Lob von Bürgermeister Sandro Bauer für den FC Ränkam

„Durch die engagierte Arbeit der Vorstandschaft, aber auch   der Abteilungen sowie der Mithilfe vieler Mitglieder, die sich in die Vereinsarbeit  eingebracht haben, können wir sagen, dass wir unsere Hausaufgaben gemacht haben und eine erfolgreiche Bilanz vorlegen können“. Dies unterstrich FC-Vorsitzender Manfred Dietl bei  der Jahrshauptversammlung des FC Ränkam am Freitagabend im Vereinslokal Ziesler bei seinem Rückblick. Dietl war sich in seinem Ausblick sicher, dass der FC Ränkam auch in diesem Jahr positive Zeichen setzen  wird und ein Aushängeschild der Stadt Furth im Wald bleibt. Dazu vorausgesetzt werde aber Kameradschaft und Zusammenhalt, ferner müsse weiter ein selbstbewusstes Wirgefühl an den Tag gelegt werden. Bürgermeister Sandro Bauer sprach dem FC Ränkam seine Anerkennung aus, denn dieser  leiste viel für die Gesellschaft, die Stadt und die Dorfgemeinschaft.

Die Jahreshauptversammlung nützte der FC-Vorsitzende zu einem umfassenden Rückblick.  Zunächst galt ein Gedenken dem verstorbenen Ehrenmitglied Hermann Müller sowie Roman Schwendemann und  Marianne Daschner.

Zunächst streifte Dietl die sportliche  Bilanz und stellte fest, dass der Abstieg der 1. Fußballmannschaft aus der Bezirksoberliga kein Beinbruch war.  Auch der Nachwuchs, wobei er insbesondere die JFG Drei Wappen erwähnte,  habe für viele positive Schlagzeilen gesorgt.    Den Herren 50 der Tennisabteilung sei mit dem Aufstieg in die Landesliga ein großer Erfolg  gelungen. Ausführlich ging der Vorsitzende auf die finanzielle Situation ein, erwähnte   die Anschaffung eines neuen Rasentraktors und verwies auf die dringend notwendige Erneuerung der Fenster im alten Teil des Sportheims. Erfreut zeigte sich der Vorsitzende darüber, dass der Mitgliederstand mit 482 Personen gehalten werden konnte.  In Erinnerung gerufen wurden zahlreiche durchgeführte Veranstaltungen des Hauptvereins und der Abteilungen, Festbesuche sowie Geburtstagsgratulationen  und Hochzeiten. Verwiesen wurde auf Arbeiten am Sportheim und dem Sportplatzgelände, das Tennisheim sei zudem einer Generalsanierung unterzogen worden. Die Arbeit zwischen den Abteilungen und der Hauptvorstandschaft funktioniere bestens und sei geprägt gewesen von Harmonie, Loyalität und großer Kameradschaft. Im Einsatz sei der FC Ränkam auch gewesen beim Festival des Landkreissports. Stolz konnte Dietl berichten, dass der FC Ränkam 15 lizenzierte Übungsleiter hat. Die Übungsleiterpauschale sei eine wichtige Einnahmequelle für den Verein. Eine Anpassung des Mitgliederbeitrages werde auf das kommende Jahr verschoben, da der Bayerische Landessportverband ab 2012 neue Mindestbeiträge festgesetzt habe.

Ausführlich informierte  Dietl über die Anschaffung eines neuen Vereinbusses, die nur über die Unterstützung   durch Sponsoren möglich wurde.

Hauptvereinsjugendleiterin Stefanie Dietl führte Klage darüber, dass die Teilnehmer an den Veranstaltungen, die angeboten werden,  immer weniger werden. Die Jugendabteilung mache sich jedes Jahr viele Gedanken darüber, was man den Kids anbieten  könne. Es werde aber jedes Jahr schwieriger,   den Nachwuchs zu motivieren und zu begeistern. Sie ließ die durchgeführten Veranstaltungen noch einmal Revue passieren und versprach, gemeinsam mit dem Jugendzirkel wieder ein Freizeitangebot auf die Beine zu stellen.

Hauptvereinskassier Wolfgang Augustin  legte einen detaillierten Kassenbericht vor, wobei er auf die enormen Ausgaben durch Gas, Sportplatz- und  Gerätepflege, Spritkosten, BLSV-Beiträge,  Stromkosten, Bus-Unterhalt sowie Versicherungen und Wassergebühren verwies.  Sein Fazit: „Es wird immer schwieriger, schwarze Zahlen zu schreiben“.

