang 12

Höchster Sieg: 1:6  beim FC Wald/Süßenbach

Höchste Niederlage: 3:1 beim FC Zandt und bei der SpVgg Eschlkam

Torschützen: Andy Kordick (10), Maxi Schließler, Julian Walberer und Tobias Klemmer (je 4), Matthias Vogl und Johannes Kordick (je 5), Tobias Zangl (4), Marco Kuhndörfer (3), Benjamin Speckner (2), Thomas Wittmann, Karl Schönberger, Christian Mennel (je 1).

Elfmeter: Insgesamt wurden dem FC Ränkam 9 Elfmeter zugesprochen, sieben davon wurden verwandelt (5 durch Andreas Kordick und 2  von Marco Kuhndörfer)

Zuschauer: 1860, Schnitt  150; Vorjahr: 1570, Schnitt 120.

Rekordbesuch: 350 Zuschauer gegen die SG Chambtal am letzten Spieltag.

Minuskulisse: 80 Zuschauer gegen die DJK Beucherling

Rote Karten: Keine

Gelb-Rot:  1 (Bernhard Rank)

Einsätze: Marco Kuhndörfer und Florian Pracht (26), Andreas Kordick  und Daniel Simeth (25), Martin Lankes (24), Bernhard Rank und Maximilian Schließler (23),  Thomas Wittmann (22),  Julian Walberer (21),  Matthias Vogl, Maximilian Lankes  und Karl Schönberger (20),  Johannes Kordick (19,  Tobias Klemmer (18),  Christian Mennel (13),  Tobias Zangl (11),  Moritz Vogt (9), Benjamin Speckner (8),  Leon Baumeister (3),  Manuel Jarosch (2), Christian Mühlbauer (1).

Spielzeiten: Marco Kuhndörfer (2340 Minuten),  Andreas Kordick (2218), Florian Pracht (2197), Martin Lankes (2160), Daniel Simeth (2021), Bernhard Rank (2008),  Maximilian Schließler (1947),  Julian Walberer (1570), Thomas Wittmann (1479),  Johannes Kordick (1451), Matthias Vogl (1203),  Tobias Klemmer (1186), Maximilian Lankes (1015).

Trainingseifrigste: Daniel Simeth (alle 79 Trainingseinheiten), Thomas Wittmann (74), Martin Lankes und Moritz Vogt (67), Maximilian Schließler und Marco Kunhdörfer (64).

Durchschnittsalter: 23,96 Jahre

Trainer: Karl Kordick (seit September 2015)


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