FC Ränkam als umweltfreundlicher Sportverein - LED-Leuchten für Flutlichtanlage

14. Juni 2017

Einen  wertvollen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz sowie zur Energieeinsparung  hat der FC Ränkam in den letzten Jahren mit diversen Maßnahmen  geleistet. Neueste Errungenschaft ist nun die Flutlichtsanierung mit einer Umstellung auf LED-Beleuchtung. Diese  Maßnahme, die eine Investition in die Zukunft des Vereins bedeutet,  wurde  vor wenigen Tagen umgesetzt.

Die Maßnahme wird gefördert  vom Bundesministerium für Umweltschutz und Naturschutz (Bmub) und dem BLSV,  sowie durch den städtischen Sparkassenfond der Stadt Furth im Wald und dem Landratsamt Cham.

Trotz der Zuschüsse bleibt dem FC Ränkam ein erheblicher Betrag, denn es zu stemmen gilt.

FC-Vorsitzender Manfred Dietl ist erfreut darüber, dass mit diesem Projekt der FC  Ränkam letztlich auch eine Vorreiter-Rolle im Landkreis Cham übernommen hat.

Die Flutlichtanlage des FC Ränkam war mittlerweile 40 Jahre alt und war in letzter Zeit  immer wieder reparaturanfällig geworden. Der Ausfall der Halogenstrahler  und von Kondensatoren erwies sich immer wieder als sehr kostspielig und es war davon auszugehen, dass sich die Reparaturen altersbedingt häufen werden.  Zudem  werden die Quecksilberstrahler, wie sie der FC Ränkam hatte, in naher Zukunft aus Umweltschutzgründen verboten werden und können dann auch beim Ausfall  nicht mehr neu erworben werden.

Der FC-Vorsitzende Manfred Dietl  und Vorstandschaftsmitglied Hans Neubauer hatten  an einem Seminar des bayerischen Fußballverbandes teilgenommen, bei dem die Vorteile einer LED-Beleuchtung erläutert wurden. In der letzten Jahreshauptversammlung des FC Ränkam hatte der FC-Vorsitzende Manfred Dietl die Maßnahme den Mitgliedern  erläutert, die sich schließlich einstimmig für die Sanierung der Flutlichtanlage aussprachen.

Durch die LED-Beleuchtung  wird nunmehr eine  hundertprozentige Ausleuchtung des Trainingsplatzes garantiert, was die Trainingsbedingungen erheblich verbessert und es könnten nun sogar Flutlichtspiele ausgetragen werden.

Durch die neue Anlage kann der FC Ränkam mit einer Stromkostenersparnis von bis zu 70 Prozent rechnen, was für Verein circa 700 Euro weniger an Stromkosten  im Jahr bedeutet. Dies bedeutet, dass sich in zehn Jahren die Investition amortisiert  hat. Aufgrund der langen Lebensdauer der LED-Leuchten muss der FC Ränkam in den  nächsten 15 bis 20 Jahren mit keinen Wartungs- bzw. Reparaturkosten rechnen.

Installiert wurden insgesamt 36 LED-Leuchten, die auf die insgesamt sechs Masten des Trainingsgeländes verteilt sind. Interessant und vorteilhaft ist, dass die Masten künftig auch einzeln geschaltet werden können.

Die Installation wurde durchgeführt durch die Fa. Hudson, die eine Kooperation mit dem Bayerischen Fußballverband in Sachen LED-Beleuchtung hat.

Bei der Installation der LED-Anlage  brachte sich der FC Ränkam in vorbildlicher  Form mit einer Eigenleistung durch Hand- und Spanndienste ein.

Der FC Ränkam präsentiert sich mit der LED-Fluchtlichtanlage einmal mehr als umweltfreundlicher Verein, der immer darauf bedacht ist, Energiekosten einzusparen und dem Umweltschutz Rechnung zu tragen.  Bereits im Jahre 2010 erregte der Verein durch die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf  dem Dach der Sportanlage großes Aufsehen. Bereits zuvor war die Installation einer Solaranlage vorgenommen worden.  Auch die energetische Sanierung des Sportheims wurde inzwischen in Angriff genommen.  So wurden im Sportheim die Duschen saniert und mit wassersparenden  Duschbatterien ausgestattet, sowie die Räume mit Energiesparlampen ausgestattet.  Inzwischen wurde  auch bereits eine größere Anzahl an  Holzfenstern  durch Kunststoff-Fenster ersetzt, um damit letztlich auch Heizkosten einzusparen. Diese Maßnahme soll in den nächsten Jahren fortgesetzt werden. In Angriff genommen wird demnächst auch eine Sanierung der Toiletten im Sportheim, was ebenfalls eine Kosteneinsparung ermöglichen soll.

Der FC Ränkam ist also in Sachen Klima- und Umweltschutz sowie Energiekosteneinsparung auf einem lobenswerten Weg.


Gute Entwicklung beim FC Ränkam hat viele Namen

Die neugewählte Vorstandschaft des FC Ränkam mit Bürgermeister Sandro Bauer, Sportreferent Toni Schmidt und Stadtrat Ernst Glaser.

05. April 2017

Der FC  Ränkam steht auch in den kommenden beiden Jahren unter der bewährten Führung von Vorsitzenden Manfred Dietl und seiner beiden Stellvertreter Dr. Heinrich  Fischer und Michaela Mühlbauer. Dies ist das Ergebnis der Jahreshauptversammlung  am Freitagabend im Sportheim, zu der sich mit 61 Stimmberechtigten eine stattliche Anzahl  von  Mitgliedern  eingefunden hatte. Neu besetzt werden musste das Amt der Schriftführerin, das  Andreas Vogl übertagen wurde. Erweitert wurde die Vorstandschaft durch einen 2. Kassier (Nathalie Hirmer) und einen 2. Schriftführer (Simone Lankes).  In seinem Jahresrückblick legte der FC-Vorsitzende einen Bericht vor, der geprägt war von einer äußerst positiven und langjährigen Kontinuität. Stolz bemerkte er, dass die gute Entwicklung beim FC Ränkam viele Namen habe: Hervorragende Zusammenarbeit, Kameradschaft, Eigeninitiative, zukunftsorientierte Arbeit, Klassearbeit in den Abteilungen, engagierte Mitarbeiter und Mitglieder, vorbildliche Jugendarbeit, Innovation in allen Bereichen sowie sportliche Erfolge. Im Ausblick wurde darauf hingewiesen, dass dem FC Ränkam mit der Flutlichtsanierung eine kostspielige Maßnahme (rund 35 000 Euro)  ins Haus steht, die von den Mitgliedern aber einstimmig abgesegnet wurde.

Zur Jahreshauptversammlung konnte der FC-Vorsitzende Manfred Dietl neben den zahlreich erschienenen Mitgliedern besonders Bürgermeister Sandro Bauer, Sportreferent Toni Schmidt, Stadtrat Ernst  Glaser, die Ehrenvorsitzenden Willi Morigl und Karl Reitmeier, die Ehrenmitglieder Alois Dietl und Hans Neubauer sowie Ehrenabteilungsleiter Bernhard Dietl begrüßen.

In einer Gedenkminute wurde an die verstorbenen Mitglieder Maria Kreuzer und Albert Blab erinnert.

Danach blickte der Vorsitzende auf ein intensives und arbeitsreiches Vereinsjahr zurück, „das uns alle wieder gefordert hat“.  Mit der sportlichen Gesamtsituation im Verein zeigte er sich sehr zufrieden.  Die 2. Mannschaft konnte  den Meistertitel erringen, während die erste Mannschaft in der letzten Saison hinter den Erwartungen zurückblieb, sich aber in der laufenden Saison stabilisiert habe.  Im Jugendbereich hätten wieder gute Ergebnisse erzielt werden können. Mit Timo Schreiner, Johannes Baier und Philipp Brandl hätten sich drei Spieler für den DFB-Stützpunkt in Cham qualifizieren können. Philipp Fischer sei bereits seit mehreren Jahren Mitglied des Stützpunktes und sei Regionalauswahlspieler. Erfreut zeigte er sich, dass die im Jahre 2015 ins Leben gerufene Tanzgruppe "RänDancers“  einen  regelrechten Boom erlebt und mittlerweile auf fast 40 Mädchen angewachsen ist. Die beiden Übungsleiterinnen Tina Staudner und Eva Vogl seien für ihr Engagement als Mitarbeiter des Jahres 2016 ausgezeichnet worden. Mit Thomas Wittmann und Thomas Lankes haben zwei aktive junge Sportler mit Erfolg die Ausbildung zum Fußballtrainer C abgeschlossen.

Die größte Maßnahme in diesem Jahr sei die Baumfällaktion an der  Ostseite des Sportgeländes gewesen, wozu der Maschendrahtzaun entfernt werden musste. Diese Aktion sei in Eigenregie durchgeführt worden. Die Bäume seien schon zu groß gewesen und hätten  keinen Windschutz mehr dargestellt.

Erfreut konnte der Vorsitzende von einem Zuwachs von sechs neuen Mitgliedern berichten, so  dass der Verein derzeit 466 Mitglieder zählt.  Der Jugendanteil liege bei 114 Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre (27,88 Prozent) und 188 bis 26 Jahre (40,34 Prozent).  Der FC Ränkam verfügt über 17 ausgebildete  bzw. lizenzierte Übungsleiter sowie zwei Vereinsmanager, die dem Verein eine Pauschale von 3637 Euro einbringen.

Dietl informierte, dass Hans Neubauer für seinen unermüdlichen Einsatz  und seine langjährige Unterstützung des FC Ränkam für den DFB-Ehrenamtspreis vorgeschlagen wurde. Kreissieger sei jedoch eine andere Person geworden. Im Auftrag des Ehrenamtsbeauftragten Ernst Höcherl überreichte Dietl bei der Jahresverssammlung ein Dankeschönschreiben des Bayerischen Fußballverbandes unterzeichnet vom Präsidenten Rainer Koch an Hans Neubauer.

In Erinnerung rief der Vorsitzende auch   Vereinsveranstaltungen im abgelaufenen Jahr, viele Festbesuche, Hochzeiten und 23 runde Geburtstage.

Im Frühjahr 2016 sei das Hauptspielfeld einer großen Sanierung unterzogen worden mit Vertikutieren, Aerifizieren, Besanden, Abziehen und Aufsähen, was 3857 Euro verschlungen habe. Die Sportanlage befinde sich dank dem Einsatz von Hans Neubauer in einem ausgezeichneten Zustand.

Der FC-Vorsitzende versäumte es nicht, Worte des Dankes unter anderem an die Stadt, Stadtrat Ernst Glaser, an die Mitglieder der Vorstandschaft und in den Abteilungen  sowie die vielen Helfer zu richten. Ein Dank galt auch allen Firmen, Institutionen und Personen, die den FC Ränkam finanziell durch Geld- und Sachspenden oder durch Werbung unterstützen.

In seinem „Blick nach vorne“   verdeutlichte Manfred Dietl, dass auf den FC Ränkam zwei arbeitsreiche und intensive Vereinsjahre zukommen. So könne der FC Ränkam 2018 das 50-jährige Gründungsfest feiern, wobei er über den Stand der Vorbereitungen ausführlich berichtete. Darüber folgt demnächst ein eigener Bericht.  Für das Fest sollen die Sportanlage und das Sportheim aufpoliert werden.  So sollen unter anderem die Toiletten saniert werden. An der Ostseite des Sportplatzes müsse der Zaun wieder erneuert werden.

Dem Bericht von Kassier Wolfgang Augustin  war zu entnehmen, dass der Verein trotz enormer Ausgaben ein Plus in der Kasse verzeichnen konnte. Kassenprüferin Erika Reitmeier  bescheinigte eine einwandfreie Kassenführung.  Den Bericht über die  vielfältigen Aktivitäten der Jugendabteilung gab Stefanie Wiesmeier. Darüber berichten wir an anderer Stelle. Die Berichte der Abteilungen hatten in einer Tischvorlage vorgelegen, die Anton Schwendemann vorbereitet  hatte.

Stadtrat Ernst Glaser sprach bei der Sanierung der Flutlichtanlage nicht nur von einer Investition für die Zukunft, sondern auch für die Umwelt. Bürgermeister Sandro Bauer  bescheinigte dem FC Ränkam ordentlich gewirtschaftet zu haben.   Mit den „RänDancers“   sei der Verein  in eine Nische gestoßen, mit der die Jugend begeistert werden konnte.  Bauer dankte allen, die sich ehrenamtlich beim FC Ränkam engagieren. Bei der Sanierung der Flutlichtanlage sicherte er die Unterstützung durch die Stadt zu.  Beeindruckt  zeigte sich Bauer von den Festvorbereitungen.   Das Stadtoberhaupt bezeichnete den FC Ränkam als eine Erfolgsgeschichte. Die Mitglieder würden sich mit viel Herzblut mit einbringen.

