Auch im Jahr 2009 von bester Seite präsentiert

FC Ränkam zog bei Jahresversammlung erfolgreiche Bilanz - Treue Mitglieder geehrt

Nach dem Jubiläumsjahr 2008 war das Jahr 2009 beim FC Ränkam geprägt von großartigen sportlichen Erfolgen, der Gründung der JFG Drei Wappen 09 mit den Vereinen Arnschwang und Gleißenberg, der Durchführung des BSJ-Multicups und notwendigen, zeitaufwändigen Arbeiten auf dem Sportgelände. Dies unterstrich Vorsitzender Manfred Dietl bei der Jahresversammlung am Freitagabend im Vereinslokal Ziesler. Bei dieser wurden auch Ehrungen von treuen Mitgliedern vorgenommen. Ferner wurde Josef Schönberger für seinen langjährigen Einsatz und seine Verdienste das FC-Vereinswappen verliehen. Zur Jahresversammlung konnte Dietl neben den Mitgliedern besonders Bürgermeister Müller, Stadträtin Marie-Luise Schneider, Ehrenvorstand Willi Morigl sowie die Ehrenmitglieder Alois Dietl und Max Schönberger begrüßen. Eingelegt wurde eine Gedenkminute für das verstorbene Mitglied Josef Vogl. Der Vorsitzende bemerkte, das es immer das Ziel sei, den Verein voranzubringen. In den Abteilungen sei man bestrebt, das Sportangebot attraktiv und abwechslungsreich zu gestalten.
Der FC Ränkam könne auf ein äußerst erfolgreiches Sportjahr zurückblicken. Der Aufstieg der 1. Mannschaft in die BOL sei eine großartige Leistung gewesen. Auch im Juniorenbereich habe es wieder tolle Erfolge gegeben und der Wiederaufstieg der Tennisdamen I verdiene große Anerkennung. Herzlichen Dank sagte Dietl den Trainern, Übungsleitern und Betreuern der Mannschaften im Fußball, Tennis und der Gymnastikabteilung für ihr tolles Engagement. Die Jugendleiter Claudia Klemmer und Richard Dietl seien die Motoren und Vorbilder zugleich und hätten erheblichen Anteil an der erfolgreichen Jugendarbeit. Der FC Ränkam stehe auf gesunden finanziellen Beinen. Die jährlichen Zuschüsse der Stadt für die Sportplatzpflege und für die Jugendarbeit sowie die ÜL-Pauschale seien wichtige Einnahmeposten, um die Unterhaltskosten für Sportheim und Sportanlage sowie den Vereinsbus und den Sportbetrieb zu bewältigen. Erfreut konnte Dietl berichten, dass die Mitgliederzahl von 476 auf 481 gesteigert werden konnte. Ein Highlight sei der Ausflug nach Bautzen und Dresden gewesen. Für die Durchführung des BSJ-Multicups “Spiel ohne Grenzen³ sagte der Vorsitzende einen besonderen Dank an die Jugendleiterinnen Kerstin und Stefanie Dietl. Die Jugend des FC Ränkam schaffte einen zweiten Platz in der Multicupwertung, was Dietl als “Supererfolg³ wertete. Unter anderem erwähnte Dietl auch noch das Gartenfest mit Ponholzlauf und das Weinfest. Die Spieler der 1. Mannschaft hätten kurzfristig eine Skigaudi mit einem Schlittenrennen für die Kinder durchgeführt. Die Tagesskifahrt führte zur Reiteralm.
Der FC Ränkam besuchte mit starken Abordnungen die Gartenfeste der Ortsvereine. Bei der Dorfmeisterschaft im Luftgewehrschießen konnte der FC Ränkam viele Erfolge verzeichnen. Dieses Jahr feiere der Nachbarverein DJK Arnschwang sein 50-jähriges Gründungsfest. Der FC Ränkam fungiere als Patenverein, was eine Ehre, aber auch Verpflichtung sei. Dietl sprach die Hoffnung aus, dass sich der FC Ränkam als geschlossene Einheit präsentiert. Die Anpflanzung am Sportgelände sei zugeschnitten worden. Der Zaun rund um das Sportgelände sei in Eigenregie teilweise bereits repariert. Die restlichen Arbeiten würden heuer folgen. Die Umkleidekabinen wurden neu getüncht. Der FC Ränkam habe sich auch 2009 von seiner besten Seite präsentiert. Es gelte diesen hohen Standard zu halten und die gesteckten Ziele in Angriff zu nehmen. Hierfür sei sicherlich wieder ein hohes Maß an Engagement, Zusammenhalt und ein stetiges Miteinander erforderlich. Die Vorstandschaft und die Tennisabteilung würden sich heuer mit dem Neubau eines Tennishäuschens beschäftigen, da hier Handlungsbedarf bestehe. Dem Kassenbericht von Wolfgang Augustin war zu entnehmen, dass ein Defizit erwirtschaftet wurde, was auf diverse Anschaffungen sowie die enormen Ausgaben für die Sportanlage zurückgeführt wurde. Bürgermeister Johannes Müller sprach dem FC Ränkam seine Anerkennung aus. Vereine wie der FC Ränkam seien das Rückgrat jeden Sports. Das breit gefächerte Angebot biete eine sinnvolle und hervorragende Freizeitbeschäftigung. Der FC Ränkam zähle zu den aktivsten Vereinen und sei aus dem gesellschaftlichen Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken. Lobende Worte sprach Müller auch für die hervorragende Jugendarbeit aus. Beim FC Ränkam sei erkannt worden, dass derjenige, der die Jugend hat, auch die Zukunft hat. Müller versprach eine Spende über 1000 Euro. Über die Berichte der Abteilungen berichten wir in einer der nächsten Ausgaben.
 