Als Mann der klaren Worte, der sich auf keine Versprechungen einlässt, die letztlich  nicht  zu halten sind, erwies sich Bürgermeister Sandro Bauer. Er wies darauf hin, dass viele Bürger das vielfältige Angebot  des FC  Ränkam nützen, der eine hervorragende Arbeit leiste und zu  den aktivsten Vereinen der Stadt zähle.  Großer Wert werde beim FC Ränkam auf die Jugendarbeit gelegt.  Wenn man die Zahlen des Vereins höre, müsse schon von einem kleinen Unternehmen gesprochen werden.  Bauer informierte, dass ein Antrag des FC Ränkam nunmehr im Januar  im Stadtrat behandelt wurde. Dabei überbrachte er zunächst die schlechte Nachricht. Die Gewerbesteuer könne nicht erlassen werden, um keinen Bezugsfall zu schaffen.  Die gute Nachricht war aber, dass der  Stadtrat einstimmig 1000 Euro  für die Sanierung der Fenster im Altbau des Sportheims sowie  1000 Euro für die Anschaffung  des Rasentraktors genehmigt  habe. Dietl hatte sich zuvor beklagt, dass unter Bürgermeister Müller  der FC-Antrag nicht an den Stadtrat weitergegeben worden war.

In der Jahreshauptversammlung des FC  Ränkam wurden auch treue Mitglieder ausgezeichnet. Für eine 25-jährige Mitgliedschaft wurden Xaver Brandl, Roland Fischer, Claudia Kolbeck, Sonja Kott, Inge Dietl, Elisabeth Reitmeier, Irmi Augustin, Gertraud Dorner, Wolfgang Haimerl, Christian Lankes, Erna Christl und Heidi Dietl geehrt. Seit 15 Jahren sind Josef Lecker sen., Helmut Brandl sowie Sybille und Hans Staudner beim FC Ränkam. Die Geehrten wurden mit einer Urkunde und einer Ehrennadel bedacht.


Manfred Dietl und Karl Reitmeier bei Informationsfahrt nach Berlin dabei

Ihr bürgerschaftliches Engagement hat sich für rund 50 Besitzer der Ehrenamtscard gelohnt,  wurden sie doch per Losentscheid zu einer viertägigen Informationsfahrt nach Berlin eingeladen, die vom  vergangenen Mittwoch bis Samstag über die Bühne ging. Mit dabei waren auch der Vorsitzende des FC Ränkam, Manfred Dietl, sowie der Ehrenvorsitzende Karl Reitmeier. Ermöglicht hatte dieses tolle Geschenk  der CSU-Bundestagsabgeordnete Karl Holmeier, der dieses Engagement zu schätzen weiß und gemeinsam mit dem Treffpunkt Ehrenamt des Landkreises zu dieser Fahrt eingeladen hatte.  Holmeier stattete der Besuchergruppe aus dem Landkreis Cham wiederholt Besuche ab, führte mit ihnen auch eine längere Diskussion. Über diese  Diskussion ein Extra-Bericht unterhalb der Bilder. 

 Höhepunkte dieser Reise waren ein Besuch in der Bayerischen Landesvertretung, ein Informationsgespräch im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend,  der Besuch des Reichstagsgebäudes, eine Führung im Bundeskanzleramt, ein Abstecher  in die Botschaft der Tschechischen Republik sowie zum Abschluss eine Führung im Olympiastadion Berlin. Bei den Stadtbesichtigungen durch Barbara Pikart wurde die deutsche Geschichte an vielen Ecken präsent.

Mit einem Bus  des Reisecenters Multerer, gesteuert von dem freundlichen Fahrer Willi Rausch,  waren die Ehrenamtscardinhaber am frühen Mittwochmorgen gestartet, begleitet von Dr. Gerhard Hopp vom  Büro Karl Holmeier und Karlheinz Sölch vom Landratsamt Cham. Schon auf der Hinfahrt las Dr. Gerhard Hopp den Reiseteilnehmern jeden Wunsch förmlich von den Augen ab, versorgte sie unter anderem mit Kaffee, Süßigkeiten und Äpfeln.