Sportreferent Toni Schmidt  ließ wissen, dass er immer gerne zum FC Ränkam kommt.  Er stellte fest, dass Sport im Verein am schönsten ist  und der FC Ränkam sei ein Verein, der für die ganze Familie da ist.  Der FC Ränkam sei ein   Verein, der  gut dasteht.  Schmidt sagte, dass er sich schon auf das 50-jährige Vereinsjubiläum freut.

Der Wahlausschuss mit Bürgermeister Sandro Bauer, Sportreferent Toni Schmidt und Stadtrat Ernst Glaser brachte die Neuwahlen schnell und reibungslos  über die Bühne. Diese brachten folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Manfred Dietl, Stellvertreter sind Dr. Heinrich Fischer und  Michaela Mühlbauer, Geschäftsführer Klaus Schwendemann, 1. Kassier Augustin Wolfgang, 2. Kassier Nathalie Hirmer, 1. Schriftführer Andrea Vogl, 2. Schriftführer Simone Lankes,  1. Hauptvereinsjugendleiterin Stefanie Wiesmeier, 2. Hauptvereinsjugendleiter Dominik Wiesmeier, Beisitzer Anton Schwendemann, Kerstin  Eibl, Richard Dietl, Hans Neubauer und Karl Reitmeier, Kassenprüfer Erika Reitmeier und Josef Kreuzer.

FC-Vorsitzender Manfred Dietl überreichte an Hans Neubauer (rechts) eine vom BFV-Präsident Rainer Koch unterzeichnete Dankesurkunde.

„RänDäncers“ als Aushängeschild - Bericht der Hauptvereinsjugendleiterin Stefanie Wiesmeier

Von einer erfolgreichen Arbeit für den FC-Nachwuchs konnte Hauptvereins-Jugendleiterin Stefanie Wiesmeier berichten.

05. April 2017

Auf viele tolle Aktivitäten für den Nachwuchs   konnte Hauptvereinsjugendleiterin Stefanie Wiesmeier bei der Jahreshauptversammlung des FC Ränkam zurückblicken.  Sie sprach in ihrem Rückblick  von einem sehr erfolgreichen Jahr.

Bereits zum sechsten Male sei ein Dorffasching für alle Kids veranstaltet worden, bei dem die Tanzgruppe „RänDancers“ ihren ersten Auftritt hatte. Dem Nachwuchs aus Ränkam sei dabei drei Stunden lang eine abwechslungsreiche Unterhaltung geboten worden. 

Beim „Tag der offenen Gärtnerei“  in der Gärtnerei Michael Mühlbauer durfte die Jugendabteilung die Bewirtung übernehmen, was mit einem großen Aufwand verbunden gewesen sei.  Wiesmeier bedankte  sich bei allen  Mithelfern. Dabei hatten auch die „RänDancers“ einen Auftritt.

Im Rahmen der Ferienfreizeit habe die Jugendabteilung in den Pfingstferien eine Fahrt in das Rodel- und Freizeitparadies nach St. Englmar unternommen.  Die Resonanz sei überwältigend gewesen.

Beim alljährlichen Gartenfest des FC Ränkam hätten die „RäDancers“ wieder die Gelegenheit genützt, ihr Können unter Beweis zu stellen.  Sie hätten mit ihrem Auftritt  das Abendprogramm etwas aufgelockert und für Stimmung unter den Gästen gesorgt.  

In den Sommerferien habe die Tennisabteilung nach einer zweijährigen Pause wieder ein Trainingscamp angeboten, das mit 24 Teilnehmern einen  großartigen Zuspruch gefunden habe.  Eine weitere Attraktion sei in den Sommerferien eine Radltour zum Drachensee gewesen.  Ein besonderes Abenteuer sei ebenfalls in den Sommerferien eine Fahrt in Deutschlands größtes Maislabyrinth in Rinkam bei Straubing gewesen.  Im September hätten die „RänDancers“ die Ehre bekommen, bei der Drachen-Disco in der Further Drachenhöhle aufzutreten und die Kids zum Tanzen  zu animieren.  Da immer wieder neue Mädchen unterschiedlichsten Alters nachgefragt hätten, ob  sie denn auch einmal das Tanztraining besuchen könnten, hätten die beiden Übungsleiterinnen Tina Staudner und Eva Vogl beschlossen,  einen Schnuppertag anzubieten, der ein großer Erfolg wurde.  Mittlerweile  seien bereits  37 Mädels in den Tanzgruppen der „RänDancers“  aktiv.  Die Tanzgruppe habe   auch eine eigene kleine Weihnachtsfeier abgehalten.

Eine gemütliche Weihnachtsstunde hätten auch die kleinsten Sprösslinge vom Kinderturnen mit ihrer Leiterin  Julia Altmann abgehalten.  Seit Januar 2016 habe sich auch einiges geändert beim Kinderturnen, denn die Mädchen, die seit August 2015 dabei waren,  wechselten zu den „RänDancers“.  Dafür kamen bis zum jetzigen Zeitpunkt zehn neue Mädels dazu und es würden immer mehr. Jeden Freitag von 15 Uhr bis 16 Uhr würden sie sich im Gymnastikraum mit diversen Aktionen vergnügen. Stefanie  Wiesmeier sprach  Julia Altmann ein  großes Dankeschön für ihr Engagement aus.   Sie war sich sicher, dass es ohne Julia Altmann das Kinderturnen nicht mehr geben würde.

Eine lang Tradition hätten auch die Weihnachts-  beziehungsweise Jahresabschlussfeiern des FC-Nachwuchses.

Die Hauptvereinsjugendleiterin versprach,  dass auch für dieses Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt wird.


FC Ränkam praktiziert gelebtes Ehrenamt - Aus der Jahresversammlung 2016

Die für treue Mitgliedschaft ausgezeichneten Mitglieder zusammen mit Bürgermeister Sandro Bauer, Sportreferent Toni Schmidt und FC-Vorsitzenden Manfred Dietl.

28. Februar 2016

Beim FC Ränkam ist alles bestens im Lot. Dies zeigte sich bei der Jahreshauptversammlung am Freitagabend, bei der es   eine Premiere gab. Erstmals in der Vereinsgeschichte wurde diese im Sportheim abgehalten nachdem das Vereinslokal Ziesler zum 31. Dezember seine Pforten geschlossen hat.  In seinem Jahresrückblick konnte der FC-Vorsitzende Manfred Dietl auf schöne Erfolge zurückblicken. Ferner wurden einige kostenträchtige Investitionen getätigt, die für ein kleines Minus in der Kasse gesorgt hatten. Bürgermeister Sandro Bauer sah in seinem Grußwort den FC Ränkam gut aufgestellt.  Beim FC Ränkam werde gelebtes Ehrenamt praktiziert. Sportreferent Toni Schmidt sprach von einem „sehr lebendigen Verein“  und fand lobende Worte für die Beständigkeit beim FC Ränkam, der für alle Altersgruppen  ein sportliches Angebot biete.

Zur Jahreshauptversammlung  konnte FC-Vorsitzender Manfred Dietl besonders  Bürgermeister Sandro Bauer, Sportreferent Toni Schmidt, Stadtrat Ernst Glaser, die Ehrenvorstände Willi Morigl und Karl Reitmeier, das     Ehrenmitglied    Alois Dietl und  Fußball-Ehrenabteilungsleiter Bernhard Dietl  begrüßen.  Zu Beginn wurde der    verstorbenen Mitglieder   Ludwig Roßmann   und Martha Mühlbauer  gedacht.

Dietl konnte auf   ein erfolgreiches, arbeitsreiches und intensives Vereinsjahr zurückblicken. Es habe  Höhen und Tiefen, Erfolge und Enttäuschungen gegeben.  Die sportlichen  Akzente hätten die Tennisdamen I  mit dem Meistertitel    gesetzt.  Die 2. Mannschaft der Fußballer habe mit dem  Vizemeistertitel aufgewartet und sei  aktuell   souveräner Tabellenführer   der B-Klasse. Die E-Junioren wurden  ungeschlagen Qualifikationsmeister  und die  erste  Mannschaft habe sich mit dem dritten  Platz in der  Kreisliga etablieren können. Nachdem   bereits 2014 das sportliche Angebot mit einer neuen Gruppe in der Gymnastikabteilung erweitert werden  konnte, sei  es  gelungen auch im Kids- und Jugendbereich eine Tanzgruppe ins Leben zu rufen, die  voll eingeschlagen habe.

Obwohl der FC Ränkam im Jahre 2015 mit der Sanierung eines Duschraumes und der Erneuerung des Hallenbodens zwei große Projekte in Angriff  genommen habe  sowie mehrere notwendige Anschaffungen tätigte, stehe der Verein auch weiterhin  auf finanziell  gesunden Beinen, was insbesondere dem  großem Idealismus und den Eigenleistungen bei diesen Maßnahmen und Aufgaben zu verdanken sei. Der Duschraum  sei abgedichtet und  verputzt, neu  gefliest sowie mit  neuen Duschbatterien und Duschköpfen,  einem  neue  Heizkörper und eine neuer Belüftung versehen worden.   Dem Verein seien  hierbei nur Materialkosten in Höhe von circa  5000 Euro entstanden.  Nach einem Wasserschaden habe der Hallenboden im Gymnastikraum erneuert werden müssen.    Für den Hallenboden sei zudem ein neuer Rasenteppich angeschafft worden, um bei Veranstaltungen den Hallenboden zu schützen.  Für den Gymnastikraum sei  eine neue Musikanlage angeschafft worden.  Dank der finanziellen Unterstützung von Hans Neubauer habe ein neuer Rasenmäher angeschafft werden können. Für die Terrasse seien noch ein  Tisch und fünf  Stapelstühle sowie  das   Sportheim  eine Kühltheke   angeschafft worden. Auch die Anschaffung eines neuen Grills (finanziell unterstützt durch Dr. Heinrich Fischer) wurde erwähnt.  Im Gymnastikraum sei für die neue Tanzgruppe eine Spiegelwand montiert worden.

Der Mitgliederstand des FC Ränkam habe    sich mit nunmehr 460 Mitgliedern nur geringfügig geändert. Es müsse das   Ziel sein, diesen Mitgliederstand zu halten, was sicher wegen der demografischen Entwicklung keine leichte Aufgabe sei.

Besonders gefordert war der FC Ränkam als Patenverein beim 50-jährigen Gründungfest des SV Gleißenberg/Lixenried. Diese Aufgabe sei aber mit Bravour gemeistert worden.  Auch beim 55-jährigen Jubiläum  der Fußballabteilung der DJK Arnschwang sei  der FC an den Festtagen mit starken Abordnungen vertreten gewesen.

Der Verein habe   vergangenes  Jahr 17 lizenzierte Übungsleiter sowie zwei  lizenzierte Vereinsmanager aufweisen können. Mit Thomas Wittmann (B-Schein) und Thomas Lankes  (C-Schein) hätten nun zwei aktive Sportler die Lizenzierung erworben.   Einen Dank sprach Dietl    Hans Neubauer,   Heinz Rank Heinz sen., Lukas Obl und  Wolfgang Plötz  aus, die ihn bei der   Pflege der Sportplätze und  der Sportanlage unterstützen.   Abschließend nannte  Dietl noch weitere Personen  namentlich,   die sich um den Verein   besonders verdient gemacht haben.  

Dietl sagte abschließend, dass der FC Ränkam  optimistisch in die Zukunft blicken könne, „da  wir gut aufgestellt sind und unsere Hausaufgaben auch im Jahre 2015  erfüllt haben“.   Im Jahre 2018 könne der FC Ränkam sein  50-jähriges Bestehen feiern, was sicher   eine große Herausforderung  werde.  

Dem Kassenbericht von Wolfgang Augustin war zu entnehmen, dass aufgrund zahlreicher Investitionen ein Minus erwirtschaftet wurde. Trotzdem sei der Verein finanziell noch immer gut aufgestellt.