Bei der Jahreshauptversammlung des FC Ränkam wurden auch Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften vorgenommen.
 40 Jahre: Karlheinz Schmatz, Heinrich Schmatz, Hans Christl.
25 Jahre: Thomas Amberger, Udo Hermann, Marion Kordick, Josef Rädlinger, Wolfgang Plötz, Hermann Müller, Marille Kreitinger, Heinz Rank jun., Thomas Obl.
15 Jahre: Markus Kreitinger, Marie-Luise Schneider, Sabine Hofer, Hans Hoch, Martina Hoch, Rita Wanninger, Andrea Roßmann, Christa Bethke, Claudia Glaser, Ingrid Nachreiner, Anna Hutter, Pauline Koller, Martha Mühlbauer, Frieda Christl, Maria Kreuzer, Adolfine Lankes und Anna Resch. Diese treuen Mitglieder wurden bei der Jahreshauptversammlung des FC Ränkam ausgezeichnet.
Diese treuen Mitglieder wurden bei der Jahreshauptversammlung des FC Ränkam ausgezeichnet

Josef Schönberger geehrt

FC Ränkam verlieh ihm das FC-Vereinswappen

Für seinen langjährigen Einsatz und seine Verdienste um den FC Ränkam wurde bei der Jahreshauptversammlung des FC Ränkam Josef Schönberger mit dem FC-Vereinswappen bedacht. FC-Vorsitzender Manfred Dietl hielt die Laudatio. 1990 sei Josesf Schönberger vom Nachbarverein SV Weiding gekommen und habe beim FC Ränkam eine neue sportliche Herausforderung gesucht. Schnell habe der FC Ränkam gemerkt, mit Schönberger einen Glücksgriff gemacht zu haben. Nicht nur dessen sportliche Klasse, sondern auch dessen ruhige, freundliche und offene Art hätten ihn innerhalb kürzester Zeit zu einem Führungsspieler in der Mannschaft gemacht. Als einer der besten Liberos in der BOL sei Schönberger sowohl bei den Mannschaftskameraden wie auch bei den Gegenspielern äußert beliebt und geschätzt gewesen. Als jahrelanger Kapitän habe er einen maßgeblichen Anteil an den sportlichen Erfolgen der Mannschaft gehabt. 1995 sei es gelungen, Schönberger für die Vereinsarbeit zu gewinnen und er sei zum Schriftführer gewählt worden. Dieses Amt habe er gewissenhaft und zuverlässig 14 Jahre bis 2009 ausgeübt. Die Zusammenarbeit mit ihm sei geprägt gewesen von großer Harmonie und Fachkompetenz. Seine Erfahrung sei wichtig gewesen für die Vereinsarbeit und Sschönberger sei immer präsent gewesen, wenn es galt den Verein zu unterstützen. Für den FC Ränkam sei Schönberger nicht nur sportlich sondern auch menschlich ein Volltreffer gewesen und so sei es eine logische Folge, dass die Vorstandschaft einstimmig beschlossen hat, ihn für seinen Einsatz auszuzeichnen mit dem FC-Vereinswappen.

FCR plant Photovoltaikanlage

Vermietung oder eine selbstständige Installation

Der FC Ränkam strebt die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Sportheimes an. Darüber informierte Vorsitzender Manfred Dietl bei der Jahresversammlung des FC Ränkam die Mitglieder. Dietl gab bekannt, dass dem FC Ränkam ein Angebot für eine Dachmiete zur Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Sportheimes vorliegt. Die Größenordnung betrage 30 kw. Alternativ bestehe die Möglichkeit, die Photovoltaikanlage selbst in Angriff zu nehmen, das heißt, man beauftragt eine Firma mit der Installation der Anlage und betreibt diese dann selber. Diesbezüglich würden momentan Angebote für die Installation und auch die Finanzierung eingeholt. Das Vorliegen einer Bürgschaft werde von einigen Finanzierungsanbietern verlangt. Dies muss noch abgeklärt werden. Bei der Vermietung würde der FC Ränkam sofort eine bestimmte Summe ausgehändigt bekommen und habe im Prinzip mit der Anlage nichts zu tun. Es werde hier ein Dachnutzungsvertrag über 20 Jahre abgeschlossen. Man bekomme eine bestimmte Summe, die für 20 Jahre festgelegt ist. Bei der selbstständigen Installation seien die Einnahmen wesentlich höher, nämlich um das Vier- bis Fünffache. Der FC Ränkam trage in diesem Fall das Risiko für die Anlage (Reparatur u.a.) und müsse sie selbst betreiben. Hierfür gebe es aber Versicherungen. Die Anlage müsse finanziert werden, was bedeute, dass die Einnahmen erst nach einiger Zeit steigen. Dietl kündigte an, dass sich die Vorstandschaft bereits in den nächsten Tagen nochmals mit der Thematik befassen werde. Auch Bürgermeister Johannes Müller bezog zur geplanten Photovoltaik-Anlage Stellung und sprach sich dafür aus, die Anlage selbst zu betreiben, weil da die Rendite anders sei. Er sah kein Hindernis von Seiten der Stadt, meinte aber, dass diese einen Mindestobulus verlangen müsse. Dies werde aber ein Betrag sein, “der nicht großartig ins Gewicht fällt"
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