Nach mehrstündiger Fahrt am Mittwochnachmittag in der Bundeshauptstadt angekommen, wurde zunächst im   Upstalsboom-Hotel Friedrichshain eingecheckt, was aufgrund der guten Vorbereitung problemlos über die Bühne ging. Danach stand gleich der Besuch der Ausstellung „Wege – Irrwege – Umwege“ im Deutschen Dom auf dem Programm. Die Überraschung war groß, als dort   ein altes Foto vom Bahnhof in Furth im Wald entdeckt wurde mit der Aufschrift „Amerika hilft Europa – Diese Güterwagen lieferte der Marshall Plan“. Nach dem Abendessen   verschwanden die meisten Teilnehmer sehr bald in den Betten.

Bei  einer  nahezu dreistündigen Stadtrundfahrt am Donnerstag  erfuhren die Reiseteilnehmer  sehr viel über Berlin. So wusste die versierte Reiseleiterin Barbara Picart zu berichten, dass ein Hollywood-Reporter Berlin als „Die coolste Stadt der Welt“ betitelt  hat.    Berlin sei verglichen  mit anderen europäischen Metropolen sehr preiswert.  Bei den Stadtrundfahrten erhielten die Ehrenamtscardinhaber jedenfalls viel Wissenswertes über die Bundeshauptstadt.

Zum Mittagessen wurde in  die Bayerische Landesvertretung eingeladen. Dort stießen auch Doris Hapke und Jens Pawlowski von Holmeiers Büro in Berlin zur Reisegruppe. Groß war dabei die Freude bei der Furtherin Andrea Strauß, die derzeit ein Praktikum in Holmeiers Büro absolviert, als sie bekannte Gesichter aus der Heimat traf.  Holmeier hieß die   herzlich willkommen  und stellte die Bayerische Landesvertretung neben dem Reichstag als das wichtigste Gebäude von Berlin vor.  Die CSU bezeichnete Holmeier als den Stützpfeiler dieser Regierung. Diese sei 2009 gestartet  auf einer Schotterstraße, 2010 habe man sich auf eine Asphaltstraße begeben und in diesem Jahr  werde nun  die Feinschicht aufgetragen. Nachdem sich zum gleichen Zeitpunkt auch eine  Delegation aus dem Landkreis Dingolfing/Landau in der Bayerischen Landesvertretung  aufhielt, stellte Holmeier die Niederbayern und die Oberpfälzer als „die Besten und Fleißigsten in ganz Bayern“ heraus.

Gut gestärkt mit Leberkäs, bayerischen Brezen und Bier  ging es danach weiter zu einem Informationsgespräch im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, wozu extra der Leiter der Abteilung „Ältere Menschen“, Dieter Hackler aus Bonn angereist war. Dabei ging es insbesondere um die demographische Entwicklung und deren Folgen. Hackler sprach von einer Generation, die soviel  Zeit hat, wie keine Generation davor.  Weitere Themen der Diskussion, in die sich die Ehrenamtsträger gut einbrachten, waren die Wohlfahrtspflege und die Engagementpolitik, wobei er unter anderem auf ein Modellprojekt im Bereich der Mehrgenerationenhäuser verwies. Hackler bemerkte, dass es in  Deutschland total unterschiedliche Engagement-Landschaften gibt. Zuletzt streifte er auch noch den Bundesfreiwilligen-Dienst.

Doch damit war der Tag noch nicht zu Ende, denn bevor es zum Abendessen ging, wurde noch die Erlebnisausstellung „The Story of Berlin“ besichtigt, wobei der Besuch eines Atombunkers  nachhaltige Eindrücke hinterließ.  Am Abend besuchten noch einige Mitreisende die Diskussionsrunde „Maybrit Illner“ im ZDF-Studio. Thema dieses  Abends war  „Wie leben mit Alzheimer?“.

Auch der Freitag hatte mit dem Besuch des Reichstagsgebäudes, der Führung im Bundeskanzleramt und dem Besuch der Tschechischen Botschaft ein ausgefülltes Programm. Im Reichstagsgebäude konnte  auf der Besucher-Empore des Plenarsaals Platz genommen werden. Auf der Dachterrasse des Reichstages wurde dann ein gemeinsames Gruppenbild „geschossen“. Eine Diskussionsrunde mit MdB Karl Holmeier gab es in einem Vortragssaal des Reichstagsgebäudes. 