Bürgermeister Sandro Bauer  sah das Minus in der Kasse als „relativ“ an  und erläuterte dies auch. Es seien keine wiederkehrende Kosten.   Der FC Ränkam sei gut aufgestellt und er gratulierte zur guten Finanzwirtschaft, die ermöglicht werde  durch Einsatz, Gespür und Verhandlungsgeschick. Beim FC Ränkam gebe es viele gesellschaftliche Termine, die über das sportliche Vereinsgeschehen hinausgehen.  Es werde eine enorme ehrenamtliche Tätigkeit geleistet. Bauer entschuldigte sich, dass er kein Geldversprechen mitgebracht hatte, kündigte aber an, dass die Stadt im Rahmen ihrer Möglichkeiten den FC Ränkam bei Bedarf unterstützen werde.  Das Stadtoberhaupt lobte den FC  Ränkam als einen hervorragenden Botschafter der Region.

Sportreferent Toni Schmidt  stellte fest, dass  der FC Ränkam ein sehr lebendiger Verein ist. Alles was hier geboten ist, sei für einen  Sportreferenten  eine gemähte Wiese. Die gebotenen Aktivitäten würden es ermöglichen, eine komplette  Familie im Verein aufzunehmen, vom Jugendlichen bis zum älteren Semester.  Er stelle die Gemeinschaft sowohl im Verein als auch im Dorf heraus. Beim FC Ränkam gehe es nicht um Spitzensport um jeden Preis. Beständigkeit müsse das Ziel eines  jeden lebendigen Sportvereins sein. Er rief die Bevölkerung  dazu  auf, Sport in den Vereinen zu betreiben.

Abschließend wurden noch Ehrungen  vorgenommen.  Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt:  Herbert Bethke, Daniela Hermann, Gertraud Müller-Lankes und  Josef Schönberger. Für 15-jährige Vereinstreue konnten Rosa Mühlbauer und der diesjährige Ritter Michael Horn ausgezeichnet werden. Horn wurde die volle Unterstützung des  FC Ränkam bei seinem Ritteramt  zugesagt.


Hans Neubauer zum Ehrenmitglied des FC Ränkam ernannt

FC-Vorsitzender Manfred Dietl zeichnete Hans Neubauer mit der Ehrenmitgliedschaft aus. Links Sportreferent Toni Schmidt und rechts Bürgermeister Sandro Bauer.

28. Februar 2016

Eine große Ehre wurde bei der Jahreshauptversammlung des FC Ränkam Hans Neubauer zuteil. Aufgrund seiner jahrelangen  Verdienste um den Verein wurde  er zum Ehrenmitglied ernannt. In seiner  Laudatio nannte FC-Vorsitzender Manfred Dietl Hans Neubauer einen   Glücksgriff für den Verein.

Dieser war 1994 als 400. Mitglied zum FC Ränkam gekommen und damals habe er  eigentlich nicht viel mit dem Fußball zu tun gehabt. „Zumal er auch Anhänger des VFB Stuttgart war“, scherzte Dietl,  was ja in Bayern  nicht gut ankomme.  Beim FC Ränkam habe es Neubauer  ganz gut gefallen und er habe auch gleich seine Mitarbeit angeboten. So habe er als Betreuer für die erste  Mannschaft gewonnen werden können und habe  auch gleich seinen 7-Sitzer für den Transport der Spieler zur Verfügung gestellt.  Als er bemerkt habe,  dass die Finanzen vor allem in der Fußballabteilung immer knapp sind, habe er dem Verein immer wieder finanzielle Unterstützungen zukommen lassen. Zudem habe Neubauer den  Vorsitz des FC-Freundeskreises und später   den Vorsitz des FC-Fördervereins übernommen, um so Geld für den Verein zu organisieren.  Es sei gelungen, Neubauer auch  für den  Hauptverein und   in der Fußballabteilung als Mitarbeiter zu gewinnen, „was sehr wertvoll für den Verein war und immer noch ist“.

Durch die Spende von Stahlträgern habe auf dem Sportgelände eine Tribüne errichtet werden können, die dann auch seinen Namen,   Hans-Neubauer –Tribüne erhielt. Dietl rief dann  einige Maßnahmen und Anschaffungen in Erinnerung, bei denen Neubauer   den Verein finanziell unterstützt, selbst tatkräftig mit angepackt bzw. auch einzelne Maßnahmen geleitet hat. Es waren dies:  Installierung der Solar- und Photovoltaikanlage,   Anschaffung von zwei  Holzöfen für das Sportheim,  Anschaffung eines Rasenmähers,    Sanierung des Tennishäuschen,   Energetische Sanierung des Sportheimes und Sanierung der Dusche,  Anschaffung von zwei  Vereinsbussen,   Erneuerung des Heizungsofens und des Hallenbodens  sowie dem Bau des Funktionshäuschen.

Hans Neubauer habe   die Schirmherrschaft beim 30-jährigen Gründungsfest übernommen.  2007 habe  er das Amt des 2. FC-Vorsitzenden übernommen und sei eine  wertvolle Hilfe  gewesen.  Als der FC Ränkam auf der Suche nach einem Platzwart war, habe sich Neubauer    nicht lange bitten lassen und habe  auch diese Aufgabe zusammen mit dem 1. Vorsitzenden  übernommen.  Seit dieser Zeit führe  er diese Tätigkeit mit akribischer Genauigkeit und Begeisterung aus. „Er    ist sicher auch der einzige Platzwart, der sich selbst einen Rasenmäher anschaffte“, lobte Dietl. Seit vielen Jahren sei Neubauer bei fast bei jeden Arbeitseinsatz dabei. Seine  Erfahrung   für den Verein sei unverzichtbar.

Beim 45-jährigen Gründungsfest habe Neubauer  fast rund um die Uhr  gearbeitet.  „Seine Prämisse war aber immer, dass er kein Aufheben  um seine Arbeit und seine Unterstützung gemacht hat und sich nie in den Vordergrund stellt.  Er war und ist schon immer ein Mann der Taten und nicht der Worte“, fand Dietl  anerkennende Worte.  Das Ganze sei  für Neubauer  aber kein Muss, sondern er mache das aus Überzeugung und der FC Ränkam sei für ihn eine Herzensangelegenheit geworden.

Auch wenn Neubauer  letztes Jahr für das Amt des zweiten Vorsitzenden  aus Altersgründen nicht mehr kandidierte, sei  er für den Verein wichtiger denn je. Nicht unerwähnt ließ Dietl, dass Neubauer für seine Verdienste um den FC Ränkam   bereits mehrere Ehrungen und Auszeichnungen in Empfang nehmen konnte.

Hans Neubauer sei ein Vorbild für   alle und  seine Leidenschaft und sein großartiger Einsatz für den Verein und die Vereinsarbeit seien für alle  ein Ansporn.

Die Ernennung zum Ehrenmitglied wurde mit Standing Ovations begleitet.


Nachwuchs ist beim FC Ränkam bestens aufgehoben

28. Februar 2016

Dass die Jugend beim FC Ränkam gut aufgehoben ist, das war bei der Jahreshauptversammlung  dem Bericht von Hauptvereinsjugendleiterin Stefanie Dietl zu entnehmen, die  dabei auf ein erfolgreiches Jahr mit vielen tollen Aktivitäten  zurückblicken konnte, die ihre Anziehungskraft nicht  verfehlt  hatten.

Zunächst rief sie den Dorffasching in Erinnerung, bei dem drei Stunden lang eine abwechslungsreiche Unterhaltung geboten wurde. Zusätzlich sei es eine schöne Tradition, dass sich am Unsinnigen Donnerstag das Kinderturnen des FC Ränkam zu einer Faschingsgaudi  trifft. An Ostern sei anstatt der Turnstunde eine Osternestsuche für die Kids organisiert worden. Zudem sei die Präventionsveranstaltung „Integration von Asylbewerbern“ besucht worden.

Nicht unerwähnt ließ die Hauptvereins-Jugendleiterin die Sommerferienfreizeit. Der Start dazu erfolgte mit einer  Kanufahrt von Blaibach nach Chamerau mit 32 Teilnehmern.    Dass Wandern auch durchaus Kinder und Jugendliche begeistern könne,  habe sich  bei der zweiten Sommerferienfreizeit-Veranstaltung gezeigt.  Dem Besuch der Tubing-Bahn in Althütte sei nämlich eine Wanderung auf dem Gibacht-Rundweg vorausgegangen, die ein Highlight nach dem anderen zu bieten hatte. Für Begeisterung hätten insbesondere die Klettermöglichkeiten auf dieser  Route gesorgt. Anschließend habe die Tubingbahn für einen besonderen Nervenkitzel gesorgt.

Ein besonderes Abenteuer sei der Besuch des Kletterparks in Straubing mit 25 Teilnehmern gewesen. Besonders erfreut zeigt sich Stefanie Dietl darüber, dass die drei Vorsitzenden des FC Ränkam, Manfred Dietl, Dr. Heinrich  Fischer  und Michaela Mühlbauer bei allen drei Sommerferienfreizeiten mit dabei waren.

Als sehr erfreulich stellte Dietl heraus, dass seit dem Herbst der FC Ränkam sein Angebot mit der Tanzgruppe „RänDancers“  erweitern konnte.  Momentan würden 14 Mädchen im Alter ab acht Jahren der Formation angehören, die jeden Freitagnachmittag im Gymnastikraum des FC Ränkam trainiert.  Die Gruppe könne inzwischen schon auf zwei erfolgreiche öffentliche Auftritte zurückblicken. Eine weitere Veränderung habe es im Bereich Kinderturnen gegeben. Nach längerer Suche sei seit dem   Herbst Julia Altmann die neue  Leiterin  des Kinderturnens, die Claudia Kolbeck abgelöst habe, die zehn Jahre lang  dieses Amt ausgeübt habe und dieses Amt ausprivate Gründe leider nicht mehr  ausüben könne, aber bereit sei, auszuhelfen.

Im Oktober habe die Jugendabteilung mit einer Abordnung am Kreisjugendtag teilgenommen, bei dem der Vorsitzende Manfred Dietl mit der Ehrennadel in Gold mit  Kranz ausgezeichnet wurde. Im November sei noch eine Fahrt in die Eishalle nach Regen  zur „Disco on Ice“ organisiert  worden,  bei der 28 Teilnehmer verzeichnet wurden.  Eine lange Tradition hätten auch die Weihnachtsfeiern beziehungsweise Jahresabschlussfeiern  für den FC-Nachwuchs, bestehend aus den Bambini, den F-und E-Junioren, der Tanzgruppe „RänDancers“ sowie den Mädchen und Jungen  des Kinderturnens. Die diesjährige Weihnachtsfeier sei mit Lagerfeuer, Beleuchtung,  Ofen und Musik auf dem Sportplatzgelände  über die Bühne gegangen.

Stefanie Dietl bekannte, dass die Hauptjugendabteilung mit der Teilnahme an den jeweiligen Veranstaltungen sehr zufrieden  war. Einen Dank richtete sie alle,  welche die Veranstaltungen  tatkräftig unterstützt haben. Ein   Dankeschön sprach sie auch allen  Abteilungen des Vereins sowie den   Eltern für die stets tatkräftige Mithilfe aus.

Dietl kündigte an, auch für dieses Jahr wieder ein  abwechslungsreiches  Programm für die Kinder und Jugendlichen auf die Beine stellen zu wollen.


Manfred Dietl führt weiter FC Ränkam - Bernhard Dietl zum Ehren-Abteilungsleiter ernannt

Manfred Dietl weiter an der Spitze des FC Ränkam

Mit Michaela Mühlbauer  und Dr. Heinrich Fischer künftig zwei gleichberechtigte Stellvertreter – Aus der Jahresversammlung

Manfred Dietl führt auch in den kommenden  beiden Jahren den FC Ränkam. Dies ist das Ergebnis der Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitagabend im Vereinslokal Ziesler.  Dietl  kann in Zukunft auf zwei gleichberechtigte Stellvertreter bauen, die mit Michaela Mühlbauer und Dr. Heinrich Fischer gefunden wurden.  Der bisherige 2. Vorsitzende Hans Neubauer hatte sich nicht mehr zur Wiederwahl gestellt, steht dem FC Ränkam künftig aber noch als Beisitzer  zur Verfügung. Sowohl 2. Bürgermeister Michael Mühlbauer als auch Sportreferent Toni Schmidt würdigten in ihren Grußworten die Arbeit des FC Ränkam. Mühlbauer sprach von einer seriösen und engagierten Arbeit, Schmidt stellte fest, dass der FC Ränkam eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung für Jung und Alt anbiete.