 In der Tschechischen Botschaft bezeichnete der freundliche Botschaftssekretär Jan Brunner die Beziehungen zwischen Deutschland und Tschechien als die derzeit Besten in der gesamten gemeinsamen Geschichte. Brunner stellte klar, dass Deutschland als großer Partner geschätzt sei.   MdB Karl Holmeier sprach ebenfalls von einer Zusammenarbeit, die bestens funktioniere, verabschiedete sich dann von der Delegation aus dem Landkreis Cham und trat mit dem Flugzeug die Heimreise an, wo bereits die nächsten Termine auf ihn warteten.  

Den Abschluss bildete   am Samstag eine Führung im altehrwürdigen Olympiastadion, ehe   die Heimreise angetreten wurde.

Kurz bevor wieder heimatliche Gefilde erreicht waren, stellte Dr. Gerhard Hopp fest, „dass es viel Spaß gemacht hat mit euch“. Der gesamte Organisationsablauf verlief auch Dank der Disziplin aller Teilnehmer völlig reibungslos. Dr. Hopp  sprach die Hoffnung aus, dass alle einen guten Einblick in die Arbeit von Karl Holmeier bekommen haben. Dankende Worte richtete er an Karlheinz Sölch, dieser wiederum lobte das Engagement von Dr. Gerhard Hopp und  überraschte diesen mit einem Präsent und dem  Landkreis-Schal.

Alle Reiseteilnehmer nahmen dankbar die Anregung  zu einer Wiedersehensfeier  im Frühsommer auf. Busfahrer Willi Rausch brachte es schließlich treffend auf den Punkt: „Alles hat gepasst“.

Diskussionsrunde der Ehrenamtscardinhaber mit MdB Karl Holmeier

Bei einer Informationsfahrt des Presse- und Informationsamtes  der Bundesregierung ist    eine Diskussionsrunde mit dem zuständigen Bundestagsabgeordneten Pflicht. Doch Karl Holmeier beließ es nicht nur bei dieser Pflichtveranstaltung, sondern schaute bereits am Mittwochabend und am Donnerstag bei der Delegation aus dem Landkreis vorbei,  um sich dann am Freitagnachmittag endgültig in der Tschechischen Botschaft von den Ehrenamtsträgern zu verabschieden.

In der Diskussionsrunde musste Holmeier die  Interessierten zunächst über die Griechenland-Krise informieren.  „Da unten läuft alles schief“, nahm sich Holmeier kein Blatt vor den Mund und votierte für eine Aufbauhilfe für das  Land.

Dass er bei seiner Arbeit in Berlin und im Wahlkreis auf gute Mitarbeiter angewiesen ist, dies stellte der CSU-Bundestagsabgeordnete klar heraus, verwies auf die zahlreichen Termine die bei den verschiedensten Anlässen  unter einen Hut gebracht werden müssen. 14- bis 16-Stunden-Tage sind  an der Tagesordnung.   In der Zeit, die er in Berlin verbringe, übe das Bürgermeister-Amt in Weiding  sein Stellvertreter aus. Ein Reiseteilnehmer lobte Holmeier dafür, dass dieser als Bundestagsabgeordneter nicht abgehoben habe.  Holmeier erklärte dazu,   dass man die Verankerung nach Hause brauche und sich die Bodenhaftung bewahren müsse. 

Angesprochen wurde auch die Drogenproblematik im benachbarten tschechischen Grenzraum. Dabei  wies der Bundestagsabgeordnete darauf hin, dass die Hälfte aller Führerscheinentzuge im Landkreis Cham bereits auf Drogendelikte zurückzuführen sind, was alle überraschte.  Eines der Hauptprobleme sah Anton Dengler von Bundespolizei darin, dass das Personal der tschechischen Polizei stark reduziert wurde.

Holmeier gab bekannt, dass er im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union vertreten sei und dabei Berichterstatter für Ungarn sei.

Reinhard Lesinski kritisierte ein Boulevard-Blatt, das Politik mache und dem stimmten alle zu.

Auf einem guten Weg sieht Karl Holmeier die Bemühungen für eine  leistungsfähige Bahn-Magistrale von München nach Prag.  Dabei verwies er auf die gute Unterstützung aus Prag.  Er gab sich aber auch keinen Illusionen hin, dass der Ausbau dieser Magistrale vor dem Jahr 2030 nicht  fertig sein werde.Eine brandaktuelle Neuigkeit konnte Karl Holmeier im Verlauf der Diskussionsrunde mitteilen: Am 19. März erfolgt die Tunnelfreigabe bei der Südumgehung in Furth im Wald und dazu wird Bundesverkehrsminister Ramsauer in die Grenzstadt kommen.  Wir berichteten bereits im Lokalteil Furth im Wald. Karl-Heinz Sölch  zeigte sich zum Abschluss der Diskussionsrunde überrascht vom Fachwissen   Holmeiers  und bescheinigte ihm eine akribische Arbeit.  Holmeier versuche zum Wohl der Bürger für seine Region alles herauszuholen. Sölch überbrachte die Grüße von Landrat Franz Löffler und überraschte  schließlich noch Doris Hapke von Holmeiers Berlin-Büro mit dem Landkreis-Schal. 

Heike Staudner zur „Funktionärin des Jahres“ gekürt

„Wir können auf ein ereignisreiches, emotionales und erfolgreiches Jahr zurückblicken, auch wenn wir nicht alle Ziele  erreichen konnten“. Dies war die Quintessenz des Vorsitzenden Manfred Dietl bei der traditionellen Jahresabschlussfeier des FC Ränkam am vergangenen Samstagabend im Gymnastikraum, die sich erneut eines großen Zuspruchs erfreute. Für viel Erheiterung sorgte wieder der Bilder-Jahresrückblick, denn so manche Sprech- oder Gedankenblase auf den Fotos erwies sich als Angriff auf die Lachmuskeln. Im Verlaufe des Abends wurde vielen Helfern ein Dank abgestattet. Im Mittelpunkt stand Tennisabteilungsleiterin Heike Staudner, die zur „Funktionärin des Jahres“ gekürt wurde.

Zur Jahresabschlussfeier konnte FC-Vorsitzender Manfred Dietl neben den zahlreichen Mitgliedern auch die Ehrenvorstände Willi Morigl und Karl Reitmeier, die Ehrenmitglieder Heinz Rank und Max Schönberger sowie die Trainer Franz Koller und Christian Vogl besonders begrüßen.

Zunächst bedankte sich der Vorsitzende bei allen, die sich im Jahre 2011, sei es als aktiver Sportler, als Funktionär oder als aktives Mitglied für den FC Ränkam eingesetzt haben. Sie alle hätten dazu beigetragen, „dass wir unsere Hausaufgaben größtenteils zu unserer Zufriedenheit erledigen konnten“. Dietl stellte die erfolgreiche Jugendarbeit und die sehr gute Arbeit in den Abteilungen heraus, die dafür der Grundstock gewesen seien. Eine harmonische Zusammenarbeit, Kameradschaft und ein großer Zusammenhalt hätten  natürlich auch dazu gehört. Zu einem Vereinsjahr würden natürlich Höhen und Tiefen gehören. Einen Dank richtete Dietl an alle Institutionen, Firmen und Privatpersonen, die den Verein im abgelaufenen Jahr in irgendeiner Weise unterstützt haben. Nur mit Zusammenhalt sei es möglich, Erfolge zu erzielen, Misserfolge zu verkraften und positiv nach vorne zu schauen.

Mit kleinen Geschenken bedankte sich Dietl bei Annemarie Bücherl, Pauline Müller, Heike Staudner, Gerti Dietl und Heidi Dietl sowie bei den beiden Platzwarten Heinz Rank sen. und Manuel Dietl.

Höhepunkt des Abends war die Auszeichnung der „Funktionärin des Jahres“.  Diese Wahl fiel in diesem Jahr auf Heike Staudner, die seit fünf Jahren mit viel Engagement und Elan die Tennisabteilung führt.  Der FC-Vorsitzende erwähnte,  dass Staudner  im vergangenen Jahr die Sanierung des Tennishäuschens, der Außenanlagen sowie der Tennisplätze mit ihrer Abteilung in Angriff genommen habe. Dabei habe sie selbst großen Eifer an den Tag gelegt und es sei ihr zudem gelungen,  viele Mitglieder zur Mitarbeit zu gewinnen. Durch die große Eigenleistung hätten die Kosten relativ niedrig gehalten werden können und die Anlage sei zu einem Schmuckstück geworden. Auch als Sportheimwirtin sei auf Heike Staudner Verlass und durch ihre natürliche und sehr freundliche Art fühlten sich die Gäste im Sportheim wohl. Sie  sei auch in sportlicher Hinsicht als Tennisspielerin ein Vorbild und sei zudem ein großer Fan der Fußballer.