Zu Beginn wurde eine Gedenkminute für Hans Rabenbauer eingelegt. In seinem Rückblick bemerkte der FC-Vorsitzende, dass man auf ein  Jahr mit Höhen und Tiefen zurückblicken könne.   Das Jahr 2014 habe den Fußballern des FC Ränkam   den Abstieg in die Kreisliga gebracht.  Nach dem Weggang vieler Spieler sei  die Mannschaft vor einem Neuanfang gestanden. Mit  Heinz Pittoni als   neuen Trainer   habe man einen guten Griff gemacht.  Nach anfänglichen Schwierigkeiten habe  sich die Mannschaft mittlerweile gefestigt und  in der Kreisliga etabliert. Die zweite Mannschaft sei  wegen des akuten Spielermangels kurz vor der Auflösung gestanden.  Dem Trainerduo Roßmann Manfred und Thomas Obl sei  es durch großes Engagement gelungen, alles mobil zu machen und so spiele  die Mannschaft jetzt sogar um den Meistertitel mit.  

Zur finanziellen Situation bemerkte  Dietl,  dass die Einnahmen   gerade noch ausreichen würden, um die Ausgaben auszugleichen. Für zusätzliche Ausgaben oder Anschaffungen  benötige man  Spenden, Zuschüsse oder Einnahmen aus Festen oder Veranstaltungen.

Der  Mitgliederstand  liege zum   1. Januar 2015 bei 459 Mitgliedern. Dank der neuen Gruppe im Gymnastikbereich und den neuen Mitgliedern bei den kleinen Fußballern und beim Kinderturnen habe man die Austritte noch kompensieren können.    Der FC-Vorsitzende ließ auch abgehaltene Veranstaltungen,  Festbesuche und Geburtstage Revue passieren.

Der Verein sei    in der glücklichen Lage, 16 lizenzierte Übungsleiter und  zwei  Vereinsmanager in seinen Reihen zu haben.  Das bringe dem Verein eine Vereinspauschale des Landkreises in Höhe von 3529 Euro. Dies sei  eine wichtige Einnahme für den Verein.

Der Unterhalt der Sportanlage und des Sportheimes stünden   auf der Ausgabenseite ganz oben, aber auch  was die Arbeitsintensität und den Arbeitsaufwand betrifft,  stehen sie an erster Stelle.  Die energetische Sanierung des Sportheimes sei   weitergeführt worden.

Ende des vergangenen  Jahres seien  Unebenheiten im Hallenboden des Gymnastikraumes festgestellt worden.   Es habe sich herausgestellt,  dass der Unterbau des Schwingbodens  zum Teil verfault und marode ist und die Dämmung tropfnass ist.  Als wahrscheinliche Ursache konnte der Wasserschaden an der Therme im Lagerraum im Januar 2011 festgestellt werden.  Der Schaden sei  damals der Versicherung gemeldet und durch   diese auch reguliert worden.  Der jetzt festgestellte Schaden werde  als Folgeschaden behandelt. Aufgrund des Alters des Hallenbodens von 20 Jahren sei  eine komplette Erneuerung sinnvoll, was jedoch Kosten von 10 900 Euro verursachen werde. Wenn die  genauen Zahlen vorliegen, welche durch die Versicherung  abgedeckt werden können,  werde entschieden,   ob es dem FC Ränkam finanziell  möglich sei,  den gesamten Hallenboden zu erneuern. Dietl hofft   hier natürlich auch auf die Unterstützung der Stadt Furth im Wald.  Die zeitaufwändigen Platzwartarbeiten und Pflegearbeiten der Sportanlage seien  durch Hans Neubauer, Heinz Rank sen.,  Lukas Obl und Manfred Dietl    unentgeltlich durchgeführt worden.    Für dieses Jahr  habe Wolfgang Plötz als neuer Mitarbeiter gewonnen werden können.

Bezüglich der durchgeführten Arbeitseinsätze brachte Dietl  kritische Worte an, denn  die Beteiligung lasse sehr zu wünschen übrig.    Deswegen sei    schon über die Einführung eines Arbeitsbeitrages für alle aktiven Mitglieder diskutiert worden.

Der Graben neben dem Sportplatzweg sei  nach Absprache mit der Stadt und dem Bauhof  im Bereich des Sportgeländes und im Bereich des Anwesen Lankes  aufgeschottert worden. Eine Verrohrung sei  aus Kostengründen nicht durchgeführt worden.  Dieser Bereich könne nun als Gehweg, Ausweichstelle und  zum Parken benutzt werden. Die Durchfahrtsbreite für landwirtschaftliche Fahrzeuge vor allem im Bereich des Sportgeländes sei  dadurch erweitert worden und jetzt hoffe man, dass es dadurch künftig zu keinen Behinderungen mehr kommt. Der Stadt Furth im Wald, insbesondere dem Bauhof galt  dafür der Dank.

Der Aufgabenbereich für einen Vorsitzenden sei mittlerweile sehr  zeitaufwändig und erfordere zudem enormes Fachwissen, so dass sich diese Aufgabe nicht mehr viele zutrauen oder nicht die Zeit dafür aufbringen können. Da es     nicht gelungen sei,  einen möglichen Kandidaten für den Vorsitzenden  zu finden, erklärte sich Dietl bereit,  nochmals für zwei  Jahre zur Verfügung zu stehen.  „Es werden aber meine letzten beiden Jahre sein“, versicherte Dietl, der  bekundete, dass er sein Amt stets mit Überzeugung und Herzblut ausübe. 

Bei seinem Blick in die Zukunft sagte er,  dass es weiter das Ziel der  Vereinsarbeit  sein müsse, diese mit großem Idealismus und Zusammenhalt sowie Kontinuität weiter zu führen.     

Ferner informierte Dietl, dass der FC Ränkam als   Patenverein beim 50-jährigen Gründungsfest des SV Gleißenberg/Lixenried  fungieren werde und rief alle auf, sich zu beteiligen, damit sich der  FC Ränkam  vom 3. bis 6. Juli als  Großfamilie präsentieren könne.

Dem Bericht  von Kassier Wolfgang Augustin war zu entnehmen, dass der FC Ränkam trotz eines stattlichen Defizits im Jahre 2014 noch über ein schönes Guthaben verfügt. Die Kassenprüfer Erika Reitmeier und Josef Kreuzer bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung.

Im Verlaufe der Jahresversammlung wurde   Martin Lankes für eine 15-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Ferner wurde der langjährige Fußball-Abteilungsleiter Bernhard Dietl zum Ehren-Abteilungsleiter ernannt. Wir berichten an anderer Stelle.

Der Wahlausschuss mit 2. Bürgermeister Michael Mühlbauer, Sportreferent Toni Schmidt und Stadtrat Ernst Glaser hatte die Neuwahlen schnell abgewickelt, da diese gut vorbereitet waren. Diese brachten folgendes Ergebnis:  1. Vorsitzender Manfred Dietl, 2. Vorsitzende Michaela Mühlbauer und Dr. Heinrich Fischer,  Geschäftsführer Klaus Schwendemann, Kassier Wolfgang Augustin, Schriftführerin Anita Schließler, 1. Jugendleiterin Stefanie Dietl, 2. Jugendleiter Dominik Wiesmeier, Beisitzer   Kerstin Dietl, Richard Dietl, Hans Neubauer, Karl Reitmeier und Anton Schwendemann, Kassenprüfer Erika Reitmeier und Josef Kreuzer.

 

Zum Ehren-Abteilungsleiter ernannt

 

FC Ränkam   würdigte die  großen Verdienste   des langjährigen Fußball-Abteilungsleiters Bernhard  Dietl

 

Sage und schreibe 26  Jahre stand Bernhard Dietl an der Spitze  der Fußballabteilung des FC Ränkam.  In diese Zeit fielen die Höhenflüge des FC Ränkam, die bis in die Bezirksoberliga reichten, was mit sein Verdienst war, denn Dietl  war stets der ruhende Pol,  zeigte stets Gelassenheit, Ruhe und Souveränität. Bei der letzten Abteilungs-Versammlung    hatte er die Kommandobrücke verlassen und bei der Jahresversammlung des FC  Ränkam am   Freitagabend    wurde   nun seine langjährige und erfolgreiche Arbeit  mit der Ernennung zum Ehrenabteilungsleiter  gewürdigt.

 

In seiner Laudatio bemerkte der FC-Vorsitzende Manfred  Dietl, dass Bernhard Dietl  als aktiver Spieler in der A-Jugend seine sportliche Karriere  begonnen hatte.  Dieser habe  sofort den Sprung in die 1. Mannschaft  geschafft und sei    ein sehr wertvoller Spieler gewesen. Bereits    1978  habe er sich in die  Vereinsarbeit eingebracht, denn  er bekleidete von  1978 bis  1988 folgende Ämter:  2. Jugendleiter des Hauptvereines, 2. Schriftführer des Hauptvereins  und 1. Fußballjugendleiter.   1988 sei  der FC auf der Suche nach einem Abteilungsleiter für Fußball gewesen.  Dass man damals den Bernhard überzeugen konnte, dass er der richtige Mann für dieses  Amt sei, habe sich   als Glücksgriff erwiesen.    Da er verletzungsbedingt  seine sportliche Karriere beenden musste, habe  er im Amt des Fußballabteilungsleiters seine Erfüllung gefunden.  Was dann in den folgenden Jahren passierte, könne   sicher als „Fußballtraum“  beschrieben werden.  Es sei der  Aufstieg bis in die Bezirksoberliga erfolgt, der FC Ränkam sei  plötzlich eine fußballerische Größe in der Oberpfalz gewesen.

 

Viele hätten den FC Ränkam  wegen des Erfolges mit geringen finanziellen Mitteln beneidet.   Viele Spieler seien zum FC Ränkam gekommen,  aber nicht wegen des Geldes, sondern wegen der Kameradschaft, wegen der sportlichen Herausforderung und der tollen Atmosphäre in der Mannschaft, der Abteilung und dem Verein.  Bernhard Dietl habe  an diesem großen Erfolg einen sehr großen Anteil.  Als Abteilungsleiter sei  er immer der ruhende Pol gewesen, habe  Wogen geglättet, sei Bindeglied zwischen Mannschaft und Trainer gewesen und habe  die Physiologie des FC Ränkam geradlinig verfolgt. Dietl sei   immer bodenständig geblieben  und sei von  allen wegen seiner fachlich kompetenten, kameradschaftlichen und erfolgreichen Arbeit und Zusammenarbeit Seiten respektiert worden.  Er habe   es auch immer verstanden,  zu jedem Zeitpunkt die richtigen Worte zu finden, und das sei  sicher eine Kunst, wozu man Menschenkenntnis und Fingerspitzengefühl brauche. Sei  die Fußballabteilung in diesen 26 Jahren meistens auf der Erfolgswelle geschwommen, so habe es  doch auch  Nackenschläge und Tiefpunkte gegeben, die der Bernhard mit Gelassenheit, Ruhe und Souveränität meisterte.  Nach dem zweiten  Abstieg in die Kreisliga und einem Umbruch sei es für Bernhard Dietl    nochmals eine Herzensangelegenheit gewesen, die Mannschaften wieder zu stabilisieren und in die Erfolgsspur zurückzuführen. Dies sei ihm auch gelungen und  der FC  Ränkam befinde sich wieder auf Kurs.

 

 Der FC-Vorsitzende bemerkte, dass Bernhard Dietl in  seine Arbeit als Abteilungsleiter   viel Herzblut gelegt habe. Er  habe sich immer mit dem  FC Ränkam identifiziert, ja er habe  den FC Ränkam gelebt. So eine Tätigkeit könne  man  auch nur über so einen langen Zeitraum  ausgeübt werden,  wenn man die Unterstützung der ganzen Familie hat. Diese Unterstützung  sei ihm immer gegeben worden. Dass er damals sein Haus gegenüber dem Sportgelände gebaut hat, sei  wahrscheinlich eine göttliche Eingabe gewesen. Dass er seine Erfahrung und sein fachliches Wissen immer in die Vereinsarbeit einbringe, und   ein Mann sei,  der überall mitanpackt, sei  in FC-Kreisen hinreichend bekannt.  Dietl habe  sich   noch nicht ganz von der Funktionärsbühne verabschiedet und werde in den nächsten Jahren die junge Abteilungsführung mit seiner Erfahrung   unterstützen. 

 

Der FC-Vorsitzende  bedankte sich  im Namen der  Vorstandschaft   für die vertrauensvolle, harmonische und stets ehrliche Zusammenarbeit. 