Danach war für ein reichliches warmes Buffet (bestens zubereitet vom Vereinslokal Ziesler) sowie für Kaffee und Kuchen gesorgt. Ein Dank galt den Frauen, welche wieder für Salate und Kuchen gesorgt hatten. Ferner wurde Ernst Glaser gedankt, der für die Abschlussfeier 30 Liter Bier spendiert hatte.

Christian Mühlbauer nützte noch die Gelegenheit, um sich bei Kerstin, Gerti und Heidi Dietl sowie Kathi Pillmeier, Heike Staudner, Astrid Müller, Andrea Roßmann, Swetlana Astahov, und Corinna Augustin für die tatkräftige Mithilfe beim Christkindlmarkt zu bedanken, der dadurch zu einem schönen Erfolg wurde. Er überraschte sie mit kleinen Geschenken.

Für viel Erheiterung sorgte schließlich der Bilderrückblick, den Christian Mühlbauer, Manfred Dietl und Karl Reitmeier zusammengestellt hatten.

Im Anschluss daran saßen die Mitglieder noch lange in gemütlicher Runde zusammen und einen besonderen Grund zum Feiern hatte das Team „ATZE  Mailand“, das den Gewinn der Stadtmeisterschaft an diesem Tag ausgiebig feierte.

   

Gartenfest litt unter kühlen Temperaturen

Ganz im Zeichen des Sports stand das Gartenfest des FC Ränkam am vergangenen Wochenende. Höhepunkt war der 3. Ponholzlauf am Sonntag, über dessen Verlauf wir bereits in unserer gestrigen Ausgabe berichteten. Seinen Auftakt hatte das Gartenfest am Samstag  mit der ersten offenen Dorfmeisterschaft im Freiluft-Volleyball genommen. Fünf Mannschaften waren angetreten und wetteiferten um den Sieg. Die Zuschauer bekamen dabei spannende Spiele zu sehen.

Neueste Errungenschaft des  FC Ränkam ist ein Volleyball-Spielfeld. Dazu wurden entsprechende Pfosten und ein Netz angeschafft. Aus diesem Grunde wurde gleich eine offene Volleyball-Dorfmeisterschaft gestartet. Als souveränen Sieger ging schließlich das Team „Ballermänner“ hervor, bestehend aus Helmut Lankes, Martin Lankes,  Thomas Lankes und Julian Walberer.   Sie hatten alle acht Spiele siegreich gestaltet.  Auf dem zweiten Platz landete die Mannschaft „Käpt’n Mauser Team“. Dahinter folgten: 3. Freitagsspieler, 4. „Ballerina“ und  5. „Neger aus Lixenried“. Die Siegerehrung  wurde von Konrad Reitmeier vom Förderverein für den FC Ränkam vorgenommen und dabei konnten die drei erstplatzierten Teams Medaillen in Empfang nehmen.

Den ganzen Nachmittag über hatten bereits die Damen des FC Ränkam mit Kaffee und Kuchen sowie mit Bratwurstsemmeln für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt. Am Abend nahm dann das Gartenfest seinen Auftakt. Für die musikalische Unterhaltung sorgten dabei in bewährter Manier „Die Wallerflossen“ in der Person von Konrad Reitmeier und Robert Kamera. Für gelungene gesangliche Einlagen sorgte im Verlaufe des Abends Natalie Roßmann. Zu  Gitarrenklängen gab das Jungtalent einige Lieder zum  Besten und die zahlreichen Besucher sparten nach den gekonnten Darbietungen nicht mit viel Beifall.

FC-Vorsitzender Manfred Dietl hatte die Besucher herzlich begrüßt und dem Förderverein des FC Ränkam unter dem Vorsitzenden Hans Neubauer mit seinen zahlreichen Helfern  für die Ausrichtung der Veranstaltung gedankt.

Leider wurde es dann keine laue Sommernacht und so musste man sich schon warm anziehen, um im Freien  aushalten zu können.

Das Gartenfest fand am nächsten Tag seine Fortsetzung. Ab Mittag war für Brotzeiten gesorgt und am Nachmittag wurden wieder Kaffee und Kuchen serviert. Nach dem Fußball-Freundschaftsspiel   zwischen dem FC  Ränkam und der SpVgg Willmering/Waffenbrunn    sollte das Gartenfest seine Fortsetzung finden, jedoch setzte schon kurz nach der Halbzeitpause Regen ein und die Temperaturen sanken immer tiefer nach unten, so dass das Gartenfest sehr bald seinen Ausklang fand.