Lob für den FC Ränkam

 

Sowohl 2. Bürgermeister Michael Bürgermeister als auch Sportreferent Toni Schmidt fanden in ihren Grußworten nur lobende Worte für den FC Ränkam.  Mühlbauer bemerkte, dass der FC Ränkam fest eingebunden sei in das Dorfleben.  Der FC Ränkam habe Struktur, die maßgebend geprägt sei von Vorsitzenden Manfred Dietl und dessen Mitarbeitern. Bezüglich des defekten Hallenbodens sprach er von einer Unterhaltsmaßnahme, bei der die Stadt mithelfen müsse, denn der Sportbetrieb stehe und falle mit dem Gymnastikraum. Ein besonderes Kompliment sprach er für die geleistete  Jugendarbeit aus und positiv beurteilte er im fußballerischen Nachwuchsbereich die künftige  Zusammenarbeit zwischen dem FC Furth im Wald und der JFG Drei Wappen.   Für die Nachwuchsarbeit kündigte er eine Spende  von 500 Euro aus dem Sparkassen-Fonds an, was mit viel Beifall der rund 60 Mitglieder, die zur Jahreshauptversammlung gekommen waren, aufgenommen wurde.

 

Sportreferent Toni Schmidt   stellte fest, dass beim FC Ränkam für Jung und Alt eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung geboten werde. Da sei für jeden etwas dabei. Der Sportreferent bezeichnete den Breitensport als sehr wichtig. An die Jüngeren im Verein richtete er den Appell sich für Führungsaufgaben oder sonstige Arbeiten zu engagieren, „denn der FC Ränkam ist es das wert“.  Schmidt ermutigte die Aktiven auch  dazu, gute Leistungen zu erbringen,  damit diese dann bei der Sportlerehrung ausgezeichnet werden können.  Ferner rief er die Mitglieder dazu  auf,  sich der Ausbildung zum Übungsleiter  zu stellen.

 

FC Furth schließt sich JFG Drei  Wappen 09 an

 

Die Jugendfördergemeinschaft (JFG) Drei Wappen, seit 2009 bestehend aus den Vereinen DJK Arnschwang, SV Gleißenberg/Lixenried  und dem FC  Ränkam bekommt Nachwuchs, denn ab der neuen Saison kommt auch der Fußball-Nachwuchs des FC Furth im Wald mit dazu. Bei der Jahreshauptversammlung des FC Ränkam     votierten die Mitglieder einstimmig für die Aufnahme des FC Furth im Wald in die JFG Drei Wappen. Zuvor hatte der JFG-Vorsitzende Richard Dietl die Jugendfördergemeinschaft im Fußball-Nachwuchsbereich  kurz vorgestellt.  Wegen Spielermangels in den älteren Jahrgängen bei der DJK Arnschwang, dem SV Gleißenberg/Lixenried und  dem FC Ränkam sei diese JFG 2009 gegründet worden. Bereits vor zwei Jahren habe es erste Kontakte mit dem FC Furth im Wald gegeben, nachdem dort die gleichen Probleme auftauchten, die älteren Jahrgänge noch besetzen zu können. Dietl äußerte sich froh und glücklich darüber, dass nun gemeinsam mit dem FC  Furth im Wald eine Basis geschaffen werden könne,   um künftig in allen Altersklassen  vernünftig arbeiten zu können. Der JFG-Vorsitzende sprach von einem „richtigen Weg“ und klärte  auch kurz über die Regularien auf.  Bis zum 15. Juli müssten nun die gesamten   Unterlagen dem Bayerischen Fußballverband vorgelegt  werden.  Der FC-Vorsitzende Manfred Dietl bezeichnete Richard Dietl als den Mentor der JFG, der für seine Arbeit von allen Stammvereinen anerkannt werde.

03. März 2015 Alle Berichte: Karl Reitmeier 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


FC Ränkam will sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen

Januar 2014

Auf ein „ereignisreiches, aufregendes,  arbeitsintensives und emotionales Vereinsjahr“ blickte Vorsitzender Manfred Dietl bei der Jahreshauptversammlung des FC Ränkam am vergangenen Freitagabend im Vereinslokal Ziesler zurück, die sich eines überaus guten Zuspruchs erfreute, denn es waren rund 70 Mitglieder erschienen.  Als absoluten Höhepunkt erwähnte er das 45-jährige Gründungsfest, bei dem der FC Ränkam wieder eine große Gemeinschaftsleistung bewiesen  habe. In Dr. Heinrich Fischer  habe dieses Fest einen würdigen Schirmherrn gehabt.  Dietl bemerkte, dass durch die Festeinnahmen die Finanzlage des Vereins wieder etwas besser aussehe. „Ohne diese Einnahmen wären wir fast bei null gewesen“, bemerkte der Vorsitzende, der die Gelegenheit nützte, um auf die hohen Ausgaben des Vereins hinzuweisen. Ohne zusätzliche Einnahmen oder Spenden sei ein Defizit nicht  mehr zu vermeiden.

  Eingangs der Jahresversammlung wurde der verstorbenen Mitglieder Erhard Zirkenbach, Finni Lankes und Maria Böhm gedacht.In seinem Rückblick bemerkte der Vorsitzende Manfred Dietl, dass die Arbeit darauf ausgerichtet war, die Herausforderungen zu bewältigen, die Hausaufgaben  zu erfüllen und so dem Mitgliederauftrag gerecht zu werden. Das 45-jährige Vereinsjubiläum sei Dank dem Einsatz der Mitglieder zu einem Superfest geworden, wobei Dietl insbesondere den 2. Vorsitzenden Hans Neubauer besonders  herausstellte.

Zur sportlichen Bilanz führte Dietl aus, dass die erste Fußballmannschaft die Bezirksliga halten konnte, die zweite Mannschaft einen guten Mittelfeldplatz belegte, fünf Tennis-Teams im Spielbetrieb waren und die  Kinderturngruppe, die Skigymnastik, die Damengymnastik  und die Seniorenturngruppe wichtige  Eckpfeiler  in der Vereinsstruktur sind. Großer Wert  werde beim FC Ränkam auf die Jugendarbeit gelegt, was in der Anzahl von  153 Jugendlichen zum Ausdruck komme. Die Trainer und Betreuer würden viel Zeit in die Nachwuchsarbeit  investieren. Es werde in Zukunft nicht leicht sein, dieses hohe Niveau zu halten. Dies sei eine große Herausforderung, aber zugleich  auch Motivation.

Der FC-Vorsitzende wies ferner darauf hin, dass einige Räume im Sportheim  einer energetischen Sanierung unterzogen wurden. Derzeit  würden noch die vier Umkleidekabinen und die Duschräume in Angriff genommen.Der FC Ränkam zähle aufgrund der demografischen Entwicklung  und dem steigenden Austritt von passiven Mitgliedern  nur noch  475 Mitglieder.  In seinen   besten Zeiten  zählte der FC Ränkam  noch 500 Mitglieder. Dieser Entwicklung entgegen zu wirken, sei nicht einfach, da es immer schwieriger werde, passive Mitglieder zu gewinnen  und auch  die Kinder immer weniger werden. In seinen weiteren Ausführungen erwähnte Dietl  unter anderem Ehrungen, Veranstaltungen, Festbesuche, Geburtstage und Hochzeiten. Hohe Ausgaben habe die Sportplatzpflege verursacht. Die Platzwartarbeiten seien  von Hans Neubauer, Hein Rank sen., Bernhard Dietl und Manfred Dietl in über 300 Arbeitsstunden unentgeltlich durchgeführt worden.  Der Verein würde sich über Unterstützung bei den Platzwartarbeiten sehr freuen, bemerkte Dietl.   Der FC Ränkam verfüge über 15 lizenzierte Übungsleiter und zwei Vereinsmanager, was einen schönen finanziellen Beitrag  in die Kasse bringe.

Aufgrund einer Beschwerde habe sich die Vorstandschaft mit einer Verkehrsbehinderung  am Sportplatzweg befassen müssen. Dabei sei unter anderem über eine Verrohrung des Grabens entlang des Sportplatzweges und Schaffung eines Bürgersteiges, oder aber über die Beschilderung als Spielstraße diskutiert worden. Es werde nämlich   festgestellt, dass immer wieder zu schnell auf dieser Straße gefahren wird. Zum Glück sei bisher noch nichts passiert. 

 Abschließend bemerkte der Vorsitzende, dass der FC Ränkam mit Stolz nach hinten  blicken könne, aber auch mit Stolz und Optimismus nach vorne  schaue. Er kündigte an, dass sich der FC Ränkam  sicherlich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen werde, denn Stilstand bedeute Rückschritt. Der FC  Ränkam werde auch in der Zukunft seine Hausaufgaben machen. Das gleiche erwarte er aber auch von der Kommune, der Politik und den Verbänden, was die Unterstützung der Vereins- und besonders der Jugendarbeit betrifft. Dem Bericht von Kassier Wolfgang Augustin war zu entnehmen, dass  der FC Ränkam nur Dank des Gründungsfestes finanziell  über die Runden gekommen war. Der FC Ränkam sei darauf angewiesen, alle  fünf Jahre ein  großes Fest zu veranstalten,  um überleben zu können.

Bürgermeister Sandro Bauer stellte fest, dass das 45-jährige Gründungsfest nicht nur gute Einnahmen gebracht, sondern auch den Zusammenhalt gefördert habe.   Aufgrund des Kassenberichts kam  Bauer zu dem Ergebnis, dass der FC Ränkam   ein Wirtschaftsunternehmen  sei. Der FC Ränkam leiste zudem weit mehr, als man von einem Sportverein erwarten könne. Der FC  Ränkam vermittle mit seiner Arbeit auch Werte. Es werde eine tolle Jugendarbeit geleistet, die mit nichts zu bezahlen  sei. 153 Jugendliche seien jedenfalls eine außergewöhnliche Zahl.  Den Zuschuss der Stadt für die Sportplatzpflege zu erhöhen, darüber  werde man im Stadtrat diskutieren müssen.  Bezüglich einer Lösung für den Sportplatzweg („das war mir neu“, so Bauer) werde man sich zusammensetzen müssen, um eine Verbesserung der Situation zu erreichen.

 Über den Bericht der Hauptvereinsjugendleiterin  Stefanie Dietl berichten wir an anderer Stelle.

 Anschließend  wurden  noch Mitgliederehrungen durch den FC-Vorsitzenden und den  Bürgermeister  vorgenommen.  Für eine 15-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Thomas Christl, Tobias Kreuzer, Christine Kienberger, Martin Lankes, Adolf Mühlbauer jun., Wolfgang Ringle, Anita Schließler, Josef Schließler, Wolfgang Straka und Resi Weißthanner. Seit 25 Jahren halten dem FC Ränkam Daniel Roßmann, Manfred Roßmann, Christian Vogl, Dr. Johannes Müller,  Karl Kordick und Karlheinz Völkl die Treue. Für eine 40-jährige Mitgliedshaft wurden Johann Dorner und Wolfgang Augustin  geehrt. Mit  dem FC-Vereinswappen wurde noch Heinz Rank junior bedacht.


Kirchlicher Segen für den neuen Vereinbus des FC Ränkam

Als eine „absolute Notwendigkeit“  bezeichnete  FC-Vorsitzender Manfred Dietl die Anschaffung eines neuen Vereinsbusses, der im Rahmen des Gartenfestes des FC Ränkam offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde. Nachdem Siegi Mühlbauer vom gleichnamigen Autohaus die Schlüssel an Dietl  überreicht hatte, erteilte Stadtpfarrer Richard Meier, der mit dem neuen Praktikanten Martin Popp gekommen war, dem Fahrzeug den kirchlichen Segen. Er bat darum, dass Gott seine schützende Hand über den neuen Vereinsbus hält und alle, die mit diesem unterwegs sind, immer heil und gesund ans Ziel kommen.

FC-Vorsitzender Manfred Dietl sprach in Anwesenheit der Vorstandschaft und der Sponsoren von einem freudigen Anlass und bemerkte, dass der neue Vereinsbus für den Verein eine absolute Notwendigkeit war, um den Transport der Sportler, vor allem im Jugendbereich, auch in Zukunft gewährleisten zu können.  Bei Fahrten auch im Jugendbereich mit fast 100 Kilometern einfache Entfernung und den immer mehr steigenden Spritkosten seien die Fahrten mit Privatfahrzeugen nicht mehr zu bewerkstelligen. Da zudem der alte Vereinsbus in die Jahre  gekommen war und sehr reparaturanfällig war, habe sich die Vorstandschaft über die Anschaffung eines neuen Vereinsbusses unterhalten. Dabei sei klar geworden, dass die Sache nur in Angriff genommen werden konnte,   wenn der größte Teil der Kosten durch Werbung und Spenden abgedeckt werden könnte.

Dietl erinnerte daran, dass die Firma Opel Mühlbauer ein sehr günstiges und faires Angebot unterbreitet habe. Danach habe man sich auf die Suche nach Werbepartnern  begeben. Fast alle Firmen und Institutionen, bei denen der Verein vorstellig geworden sei, hätten ihre Bereitschaft erklärt, den FC Ränkam durch eine Buswerbung oder Geldspende zu  unterstützen. Durch die großartige Unterstützung der Sponsoren habe dann der Bus bestellt werden können und dieser leiste bereits wertvolle Dienste. Der FC-Vorsitzende wünschte sich, „dass wir mit dem Bus viele Jahre Freude haben werden“.

Anschließend gab Dietl die Werbepartner bekannt. Es sind dies: Opel Mühlbauer Furth im Wald, Rhanerbräu, Sparkasse, Stadtwerke Furth im Wald, Brunnerhof Arnschwang, Bäckerei Wanninger, Chamer Zeitung, Allianz Fischer, Glasbau Stoiber und Rohwurst Breu. Mit Geldspenden unterstützten die Raiffeisenbank, die Firma Schierer in Cham sowie Haustechnik Neubauer den FC Ränkam. Einen Dank richtete Dietl auch an Renate Luger für die Gestaltung und Anbringung der Werbeflächen.

Siegi Mühlbauer zeigte sich erfreut, dass die Wahl auf einen Opel aus seinem Hause fiel und er wünschte  mit dem neuen Bus stets eine pannenfreie Fahrt. Ferner sprach  er die Hoffnung aus, dass der FC Ränkam immer mit vielen Punkten nach Hause fahren kann.

Stadtpfarrer Richard Meier rief den Segen für den Vereinsbus herab, damit alle, die damit unterwegs sind, unter dem besonderen Schutz Gottes gestellt sind. Er bemerkte, dass Gott die Gemeinschaft und das Miteinander gut finde. Scherzhaft bat er darum, „dass mit dem Bus nicht  schneller  gefahren wird, als der Schutzengel fliegen kann“. Der Stadtpfarrer   beendete seine Worte nicht mit dem üblichen Satz „Gehet hin in Frieden“, sondern  „Fahret hin in Frieden“.  

Zum Abschluss waren die Sponsoren zu Kaffee und Kuchen sowie  einer Brotzeit eingeladen. Ferner überreichte der FC-Vorsitzende an die Sponsoren Fotos vom neuen Vereinsbus.


Lob von Bürgermeister Sandro Bauer für den FC Ränkam

„Durch die engagierte Arbeit der Vorstandschaft, aber auch   der Abteilungen sowie der Mithilfe vieler Mitglieder, die sich in die Vereinsarbeit  eingebracht haben, können wir sagen, dass wir unsere Hausaufgaben gemacht haben und eine erfolgreiche Bilanz vorlegen können“. Dies unterstrich FC-Vorsitzender Manfred Dietl bei  der Jahrshauptversammlung des FC Ränkam am Freitagabend im Vereinslokal Ziesler bei seinem Rückblick. Dietl war sich in seinem Ausblick sicher, dass der FC Ränkam auch in diesem Jahr positive Zeichen setzen  wird und ein Aushängeschild der Stadt Furth im Wald bleibt. Dazu vorausgesetzt werde aber Kameradschaft und Zusammenhalt, ferner müsse weiter ein selbstbewusstes Wirgefühl an den Tag gelegt werden. Bürgermeister Sandro Bauer sprach dem FC Ränkam seine Anerkennung aus, denn dieser  leiste viel für die Gesellschaft, die Stadt und die Dorfgemeinschaft.

Die Jahreshauptversammlung nützte der FC-Vorsitzende zu einem umfassenden Rückblick.  Zunächst galt ein Gedenken dem verstorbenen Ehrenmitglied Hermann Müller sowie Roman Schwendemann und  Marianne Daschner.

Zunächst streifte Dietl die sportliche  Bilanz und stellte fest, dass der Abstieg der 1. Fußballmannschaft aus der Bezirksoberliga kein Beinbruch war.  Auch der Nachwuchs, wobei er insbesondere die JFG Drei Wappen erwähnte,  habe für viele positive Schlagzeilen gesorgt.    Den Herren 50 der Tennisabteilung sei mit dem Aufstieg in die Landesliga ein großer Erfolg  gelungen. Ausführlich ging der Vorsitzende auf die finanzielle Situation ein, erwähnte   die Anschaffung eines neuen Rasentraktors und verwies auf die dringend notwendige Erneuerung der Fenster im alten Teil des Sportheims. Erfreut zeigte sich der Vorsitzende darüber, dass der Mitgliederstand mit 482 Personen gehalten werden konnte.  In Erinnerung gerufen wurden zahlreiche durchgeführte Veranstaltungen des Hauptvereins und der Abteilungen, Festbesuche sowie Geburtstagsgratulationen  und Hochzeiten. Verwiesen wurde auf Arbeiten am Sportheim und dem Sportplatzgelände, das Tennisheim sei zudem einer Generalsanierung unterzogen worden. Die Arbeit zwischen den Abteilungen und der Hauptvorstandschaft funktioniere bestens und sei geprägt gewesen von Harmonie, Loyalität und großer Kameradschaft. Im Einsatz sei der FC Ränkam auch gewesen beim Festival des Landkreissports. Stolz konnte Dietl berichten, dass der FC Ränkam 15 lizenzierte Übungsleiter hat. Die Übungsleiterpauschale sei eine wichtige Einnahmequelle für den Verein. Eine Anpassung des Mitgliederbeitrages werde auf das kommende Jahr verschoben, da der Bayerische Landessportverband ab 2012 neue Mindestbeiträge festgesetzt habe.

Ausführlich informierte  Dietl über die Anschaffung eines neuen Vereinbusses, die nur über die Unterstützung   durch Sponsoren möglich wurde.

Hauptvereinsjugendleiterin Stefanie Dietl führte Klage darüber, dass die Teilnehmer an den Veranstaltungen, die angeboten werden,  immer weniger werden. Die Jugendabteilung mache sich jedes Jahr viele Gedanken darüber, was man den Kids anbieten  könne. Es werde aber jedes Jahr schwieriger,   den Nachwuchs zu motivieren und zu begeistern. Sie ließ die durchgeführten Veranstaltungen noch einmal Revue passieren und versprach, gemeinsam mit dem Jugendzirkel wieder ein Freizeitangebot auf die Beine zu stellen.

Hauptvereinskassier Wolfgang Augustin  legte einen detaillierten Kassenbericht vor, wobei er auf die enormen Ausgaben durch Gas, Sportplatz- und  Gerätepflege, Spritkosten, BLSV-Beiträge,  Stromkosten, Bus-Unterhalt sowie Versicherungen und Wassergebühren verwies.  Sein Fazit: „Es wird immer schwieriger, schwarze Zahlen zu schreiben“.

Als Mann der klaren Worte, der sich auf keine Versprechungen einlässt, die letztlich  nicht  zu halten sind, erwies sich Bürgermeister Sandro Bauer. Er wies darauf hin, dass viele Bürger das vielfältige Angebot  des FC  Ränkam nützen, der eine hervorragende Arbeit leiste und zu  den aktivsten Vereinen der Stadt zähle.  Großer Wert werde beim FC Ränkam auf die Jugendarbeit gelegt.  Wenn man die Zahlen des Vereins höre, müsse schon von einem kleinen Unternehmen gesprochen werden.  Bauer informierte, dass ein Antrag des FC Ränkam nunmehr im Januar  im Stadtrat behandelt wurde. Dabei überbrachte er zunächst die schlechte Nachricht. Die Gewerbesteuer könne nicht erlassen werden, um keinen Bezugsfall zu schaffen.  Die gute Nachricht war aber, dass der  Stadtrat einstimmig 1000 Euro  für die Sanierung der Fenster im Altbau des Sportheims sowie  1000 Euro für die Anschaffung  des Rasentraktors genehmigt  habe. Dietl hatte sich zuvor beklagt, dass unter Bürgermeister Müller  der FC-Antrag nicht an den Stadtrat weitergegeben worden war.

In der Jahreshauptversammlung des FC  Ränkam wurden auch treue Mitglieder ausgezeichnet. Für eine 25-jährige Mitgliedschaft wurden Xaver Brandl, Roland Fischer, Claudia Kolbeck, Sonja Kott, Inge Dietl, Elisabeth Reitmeier, Irmi Augustin, Gertraud Dorner, Wolfgang Haimerl, Christian Lankes, Erna Christl und Heidi Dietl geehrt. Seit 15 Jahren sind Josef Lecker sen., Helmut Brandl sowie Sybille und Hans Staudner beim FC Ränkam. Die Geehrten wurden mit einer Urkunde und einer Ehrennadel bedacht.


Manfred Dietl und Karl Reitmeier bei Informationsfahrt nach Berlin dabei

Ihr bürgerschaftliches Engagement hat sich für rund 50 Besitzer der Ehrenamtscard gelohnt,  wurden sie doch per Losentscheid zu einer viertägigen Informationsfahrt nach Berlin eingeladen, die vom  vergangenen Mittwoch bis Samstag über die Bühne ging. Mit dabei waren auch der Vorsitzende des FC Ränkam, Manfred Dietl, sowie der Ehrenvorsitzende Karl Reitmeier. Ermöglicht hatte dieses tolle Geschenk  der CSU-Bundestagsabgeordnete Karl Holmeier, der dieses Engagement zu schätzen weiß und gemeinsam mit dem Treffpunkt Ehrenamt des Landkreises zu dieser Fahrt eingeladen hatte.  Holmeier stattete der Besuchergruppe aus dem Landkreis Cham wiederholt Besuche ab, führte mit ihnen auch eine längere Diskussion. Über diese  Diskussion ein Extra-Bericht unterhalb der Bilder. 

 Höhepunkte dieser Reise waren ein Besuch in der Bayerischen Landesvertretung, ein Informationsgespräch im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend,  der Besuch des Reichstagsgebäudes, eine Führung im Bundeskanzleramt, ein Abstecher  in die Botschaft der Tschechischen Republik sowie zum Abschluss eine Führung im Olympiastadion Berlin. Bei den Stadtbesichtigungen durch Barbara Pikart wurde die deutsche Geschichte an vielen Ecken präsent.

Mit einem Bus  des Reisecenters Multerer, gesteuert von dem freundlichen Fahrer Willi Rausch,  waren die Ehrenamtscardinhaber am frühen Mittwochmorgen gestartet, begleitet von Dr. Gerhard Hopp vom  Büro Karl Holmeier und Karlheinz Sölch vom Landratsamt Cham. Schon auf der Hinfahrt las Dr. Gerhard Hopp den Reiseteilnehmern jeden Wunsch förmlich von den Augen ab, versorgte sie unter anderem mit Kaffee, Süßigkeiten und Äpfeln.

Nach mehrstündiger Fahrt am Mittwochnachmittag in der Bundeshauptstadt angekommen, wurde zunächst im   Upstalsboom-Hotel Friedrichshain eingecheckt, was aufgrund der guten Vorbereitung problemlos über die Bühne ging. Danach stand gleich der Besuch der Ausstellung „Wege – Irrwege – Umwege“ im Deutschen Dom auf dem Programm. Die Überraschung war groß, als dort   ein altes Foto vom Bahnhof in Furth im Wald entdeckt wurde mit der Aufschrift „Amerika hilft Europa – Diese Güterwagen lieferte der Marshall Plan“. Nach dem Abendessen   verschwanden die meisten Teilnehmer sehr bald in den Betten.

Bei  einer  nahezu dreistündigen Stadtrundfahrt am Donnerstag  erfuhren die Reiseteilnehmer  sehr viel über Berlin. So wusste die versierte Reiseleiterin Barbara Picart zu berichten, dass ein Hollywood-Reporter Berlin als „Die coolste Stadt der Welt“ betitelt  hat.    Berlin sei verglichen  mit anderen europäischen Metropolen sehr preiswert.  Bei den Stadtrundfahrten erhielten die Ehrenamtscardinhaber jedenfalls viel Wissenswertes über die Bundeshauptstadt.