Auch im Jahr 2009 von bester Seite präsentiert

FC Ränkam zog bei Jahresversammlung erfolgreiche Bilanz - Treue Mitglieder geehrt

Nach dem Jubiläumsjahr 2008 war das Jahr 2009 beim FC Ränkam geprägt von großartigen sportlichen Erfolgen, der Gründung der JFG Drei Wappen 09 mit den Vereinen Arnschwang und Gleißenberg, der Durchführung des BSJ-Multicups und notwendigen, zeitaufwändigen Arbeiten auf dem Sportgelände. Dies unterstrich Vorsitzender Manfred Dietl bei der Jahresversammlung am Freitagabend im Vereinslokal Ziesler. Bei dieser wurden auch Ehrungen von treuen Mitgliedern vorgenommen. Ferner wurde Josef Schönberger für seinen langjährigen Einsatz und seine Verdienste das FC-Vereinswappen verliehen. Zur Jahresversammlung konnte Dietl neben den Mitgliedern besonders Bürgermeister Müller, Stadträtin Marie-Luise Schneider, Ehrenvorstand Willi Morigl sowie die Ehrenmitglieder Alois Dietl und Max Schönberger begrüßen. Eingelegt wurde eine Gedenkminute für das verstorbene Mitglied Josef Vogl. Der Vorsitzende bemerkte, das es immer das Ziel sei, den Verein voranzubringen. In den Abteilungen sei man bestrebt, das Sportangebot attraktiv und abwechslungsreich zu gestalten.
Der FC Ränkam könne auf ein äußerst erfolgreiches Sportjahr zurückblicken. Der Aufstieg der 1. Mannschaft in die BOL sei eine großartige Leistung gewesen. Auch im Juniorenbereich habe es wieder tolle Erfolge gegeben und der Wiederaufstieg der Tennisdamen I verdiene große Anerkennung. Herzlichen Dank sagte Dietl den Trainern, Übungsleitern und Betreuern der Mannschaften im Fußball, Tennis und der Gymnastikabteilung für ihr tolles Engagement. Die Jugendleiter Claudia Klemmer und Richard Dietl seien die Motoren und Vorbilder zugleich und hätten erheblichen Anteil an der erfolgreichen Jugendarbeit. Der FC Ränkam stehe auf gesunden finanziellen Beinen. Die jährlichen Zuschüsse der Stadt für die Sportplatzpflege und für die Jugendarbeit sowie die ÜL-Pauschale seien wichtige Einnahmeposten, um die Unterhaltskosten für Sportheim und Sportanlage sowie den Vereinsbus und den Sportbetrieb zu bewältigen. Erfreut konnte Dietl berichten, dass die Mitgliederzahl von 476 auf 481 gesteigert werden konnte. Ein Highlight sei der Ausflug nach Bautzen und Dresden gewesen. Für die Durchführung des BSJ-Multicups “Spiel ohne Grenzen³ sagte der Vorsitzende einen besonderen Dank an die Jugendleiterinnen Kerstin und Stefanie Dietl. Die Jugend des FC Ränkam schaffte einen zweiten Platz in der Multicupwertung, was Dietl als “Supererfolg³ wertete. Unter anderem erwähnte Dietl auch noch das Gartenfest mit Ponholzlauf und das Weinfest. Die Spieler der 1. Mannschaft hätten kurzfristig eine Skigaudi mit einem Schlittenrennen für die Kinder durchgeführt. Die Tagesskifahrt führte zur Reiteralm.
Der FC Ränkam besuchte mit starken Abordnungen die Gartenfeste der Ortsvereine. Bei der Dorfmeisterschaft im Luftgewehrschießen konnte der FC Ränkam viele Erfolge verzeichnen. Dieses Jahr feiere der Nachbarverein DJK Arnschwang sein 50-jähriges Gründungsfest. Der FC Ränkam fungiere als Patenverein, was eine Ehre, aber auch Verpflichtung sei. Dietl sprach die Hoffnung aus, dass sich der FC Ränkam als geschlossene Einheit präsentiert. Die Anpflanzung am Sportgelände sei zugeschnitten worden. Der Zaun rund um das Sportgelände sei in Eigenregie teilweise bereits repariert. Die restlichen Arbeiten würden heuer folgen. Die Umkleidekabinen wurden neu getüncht. Der FC Ränkam habe sich auch 2009 von seiner besten Seite präsentiert. Es gelte diesen hohen Standard zu halten und die gesteckten Ziele in Angriff zu nehmen. Hierfür sei sicherlich wieder ein hohes Maß an Engagement, Zusammenhalt und ein stetiges Miteinander erforderlich. Die Vorstandschaft und die Tennisabteilung würden sich heuer mit dem Neubau eines Tennishäuschens beschäftigen, da hier Handlungsbedarf bestehe. Dem Kassenbericht von Wolfgang Augustin war zu entnehmen, dass ein Defizit erwirtschaftet wurde, was auf diverse Anschaffungen sowie die enormen Ausgaben für die Sportanlage zurückgeführt wurde. Bürgermeister Johannes Müller sprach dem FC Ränkam seine Anerkennung aus. Vereine wie der FC Ränkam seien das Rückgrat jeden Sports. Das breit gefächerte Angebot biete eine sinnvolle und hervorragende Freizeitbeschäftigung. Der FC Ränkam zähle zu den aktivsten Vereinen und sei aus dem gesellschaftlichen Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken. Lobende Worte sprach Müller auch für die hervorragende Jugendarbeit aus. Beim FC Ränkam sei erkannt worden, dass derjenige, der die Jugend hat, auch die Zukunft hat. Müller versprach eine Spende über 1000 Euro. Über die Berichte der Abteilungen berichten wir in einer der nächsten Ausgaben.
Bei der Jahreshauptversammlung des FC Ränkam wurden auch Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften vorgenommen.
 40 Jahre: Karlheinz Schmatz, Heinrich Schmatz, Hans Christl.
25 Jahre: Thomas Amberger, Udo Hermann, Marion Kordick, Josef Rädlinger, Wolfgang Plötz, Hermann Müller, Marille Kreitinger, Heinz Rank jun., Thomas Obl.
15 Jahre: Markus Kreitinger, Marie-Luise Schneider, Sabine Hofer, Hans Hoch, Martina Hoch, Rita Wanninger, Andrea Roßmann, Christa Bethke, Claudia Glaser, Ingrid Nachreiner, Anna Hutter, Pauline Koller, Martha Mühlbauer, Frieda Christl, Maria Kreuzer, Adolfine Lankes und Anna Resch. Diese treuen Mitglieder wurden bei der Jahreshauptversammlung des FC Ränkam ausgezeichnet.
Diese treuen Mitglieder wurden bei der Jahreshauptversammlung des FC Ränkam ausgezeichnet