Zum Mittagessen wurde in  die Bayerische Landesvertretung eingeladen. Dort stießen auch Doris Hapke und Jens Pawlowski von Holmeiers Büro in Berlin zur Reisegruppe. Groß war dabei die Freude bei der Furtherin Andrea Strauß, die derzeit ein Praktikum in Holmeiers Büro absolviert, als sie bekannte Gesichter aus der Heimat traf.  Holmeier hieß die   herzlich willkommen  und stellte die Bayerische Landesvertretung neben dem Reichstag als das wichtigste Gebäude von Berlin vor.  Die CSU bezeichnete Holmeier als den Stützpfeiler dieser Regierung. Diese sei 2009 gestartet  auf einer Schotterstraße, 2010 habe man sich auf eine Asphaltstraße begeben und in diesem Jahr  werde nun  die Feinschicht aufgetragen. Nachdem sich zum gleichen Zeitpunkt auch eine  Delegation aus dem Landkreis Dingolfing/Landau in der Bayerischen Landesvertretung  aufhielt, stellte Holmeier die Niederbayern und die Oberpfälzer als „die Besten und Fleißigsten in ganz Bayern“ heraus.

Gut gestärkt mit Leberkäs, bayerischen Brezen und Bier  ging es danach weiter zu einem Informationsgespräch im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, wozu extra der Leiter der Abteilung „Ältere Menschen“, Dieter Hackler aus Bonn angereist war. Dabei ging es insbesondere um die demographische Entwicklung und deren Folgen. Hackler sprach von einer Generation, die soviel  Zeit hat, wie keine Generation davor.  Weitere Themen der Diskussion, in die sich die Ehrenamtsträger gut einbrachten, waren die Wohlfahrtspflege und die Engagementpolitik, wobei er unter anderem auf ein Modellprojekt im Bereich der Mehrgenerationenhäuser verwies. Hackler bemerkte, dass es in  Deutschland total unterschiedliche Engagement-Landschaften gibt. Zuletzt streifte er auch noch den Bundesfreiwilligen-Dienst.

Doch damit war der Tag noch nicht zu Ende, denn bevor es zum Abendessen ging, wurde noch die Erlebnisausstellung „The Story of Berlin“ besichtigt, wobei der Besuch eines Atombunkers  nachhaltige Eindrücke hinterließ.  Am Abend besuchten noch einige Mitreisende die Diskussionsrunde „Maybrit Illner“ im ZDF-Studio. Thema dieses  Abends war  „Wie leben mit Alzheimer?“.

Auch der Freitag hatte mit dem Besuch des Reichstagsgebäudes, der Führung im Bundeskanzleramt und dem Besuch der Tschechischen Botschaft ein ausgefülltes Programm. Im Reichstagsgebäude konnte  auf der Besucher-Empore des Plenarsaals Platz genommen werden. Auf der Dachterrasse des Reichstages wurde dann ein gemeinsames Gruppenbild „geschossen“. Eine Diskussionsrunde mit MdB Karl Holmeier gab es in einem Vortragssaal des Reichstagsgebäudes. 

 In der Tschechischen Botschaft bezeichnete der freundliche Botschaftssekretär Jan Brunner die Beziehungen zwischen Deutschland und Tschechien als die derzeit Besten in der gesamten gemeinsamen Geschichte. Brunner stellte klar, dass Deutschland als großer Partner geschätzt sei.   MdB Karl Holmeier sprach ebenfalls von einer Zusammenarbeit, die bestens funktioniere, verabschiedete sich dann von der Delegation aus dem Landkreis Cham und trat mit dem Flugzeug die Heimreise an, wo bereits die nächsten Termine auf ihn warteten.  

Den Abschluss bildete   am Samstag eine Führung im altehrwürdigen Olympiastadion, ehe   die Heimreise angetreten wurde.

Kurz bevor wieder heimatliche Gefilde erreicht waren, stellte Dr. Gerhard Hopp fest, „dass es viel Spaß gemacht hat mit euch“. Der gesamte Organisationsablauf verlief auch Dank der Disziplin aller Teilnehmer völlig reibungslos. Dr. Hopp  sprach die Hoffnung aus, dass alle einen guten Einblick in die Arbeit von Karl Holmeier bekommen haben. Dankende Worte richtete er an Karlheinz Sölch, dieser wiederum lobte das Engagement von Dr. Gerhard Hopp und  überraschte diesen mit einem Präsent und dem  Landkreis-Schal.

Alle Reiseteilnehmer nahmen dankbar die Anregung  zu einer Wiedersehensfeier  im Frühsommer auf. Busfahrer Willi Rausch brachte es schließlich treffend auf den Punkt: „Alles hat gepasst“.

Diskussionsrunde der Ehrenamtscardinhaber mit MdB Karl Holmeier

Bei einer Informationsfahrt des Presse- und Informationsamtes  der Bundesregierung ist    eine Diskussionsrunde mit dem zuständigen Bundestagsabgeordneten Pflicht. Doch Karl Holmeier beließ es nicht nur bei dieser Pflichtveranstaltung, sondern schaute bereits am Mittwochabend und am Donnerstag bei der Delegation aus dem Landkreis vorbei,  um sich dann am Freitagnachmittag endgültig in der Tschechischen Botschaft von den Ehrenamtsträgern zu verabschieden.

In der Diskussionsrunde musste Holmeier die  Interessierten zunächst über die Griechenland-Krise informieren.  „Da unten läuft alles schief“, nahm sich Holmeier kein Blatt vor den Mund und votierte für eine Aufbauhilfe für das  Land.

Dass er bei seiner Arbeit in Berlin und im Wahlkreis auf gute Mitarbeiter angewiesen ist, dies stellte der CSU-Bundestagsabgeordnete klar heraus, verwies auf die zahlreichen Termine die bei den verschiedensten Anlässen  unter einen Hut gebracht werden müssen. 14- bis 16-Stunden-Tage sind  an der Tagesordnung.   In der Zeit, die er in Berlin verbringe, übe das Bürgermeister-Amt in Weiding  sein Stellvertreter aus. Ein Reiseteilnehmer lobte Holmeier dafür, dass dieser als Bundestagsabgeordneter nicht abgehoben habe.  Holmeier erklärte dazu,   dass man die Verankerung nach Hause brauche und sich die Bodenhaftung bewahren müsse. 

Angesprochen wurde auch die Drogenproblematik im benachbarten tschechischen Grenzraum. Dabei  wies der Bundestagsabgeordnete darauf hin, dass die Hälfte aller Führerscheinentzuge im Landkreis Cham bereits auf Drogendelikte zurückzuführen sind, was alle überraschte.  Eines der Hauptprobleme sah Anton Dengler von Bundespolizei darin, dass das Personal der tschechischen Polizei stark reduziert wurde.

Holmeier gab bekannt, dass er im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union vertreten sei und dabei Berichterstatter für Ungarn sei.

Reinhard Lesinski kritisierte ein Boulevard-Blatt, das Politik mache und dem stimmten alle zu.

Auf einem guten Weg sieht Karl Holmeier die Bemühungen für eine  leistungsfähige Bahn-Magistrale von München nach Prag.  Dabei verwies er auf die gute Unterstützung aus Prag.  Er gab sich aber auch keinen Illusionen hin, dass der Ausbau dieser Magistrale vor dem Jahr 2030 nicht  fertig sein werde.Eine brandaktuelle Neuigkeit konnte Karl Holmeier im Verlauf der Diskussionsrunde mitteilen: Am 19. März erfolgt die Tunnelfreigabe bei der Südumgehung in Furth im Wald und dazu wird Bundesverkehrsminister Ramsauer in die Grenzstadt kommen.  Wir berichteten bereits im Lokalteil Furth im Wald. Karl-Heinz Sölch  zeigte sich zum Abschluss der Diskussionsrunde überrascht vom Fachwissen   Holmeiers  und bescheinigte ihm eine akribische Arbeit.  Holmeier versuche zum Wohl der Bürger für seine Region alles herauszuholen. Sölch überbrachte die Grüße von Landrat Franz Löffler und überraschte  schließlich noch Doris Hapke von Holmeiers Berlin-Büro mit dem Landkreis-Schal. 

Heike Staudner zur „Funktionärin des Jahres“ gekürt

„Wir können auf ein ereignisreiches, emotionales und erfolgreiches Jahr zurückblicken, auch wenn wir nicht alle Ziele  erreichen konnten“. Dies war die Quintessenz des Vorsitzenden Manfred Dietl bei der traditionellen Jahresabschlussfeier des FC Ränkam am vergangenen Samstagabend im Gymnastikraum, die sich erneut eines großen Zuspruchs erfreute. Für viel Erheiterung sorgte wieder der Bilder-Jahresrückblick, denn so manche Sprech- oder Gedankenblase auf den Fotos erwies sich als Angriff auf die Lachmuskeln. Im Verlaufe des Abends wurde vielen Helfern ein Dank abgestattet. Im Mittelpunkt stand Tennisabteilungsleiterin Heike Staudner, die zur „Funktionärin des Jahres“ gekürt wurde.

Zur Jahresabschlussfeier konnte FC-Vorsitzender Manfred Dietl neben den zahlreichen Mitgliedern auch die Ehrenvorstände Willi Morigl und Karl Reitmeier, die Ehrenmitglieder Heinz Rank und Max Schönberger sowie die Trainer Franz Koller und Christian Vogl besonders begrüßen.

Zunächst bedankte sich der Vorsitzende bei allen, die sich im Jahre 2011, sei es als aktiver Sportler, als Funktionär oder als aktives Mitglied für den FC Ränkam eingesetzt haben. Sie alle hätten dazu beigetragen, „dass wir unsere Hausaufgaben größtenteils zu unserer Zufriedenheit erledigen konnten“. Dietl stellte die erfolgreiche Jugendarbeit und die sehr gute Arbeit in den Abteilungen heraus, die dafür der Grundstock gewesen seien. Eine harmonische Zusammenarbeit, Kameradschaft und ein großer Zusammenhalt hätten  natürlich auch dazu gehört. Zu einem Vereinsjahr würden natürlich Höhen und Tiefen gehören. Einen Dank richtete Dietl an alle Institutionen, Firmen und Privatpersonen, die den Verein im abgelaufenen Jahr in irgendeiner Weise unterstützt haben. Nur mit Zusammenhalt sei es möglich, Erfolge zu erzielen, Misserfolge zu verkraften und positiv nach vorne zu schauen.

Mit kleinen Geschenken bedankte sich Dietl bei Annemarie Bücherl, Pauline Müller, Heike Staudner, Gerti Dietl und Heidi Dietl sowie bei den beiden Platzwarten Heinz Rank sen. und Manuel Dietl.

Höhepunkt des Abends war die Auszeichnung der „Funktionärin des Jahres“.  Diese Wahl fiel in diesem Jahr auf Heike Staudner, die seit fünf Jahren mit viel Engagement und Elan die Tennisabteilung führt.  Der FC-Vorsitzende erwähnte,  dass Staudner  im vergangenen Jahr die Sanierung des Tennishäuschens, der Außenanlagen sowie der Tennisplätze mit ihrer Abteilung in Angriff genommen habe. Dabei habe sie selbst großen Eifer an den Tag gelegt und es sei ihr zudem gelungen,  viele Mitglieder zur Mitarbeit zu gewinnen. Durch die große Eigenleistung hätten die Kosten relativ niedrig gehalten werden können und die Anlage sei zu einem Schmuckstück geworden. Auch als Sportheimwirtin sei auf Heike Staudner Verlass und durch ihre natürliche und sehr freundliche Art fühlten sich die Gäste im Sportheim wohl. Sie  sei auch in sportlicher Hinsicht als Tennisspielerin ein Vorbild und sei zudem ein großer Fan der Fußballer.

Danach war für ein reichliches warmes Buffet (bestens zubereitet vom Vereinslokal Ziesler) sowie für Kaffee und Kuchen gesorgt. Ein Dank galt den Frauen, welche wieder für Salate und Kuchen gesorgt hatten. Ferner wurde Ernst Glaser gedankt, der für die Abschlussfeier 30 Liter Bier spendiert hatte.

Christian Mühlbauer nützte noch die Gelegenheit, um sich bei Kerstin, Gerti und Heidi Dietl sowie Kathi Pillmeier, Heike Staudner, Astrid Müller, Andrea Roßmann, Swetlana Astahov, und Corinna Augustin für die tatkräftige Mithilfe beim Christkindlmarkt zu bedanken, der dadurch zu einem schönen Erfolg wurde. Er überraschte sie mit kleinen Geschenken.