Josef Schönberger geehrt

FC Ränkam verlieh ihm das FC-Vereinswappen

Für seinen langjährigen Einsatz und seine Verdienste um den FC Ränkam wurde bei der Jahreshauptversammlung des FC Ränkam Josef Schönberger mit dem FC-Vereinswappen bedacht. FC-Vorsitzender Manfred Dietl hielt die Laudatio. 1990 sei Josesf Schönberger vom Nachbarverein SV Weiding gekommen und habe beim FC Ränkam eine neue sportliche Herausforderung gesucht. Schnell habe der FC Ränkam gemerkt, mit Schönberger einen Glücksgriff gemacht zu haben. Nicht nur dessen sportliche Klasse, sondern auch dessen ruhige, freundliche und offene Art hätten ihn innerhalb kürzester Zeit zu einem Führungsspieler in der Mannschaft gemacht. Als einer der besten Liberos in der BOL sei Schönberger sowohl bei den Mannschaftskameraden wie auch bei den Gegenspielern äußert beliebt und geschätzt gewesen. Als jahrelanger Kapitän habe er einen maßgeblichen Anteil an den sportlichen Erfolgen der Mannschaft gehabt. 1995 sei es gelungen, Schönberger für die Vereinsarbeit zu gewinnen und er sei zum Schriftführer gewählt worden. Dieses Amt habe er gewissenhaft und zuverlässig 14 Jahre bis 2009 ausgeübt. Die Zusammenarbeit mit ihm sei geprägt gewesen von großer Harmonie und Fachkompetenz. Seine Erfahrung sei wichtig gewesen für die Vereinsarbeit und Sschönberger sei immer präsent gewesen, wenn es galt den Verein zu unterstützen. Für den FC Ränkam sei Schönberger nicht nur sportlich sondern auch menschlich ein Volltreffer gewesen und so sei es eine logische Folge, dass die Vorstandschaft einstimmig beschlossen hat, ihn für seinen Einsatz auszuzeichnen mit dem FC-Vereinswappen.

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