Für viel Erheiterung sorgte schließlich der Bilderrückblick, den Christian Mühlbauer, Manfred Dietl und Karl Reitmeier zusammengestellt hatten.

Im Anschluss daran saßen die Mitglieder noch lange in gemütlicher Runde zusammen und einen besonderen Grund zum Feiern hatte das Team „ATZE  Mailand“, das den Gewinn der Stadtmeisterschaft an diesem Tag ausgiebig feierte.

   

Gartenfest litt unter kühlen Temperaturen

Ganz im Zeichen des Sports stand das Gartenfest des FC Ränkam am vergangenen Wochenende. Höhepunkt war der 3. Ponholzlauf am Sonntag, über dessen Verlauf wir bereits in unserer gestrigen Ausgabe berichteten. Seinen Auftakt hatte das Gartenfest am Samstag  mit der ersten offenen Dorfmeisterschaft im Freiluft-Volleyball genommen. Fünf Mannschaften waren angetreten und wetteiferten um den Sieg. Die Zuschauer bekamen dabei spannende Spiele zu sehen.

Neueste Errungenschaft des  FC Ränkam ist ein Volleyball-Spielfeld. Dazu wurden entsprechende Pfosten und ein Netz angeschafft. Aus diesem Grunde wurde gleich eine offene Volleyball-Dorfmeisterschaft gestartet. Als souveränen Sieger ging schließlich das Team „Ballermänner“ hervor, bestehend aus Helmut Lankes, Martin Lankes,  Thomas Lankes und Julian Walberer.   Sie hatten alle acht Spiele siegreich gestaltet.  Auf dem zweiten Platz landete die Mannschaft „Käpt’n Mauser Team“. Dahinter folgten: 3. Freitagsspieler, 4. „Ballerina“ und  5. „Neger aus Lixenried“. Die Siegerehrung  wurde von Konrad Reitmeier vom Förderverein für den FC Ränkam vorgenommen und dabei konnten die drei erstplatzierten Teams Medaillen in Empfang nehmen.

Den ganzen Nachmittag über hatten bereits die Damen des FC Ränkam mit Kaffee und Kuchen sowie mit Bratwurstsemmeln für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt. Am Abend nahm dann das Gartenfest seinen Auftakt. Für die musikalische Unterhaltung sorgten dabei in bewährter Manier „Die Wallerflossen“ in der Person von Konrad Reitmeier und Robert Kamera. Für gelungene gesangliche Einlagen sorgte im Verlaufe des Abends Natalie Roßmann. Zu  Gitarrenklängen gab das Jungtalent einige Lieder zum  Besten und die zahlreichen Besucher sparten nach den gekonnten Darbietungen nicht mit viel Beifall.

FC-Vorsitzender Manfred Dietl hatte die Besucher herzlich begrüßt und dem Förderverein des FC Ränkam unter dem Vorsitzenden Hans Neubauer mit seinen zahlreichen Helfern  für die Ausrichtung der Veranstaltung gedankt.

Leider wurde es dann keine laue Sommernacht und so musste man sich schon warm anziehen, um im Freien  aushalten zu können.

Das Gartenfest fand am nächsten Tag seine Fortsetzung. Ab Mittag war für Brotzeiten gesorgt und am Nachmittag wurden wieder Kaffee und Kuchen serviert. Nach dem Fußball-Freundschaftsspiel   zwischen dem FC  Ränkam und der SpVgg Willmering/Waffenbrunn    sollte das Gartenfest seine Fortsetzung finden, jedoch setzte schon kurz nach der Halbzeitpause Regen ein und die Temperaturen sanken immer tiefer nach unten, so dass das Gartenfest sehr bald seinen Ausklang fand.


Auch im Jahr 2009 von bester Seite präsentiert

FC Ränkam zog bei Jahresversammlung erfolgreiche Bilanz - Treue Mitglieder geehrt

Nach dem Jubiläumsjahr 2008 war das Jahr 2009 beim FC Ränkam geprägt von großartigen sportlichen Erfolgen, der Gründung der JFG Drei Wappen 09 mit den Vereinen Arnschwang und Gleißenberg, der Durchführung des BSJ-Multicups und notwendigen, zeitaufwändigen Arbeiten auf dem Sportgelände. Dies unterstrich Vorsitzender Manfred Dietl bei der Jahresversammlung am Freitagabend im Vereinslokal Ziesler. Bei dieser wurden auch Ehrungen von treuen Mitgliedern vorgenommen. Ferner wurde Josef Schönberger für seinen langjährigen Einsatz und seine Verdienste das FC-Vereinswappen verliehen. Zur Jahresversammlung konnte Dietl neben den Mitgliedern besonders Bürgermeister Müller, Stadträtin Marie-Luise Schneider, Ehrenvorstand Willi Morigl sowie die Ehrenmitglieder Alois Dietl und Max Schönberger begrüßen. Eingelegt wurde eine Gedenkminute für das verstorbene Mitglied Josef Vogl. Der Vorsitzende bemerkte, das es immer das Ziel sei, den Verein voranzubringen. In den Abteilungen sei man bestrebt, das Sportangebot attraktiv und abwechslungsreich zu gestalten.
Der FC Ränkam könne auf ein äußerst erfolgreiches Sportjahr zurückblicken. Der Aufstieg der 1. Mannschaft in die BOL sei eine großartige Leistung gewesen. Auch im Juniorenbereich habe es wieder tolle Erfolge gegeben und der Wiederaufstieg der Tennisdamen I verdiene große Anerkennung. Herzlichen Dank sagte Dietl den Trainern, Übungsleitern und Betreuern der Mannschaften im Fußball, Tennis und der Gymnastikabteilung für ihr tolles Engagement. Die Jugendleiter Claudia Klemmer und Richard Dietl seien die Motoren und Vorbilder zugleich und hätten erheblichen Anteil an der erfolgreichen Jugendarbeit. Der FC Ränkam stehe auf gesunden finanziellen Beinen. Die jährlichen Zuschüsse der Stadt für die Sportplatzpflege und für die Jugendarbeit sowie die ÜL-Pauschale seien wichtige Einnahmeposten, um die Unterhaltskosten für Sportheim und Sportanlage sowie den Vereinsbus und den Sportbetrieb zu bewältigen. Erfreut konnte Dietl berichten, dass die Mitgliederzahl von 476 auf 481 gesteigert werden konnte. Ein Highlight sei der Ausflug nach Bautzen und Dresden gewesen. Für die Durchführung des BSJ-Multicups “Spiel ohne Grenzen³ sagte der Vorsitzende einen besonderen Dank an die Jugendleiterinnen Kerstin und Stefanie Dietl. Die Jugend des FC Ränkam schaffte einen zweiten Platz in der Multicupwertung, was Dietl als “Supererfolg³ wertete. Unter anderem erwähnte Dietl auch noch das Gartenfest mit Ponholzlauf und das Weinfest. Die Spieler der 1. Mannschaft hätten kurzfristig eine Skigaudi mit einem Schlittenrennen für die Kinder durchgeführt. Die Tagesskifahrt führte zur Reiteralm.
Der FC Ränkam besuchte mit starken Abordnungen die Gartenfeste der Ortsvereine. Bei der Dorfmeisterschaft im Luftgewehrschießen konnte der FC Ränkam viele Erfolge verzeichnen. Dieses Jahr feiere der Nachbarverein DJK Arnschwang sein 50-jähriges Gründungsfest. Der FC Ränkam fungiere als Patenverein, was eine Ehre, aber auch Verpflichtung sei. Dietl sprach die Hoffnung aus, dass sich der FC Ränkam als geschlossene Einheit präsentiert. Die Anpflanzung am Sportgelände sei zugeschnitten worden. Der Zaun rund um das Sportgelände sei in Eigenregie teilweise bereits repariert. Die restlichen Arbeiten würden heuer folgen. Die Umkleidekabinen wurden neu getüncht. Der FC Ränkam habe sich auch 2009 von seiner besten Seite präsentiert. Es gelte diesen hohen Standard zu halten und die gesteckten Ziele in Angriff zu nehmen. Hierfür sei sicherlich wieder ein hohes Maß an Engagement, Zusammenhalt und ein stetiges Miteinander erforderlich. Die Vorstandschaft und die Tennisabteilung würden sich heuer mit dem Neubau eines Tennishäuschens beschäftigen, da hier Handlungsbedarf bestehe. Dem Kassenbericht von Wolfgang Augustin war zu entnehmen, dass ein Defizit erwirtschaftet wurde, was auf diverse Anschaffungen sowie die enormen Ausgaben für die Sportanlage zurückgeführt wurde. Bürgermeister Johannes Müller sprach dem FC Ränkam seine Anerkennung aus. Vereine wie der FC Ränkam seien das Rückgrat jeden Sports. Das breit gefächerte Angebot biete eine sinnvolle und hervorragende Freizeitbeschäftigung. Der FC Ränkam zähle zu den aktivsten Vereinen und sei aus dem gesellschaftlichen Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken. Lobende Worte sprach Müller auch für die hervorragende Jugendarbeit aus. Beim FC Ränkam sei erkannt worden, dass derjenige, der die Jugend hat, auch die Zukunft hat. Müller versprach eine Spende über 1000 Euro. Über die Berichte der Abteilungen berichten wir in einer der nächsten Ausgaben.
Bei der Jahreshauptversammlung des FC Ränkam wurden auch Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften vorgenommen.
 40 Jahre: Karlheinz Schmatz, Heinrich Schmatz, Hans Christl.
25 Jahre: Thomas Amberger, Udo Hermann, Marion Kordick, Josef Rädlinger, Wolfgang Plötz, Hermann Müller, Marille Kreitinger, Heinz Rank jun., Thomas Obl.
15 Jahre: Markus Kreitinger, Marie-Luise Schneider, Sabine Hofer, Hans Hoch, Martina Hoch, Rita Wanninger, Andrea Roßmann, Christa Bethke, Claudia Glaser, Ingrid Nachreiner, Anna Hutter, Pauline Koller, Martha Mühlbauer, Frieda Christl, Maria Kreuzer, Adolfine Lankes und Anna Resch. Diese treuen Mitglieder wurden bei der Jahreshauptversammlung des FC Ränkam ausgezeichnet.
Diese treuen Mitglieder wurden bei der Jahreshauptversammlung des FC Ränkam ausgezeichnet

Josef Schönberger geehrt

FC Ränkam verlieh ihm das FC-Vereinswappen

Für seinen langjährigen Einsatz und seine Verdienste um den FC Ränkam wurde bei der Jahreshauptversammlung des FC Ränkam Josef Schönberger mit dem FC-Vereinswappen bedacht. FC-Vorsitzender Manfred Dietl hielt die Laudatio. 1990 sei Josesf Schönberger vom Nachbarverein SV Weiding gekommen und habe beim FC Ränkam eine neue sportliche Herausforderung gesucht. Schnell habe der FC Ränkam gemerkt, mit Schönberger einen Glücksgriff gemacht zu haben. Nicht nur dessen sportliche Klasse, sondern auch dessen ruhige, freundliche und offene Art hätten ihn innerhalb kürzester Zeit zu einem Führungsspieler in der Mannschaft gemacht. Als einer der besten Liberos in der BOL sei Schönberger sowohl bei den Mannschaftskameraden wie auch bei den Gegenspielern äußert beliebt und geschätzt gewesen. Als jahrelanger Kapitän habe er einen maßgeblichen Anteil an den sportlichen Erfolgen der Mannschaft gehabt. 1995 sei es gelungen, Schönberger für die Vereinsarbeit zu gewinnen und er sei zum Schriftführer gewählt worden. Dieses Amt habe er gewissenhaft und zuverlässig 14 Jahre bis 2009 ausgeübt. Die Zusammenarbeit mit ihm sei geprägt gewesen von großer Harmonie und Fachkompetenz. Seine Erfahrung sei wichtig gewesen für die Vereinsarbeit und Sschönberger sei immer präsent gewesen, wenn es galt den Verein zu unterstützen. Für den FC Ränkam sei Schönberger nicht nur sportlich sondern auch menschlich ein Volltreffer gewesen und so sei es eine logische Folge, dass die Vorstandschaft einstimmig beschlossen hat, ihn für seinen Einsatz auszuzeichnen mit dem FC-Vereinswappen.

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